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Windows 7 hat ausgedient

Windows 7 liegt auf dem Sterbebett. Noch wird das Betriebssystem mittels Sicherheitsupdates am Leben gehalten. Am 14. Januar 2020 zieht Microsoft jedoch den Stecker. Es ist Zeit, auf ein neues Betriebssystem umzusatteln.

Solltest du noch Windows 7 benutzen, bist du damit nicht alleine. Laut netmarketshare.com hat Windows 10 erst seit Dezember 2018 gegenüber Windows 7 die Oberhand. Aktuell laufen weltweit noch immer sage und schreibe 35.44 Prozent aller Desktops und Laptops mit Windows 7.

Das sind mächtig viele Geräte, die dringend bis Mitte Januar 2020 ein Betriebssystem-Update oder -Wechsel erhalten sollten.

Der Lifecycle ist schuld

Am 14. Januar 2020 stellt Microsoft nach zehn Jahren den Support für das Betriebssystem Windows 7 ein. Dies bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt folgende Services wegfallen:

  • Technischer Support bei Problemen
  • Softwareupdates
  • Sicherheitsupdates/Problembehebungen

Wie wir Menschen, haben auch Betriebssysteme einen Lebenszyklus. Der wird in diesem Fall von Microsoft festgelegt. Doch im Gegensatz zu uns, funktionieren Betriebssysteme auch nach Ablauf des sogenannten «Lifecylces». Die betroffenen Computer existieren danach jedoch im übertragenen Sinne als Untote, welche aufgrund angeknackster Immunsysteme anfällig für Krankheiten werden. Und diese allenfalls auch weiterverbreiten.

Kurz gesagt: Alle Computer mit Windows 7 werden ab Januar 2020 aufgrund fehlender Updates zu einem Sicherheitsrisiko.

Gibt es Windows 10 gratis?

Jein: Als Windows 10 im Sommer 2015 erschien, gewährte Microsoft den Nutzern der Vorversionen ein Jahr lang Zeit, um kostenlos auf die neue Version umzusteigen. Auch wenn nicht offiziell von Microsoft angepriesen, kannst du mit einer gültigen Lizenz für Windows 7 auch heute noch gratis auf Windows 10 updaten. Mit Windows 8 soll dies auch funktionieren. Doch muss man da erst auf Version 8.1 updaten, ehe man den Schritt zu Windows 10 angeht.

Um das Gratis-Update zu fahren, hast du folgende Möglichkeiten:

  • Updaten mit dem Windows 10 Update Assistenten.
  • Neuinstallation oder Update per USB-Bootstick oder DVD (Windows Image).

Den Download findest du hier. Wie lange dies noch gratis funktionieren wird, ist unklar.

Natürlich kannst du Windows 10 auch kaufen:

  • Windows 10 Pro (Deutsch, 64-bit, Windows)
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EUR 149,–
Microsoft Windows 10 Pro (Deutsch, 64-bit, Windows)
Alles auf Start: Das vertraute Startmenü ist zurück und es ist besser geworden – mit neuen Funktionalitäten und Anpassungsmöglichkeiten.
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  • Windows 10 Home (Deutsch, 32-bit, Windows)
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EUR 105,–
Microsoft Windows 10 Home (Deutsch, 32-bit, Windows)
Alles auf Start: Das vertraute Startmenü ist zurück und es ist besser geworden – mit neuen Funktionalitäten und Anpassungsmöglichkeiten.
85

Verfügbarkeit

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  • Office 365 Home (Deutsch, Windows, Mac OS X)
  • Office 365 Home (Deutsch, Windows, Mac OS X)
EUR 74,90
Microsoft Office 365 Home (Deutsch, Windows, Mac OS X)
Mit Office 365 Home stehen Ihnen mit bis zu 5 weiteren Nutzern die neuesten Versionen der Office-Anwendungen zur Verfügung. Ganz gleich, ob Sie mit einem PC arbeiten, einen Mac bevorzugen oder ein Tablet nutzen. Beinhaltet: Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Publisher und Access
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Verfügbarkeit

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  • ca. 4 – 6 Tage
    > 5 Stück versandbereit ab externem Lager

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Oder du betreibst etwas mehr Aufwand, wie es beispielsweise die Verwaltung von Südkorea macht, und steigst auf ein alternatives Betriebssystem wie Linux um.

Keine Neuinstallation notwendig

Wenn du von Windows 7 auf Windows 10 umsteigst, musst du deinen PC nicht neu aufsetzen und du behältst all deine Daten. Es kann jedoch vorkommen, dass ältere Programme und Games nicht mehr funktionieren.

Falls du ein neues Gerät inklusive Windows 10 kaufen möchtest, kannst du dich hier umsehen.

Wie sehr unterscheidet sich Windows 10 von den Vorgängerversionen?

Wenn du dir Windows 7 gewohnt bist, wirst du dich schnell an Windows 10 gewöhnen. Den Startbutton wirst du nicht verfehlen und die meisten Einstellungen befinden sich noch immer da, wo sie zuvor zu finden waren.

Die grössten Neuerungen zu den Vorgänger-Versionen sind folgende:

  • Im Gegensatz zu Windows 8.1, bietet Windows 10 wieder eine umfassende Plattform, die zu traditionellen Management-Systemen kompatibel ist. Geschäftskunden dürfen daher aufatmen.
  • Das Startmenü kann klassisch, wie von Windows 7 gewohnt verwendet werden. Oder du schaltest auf die Modern UI, bekannt seit Windows 8, um.
  • Microsoft hat aus den Fehlern von Windows 8 gelernt und viele Oberflächenanpassungen getätigt. So verhalten sich beispielsweise Apps aus dem Store wieder wie klassische Anwendungen und sind auch im Fenstermodus ausführbar.
  • Dank Taskview können ohne Zusatzsoftware virtuelle Desktops bereitgestellt werden. So kann beispielsweise ein Desktop fürs Geschäft und einer für alles Private erstellt werden.

Mit welchem Betriebssystem läuft dein Desktop/Laptop?

Dass über ein Drittel der weltweiten Desktops und Laptops noch immer mit Windows 7 laufen, ist eindrücklich. Doch wie sieht es bei dir aus? Auf welches Betriebssystem setzt du? Falls du Lust hast, kannst du gerne in den Kommentaren Stellung nehmen, warum du welches Betriebssystem einsetzt.

Betriebssystem-Umfrage
Mit welchem Betriebssystem läuft dein am meisten genutzter Laptop/Desktop?

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Martin Jud, Zürich

  • Editor
Der tägliche Kuss der Muse lässt meine Kreativität spriessen. Werde ich mal nicht geküsst, so versuche ich mich mittels Träumen neu zu inspirieren. Denn wer träumt, verschläft nie sein Leben.

49 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen

User daccurda

Wieso sind Linux und Ubuntu zwei unterschiedliche Antwortmöglichkeiten?

05.06.2019
User Martin Jud

Guter Punk. Finde ich im Nachhinein gesehen auch eigenartig. Ist mir wohl reingerutscht, da netmarketshare.com Ubuntu auch einzeln aufführt. Kann es aber leider nicht mehr entfernen – da müssen wir nun leider mit leben. :/

05.06.2019
User loicschneider

mach doch sinn ubuntu ist wohl die grösste mainstream linux distro. aber es gibt auch leute die ziemlich exotisch distro's verwenden und da die eh in der minderheit sind reicht der sammelbegrif "linux" aus.

05.06.2019
User chrispohin9

Im Shop fehlt bei der Betriebssystemauswahl Ubuntu übrigens auch. Wäre schön wen dieses Segment in Zukunft mit einer besseren Auswahl an Produkten bedient würde. Z.B. Eigenprodukte auch mit Ubuntu-Linux anbieten (sofern sie kompatibel sind).

06.06.2019
User Anonymous

Gibt weitaus besser Linux Distis als Ubuntu. Auch was Anwenderfreundlichkeit betrifft. Dann lieber Hardware anbieten, die von Linux unterstützt wird und ich kann selber das Betriebssystem installieren. Und auch deine Aussage über Mainstream ist falsch. Ubuntu ist NICHT die am verbreiteste Distribution. Debian und andere sind immer noch am meisten genutzt.

06.06.2019
User daccurda

Es kommt wirklich drauf an. Debian ist cool aber willst du wirklich Jahre alte Pakete auf deinem Rechner haben? Debian ist Rock-Solid und auf Servern ist das auch sinnvoll, das ganze ist dann aber auch wieder weg wenn wegen alltäglichen Dingen die man in aktueller Version haben will, Dritt-Repos dazu nehmen muss. Das passiert auf dem Desktop recht schnell, dass eine 5 Jahre alte Version von was-auch-immer eben zu alt ist.

Debian Testing fixt das zu einem gewissen Grad, da muss man aber aufpassen, weil Debian Testing bei Sicherheitslücken eine geringere Priotität als Stable, Oldstable und Sid hat. Testing wird immer als letztes gefixt, weil, eben nur zum Testen gedacht.

Debian Sid ist Chaos, da kann man auch gleich eine echte rolling-release Distribution nehmen. Wenn man Rolling-Release und Benutzerfreundlichkeit haben möchte (Alles grafisch für Linux Neulinge) rate ich zu SuSE Tumbleweed.

Ubuntu basiert ja im Endeffekt auf Debian Testing und ist in Wirklichkeit ein Debian Testing Snapshot und meine Hauptkritik ist, dass Sicherheitsupdates teilweise sogar noch langsamer kommen als bei Debian Testing, obwohl Canonical da selbst committed.

Alles in einem ist Ubuntu aber eine solide und für Anfänger geeignete Distribution. Sogar als langjähriger Linux-Nutzer mit Jahrzehnten an Erfahrung, gebe ich sehr gerne zu: Auf meinem Laptop läuft Ubuntu weil ich mich nicht drum kümmern will. Out-of-the box Konfiguration läuft, PPAs sind cool, ich will sowieso nur Surfen und manchmal IntelliJ benutzen. Auf dem Desktop läuft Gentoo weil alles perfekt sein muss und ich gerne die Zeit dafür investiere.

06.06.2019
Antworten
User roccoriu

Ich mag windows 10 garnicht... Was mich am meisten stört ist das Update System, welches Microsoft eingeführt hat... Im moment publiziert Microsoft Updates die bei vielen Leuten zu Problemen führen. Und die ganze Privacy Geschichte ist in Windows 10 auch ein massives Problem für mich.

05.06.2019
User Eigor

Stimme ich zu - auch bei meinem aktuellen Betriebssystem (Windows 7) gabs ca. vor zwei Monaten ein defektes Sicherheitsupdate. Dieses Problem war auch gross in den Medien vertreten. Nun habe ich die ganze Updatefunktion blockiert! Die Chance ein Virus oder Trojaner einzufangen ist bei weitem geringer, als wenn Microsoft mit einem schlecht optimierten Update das Betriebssystem zum wiederholten Male zerschiesst.

05.06.2019
User Anonymous

Genau und wenn du keine Antiviren Software nutzt bist du am besten geschützt.

06.06.2019
User fenriswolf

Stimmt, ist schon ne richtig blöde Sache, dass Windows 10 den Leuten Updates auf zwingt. Denn wo kämen wir hin würden sie das nicht machen würden?
Ah ja richtig, die Leute die am wenigsten Ahnung haben, deaktivieren die Updates und gefährden damit die Sicherheit aller anderen und sich selbst, da sie nicht über die neusten Updates verfügen.
Der einzige Grund weshalb sich die Leute bei Win10 mehr Gedanken über Privacy machen ist, weil man es bei der Installation schon zu grossen stücken Deaktivieren kann. Das ging bei den Vorgängern nicht und hat daher auch keinen interessiert. Denn da haben sies einfach gemacht. Wer denkt, dass bei Win7 weniger Daten abgezogen werden ist einfach nur naiv.

06.06.2019
User roccoriu

ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber Updates die dein system komplett unbrauchbar machen, sind halt scho ne ganz tolle sache. Wer mag den schon einen funktionierenden PC.

Und ich wünschte MS würde noch mehr Bloatware auf dem pc installieren. Ist noch nicht genug. Diese tollen spile sind komplett nötig und brauchbar.

Die Qualität der Updates hat massiv abgenommen. Seit dem Oktober Update, hat jedes dritte Update irgend ein Problem und muss deshalb verschoben werden. Ab und zu habe ich das gefühl sie releasen Beta software. Die user sind dann die Tester. Ist halt billiger

Wenn die Updates nähmlich richtig getestet wären, haben die leute kaum einen grund diese auch zu blockieren. Darum stören mich die gezwungenen Updates.

06.06.2019
User fenriswolf

Die Leute blockieren die Updates weil es sie nervt, dass der PC beim Shotdown oder startup länger braucht um es zu installieren. Ist ja schon doof sowas.
Ich nutze übrigens auf 5 Systemen Win10 und das seit 2-3 Jahren und habe von diesen fehlerhaften Updates bis jetzt nie was gemerkt. So n riesen Problem wie du das hier breit schlägst, scheint es also nicht zu sein.

07.06.2019
Antworten
User Montezuma2014

Windows 7 ist seit 10 Jahren im Einsatz und damit Microsofts am besten gewartete und auf Sicherheitslücken überprüfte System. Es erschliesst sich deshalb nicht, warum Windows 10 als sicher und Windows 7 als unsicher qualifiziert wird, insbesondere auch, weil beide Systeme auf der gleichen Systemarchitektur basieren, Sicherheitslücken in Windows 7 damit auch Windows 10 beeinträchtigen und umgekehrt. Die Einstellung der Sicherheitsupdates für Windows 7 für das breite Publikum kann durchaus als unfreundlicher Akt bezeichnet werden, da Microsoft Sicherheitsupdates für Unternehmen auch weiterhin gegen Entgelt liefern wird.

Windows 10, den Staatstrojaner No. 1, ohne kritische Hinterfragung uneingeschränkt zu empfehlen, halte ich für unüberlegt. Vielleicht sollte man erwähnen, dass es für Unternehmen Versionen von Windows 10 ohne "massentaugliche" Features gibt, was damit gemeint ist, erklärt sich von selbst. Datenschutz und Datensicherheit sind Fundamente der Demokratie. Es erstaunt, warum dies im gesellschaftlichen Diskurs nicht weiter thematisiert wird. Dazu gehören insbesondere die verwendeten Systeme, auf denen täglich gearbeitet wird. Der "Souverän" merkt anscheinend nicht oder verdrängt erfolgreich, dass er nackt durch die neue schöne digitale Welt läuft. Aus dieser Perspektive gesehen: Windows 10 - her damit!

05.06.2019
User Anonymous

Ok glaubst du wirklich was du da schreibst. Und nein auch bei Unternehmen kann man gewisse Features nicht mehr deaktivieren in Windows 10. Die werden dann über die Firewall oder durch AD Policies geblockt. Was aber wieder einen unnötigen Mehraufwand bedeutet. Windows im allgemeinen NEIN DANKE.

06.06.2019
User Anonymous

Mal davon abgesehen, dass Firmen dazu gezwungen werden Jährlich eine neue Windows 10 Version auszurollen.

06.06.2019
Antworten
User Anonymous

In bin auch noch einer der Win7-Jünger und bleibe es auch weiter hin. Werde es ganz sicher auch noch nach Support-Ende weiter nutzen, denn nicht wenige meiner jetzt installierte Games laufen nicht unter Win10. Und diese kaufe ich sicher nicht nach, nur um sie Win10 tauglich zu machen.

05.06.2019
User bachamaldalan

howtogeek.com/228689/how-to...

05.06.2019
User fenriswolf

Viel Spass im Botnet...

06.06.2019
User Anonymous

Also ich bin schon ein älteres Semester und bei uns galt noch "Never change a running system" oder auf gut Deutsch "Ändere NIE ein System, wenn es perfekt läuft". Aber vielen kann die "Featuritis" wohl nicht weit genug gehen und als Hobby "basteln am Betriebssystem" haben.
Ein Betriebssystem sollte sich auf den Betrieb des Systems konzentrieren. Weiter Funktionalität soll als "Opt-In" dem Benutzer angeboten werden und erst dann den Weg ins System finden, nicht so wie jetzt in Win10.

06.06.2019
User Anonymous

fenriswolf: Viel Spass im Botnet...
Sehr qualifizierter Beitrag, Panikmache oder was?

06.06.2019
User Anonymous

@Anonymous die Technik entwickelt sich halt, das hat nicht mit "featuritis" zu tun. Wer sich nicht weiter entwickelt bleibt auf der strecke. Nur weil man etwas "schon immer so gemacht hat" muss es nicht heissen dass es auch gut ist.

06.06.2019
Antworten
User jeevanandk

Ich benutze Manjaro Linux. Finde ich super, es ist ein "Rolling Release" also man bekommt jeweils die neuesten Versionen der Pakete aber läuft trotzdem erstaunlich stabil und sehr schnell und hat kaum Mühe mit der Hardwareunterstützung, selbst mit Optimus-Grafik kann es umgehen. Man kann auch ca. eine Woche nach Freigabe einer Kernel-Version, diese einfach parallel installieren und ausprobieren und wieder zurück, falls man Probleme hat (musste ich noch nie). Dank dem Benutzerrepository (AUR) kann ich auch (mit Vorsicht) Pakete installieren, die nicht von den Entwicklern selbst, sondern der Community gepflegt wird und habe diese an einer Anlaufstelle für Updates. Diese kann ich selbstbestimmt installieren, ob heute, morgen, nächstes Jahr oder gar nicht.

06.06.2019
User Anonymous

Nun das ist bei vielen Linux Distributionen so, nicht nur bei Manjaro.

06.06.2019
User jeevanandk

Natürlich, bei Linux normal, aber es geht ja um Alternativen für Windows 7 User, die sich kein Windows 10 antun wollen, oder?

06.06.2019
User daccurda

Ich würde Rolling Release jetzt nicht unbedingt als "Bei Linux normal" betrachten. Es ist eine Möglichkeit das System zu handeln, aber nicht die normale. Eine leicht stabilere Alternative wäre z.B. Fedora. Alle 6 Monate ein Release und angenehm neue Packages, aber halbwegs stabil verglichen zu Manjaro, Arch & Co. Ausserdem mit einer starken Firma (Red Hat, bzw IBM) dahinter. DNF find ich jetzt auch angenehmer als Pacman, das wiederrum ist aber nur persönlicher Geschmack

06.06.2019
User jeevanandk

Ich dachte Anonymous bezieht sich auf den Updatezwang, das meinte ich mit Normal nicht das Rolling release

06.06.2019
Antworten
User gummykangaroo

Als ob nur 1% der Digitec Nutzer Windows 8 haben. Da bin ich wohl eine Minderheit.

06.06.2019
User jbaptista

Tipp um unnötiges Windows Zeugs (candy crush, vorinstallierte programme) zu vermeiden:
Installiert die Windows 10 (home/pro) N

06.06.2019
User dintenrolf

Ich mag Win10 grundsätzlich überhaupt nicht; W7 ist das eindeutig bessere System und hat sich bewährt. Ich nutze übrigens die Enterprise Version und die hat noch länger Support als hier behauptet wird. Und das ein W7 nach dem Jan. 2020 zum Sicherheitsrisiko wird ist eine dumm-dämliche, marktschereierische Behauptung die überhaupt nicht stimmt. ich mache fast keine Updates zu meinem W7 mehr, und wenn schon dann nur ganz von mir ausgewählte einzelne die ich für nötig finde. Ich habe auch keine Antiviren-Software oder sonstiges Gelumpe auf meinen Kisten installiert und ich habe noch nie ein Problem mit irgendwelchen Würmern oder Viren oder Sicherheit gehabt. Der grösste Virus den ein Computer haben kann ist nämlich die Person die davor sitzt !
Man muss einfach wissen was man macht. Wenn man das nicht weiss gehört man nicht vor einen Computer. Und wenn ich meine Kiste einmal softwaremässig in die Luft jagen sollte dann gibt es bei mir ein ganz einfaches und profanes Mittel um die Sache sofort wieder in den Senkel zu stellen. Einfach den Betriebsystem-SSD raus und die (vorher gemachte !) Kopie davon rein, neu booten und weiter gehts. Das versaute Betriebsystem wieder neu kopieren und weg wäre der Schaden. Für solche Aktionen gibts ja schliesslich Aomei Backupper oder gleichwertige Programme.
Und wer jetzt glaubt ich hätte mit W10 überhaupt nichts am Hut der irrt jetzt gewaltig. Natürlich habe ich für alle meine Kisten auch noch je zwei SSDs mit einem komplett angepassten, ausgebautem, zurechgebogenem und aktiviertem W10 zur Hand das ich jederzeit einschieben kann und dann läuft meine Kiste mit W10. Die Datendisk-Partitionen bleiben natürlich drin; nur das Betriebsystem wird gewechselt. Und zwar mit dem Enterprise W10 das man immer noch gratis herunterladen kann um damit ein W7 upzugraden. Und diese neue Version 1903 kann man nun einigermassen gebrauchen wenn man sich dann die Mühe gemacht hat all die Gängel-Fake-Spionage Einstellungen zu bodigen und abzustellen. Man muss natürlich wissen wie das geht, aber dafür gibts ja das Internet! Die Enterprise Version ist übrigens die einzige Version bei der man die Zwangsupdates von Micro-$ einigermassen abstellen kann.
Ich mache mit W7 weiter, mindestens so lange bis mich jemand mit Waffengewalt zwingt das beschissene Spionage-W10 zu verwenden. Dann nehme ich einfach den SSD aus der Schublade und boote das eingerichtete und vorbereitete W10 und mache weiter. Freiwillig aber nicht.

07.06.2019
User GasserZH

Das mit dem Gratis Windows 10 betrifft aber nur Systeme die ab 2013 ausgeliefert wurde.

07.06.2019
User Anonymous

Wenn Du eine gültige Windows 7 Lizenz (egal wie alt) hast, kommst Du immer noch zu einem Gratis Windows 10. Wie im Artikel beschrieben das Windows 10 Creation Tool herunterladen, Datei auf DVD oder (besser) auf USB-Stick laden und von diesen Medien den PC/Laptop booten und das OS neu installieren. Bei der Frage nach der Win10 Lizenz einfach die Windows 7 Lizenz eingeben. Die neue WIN 10 Lizenz wird dann übrigens mit deinem System verknüpft und bei einer nächsten kompletten Neuinstallation musst Du die Nummer dann nicht mehr nochmals eingeben.

09.06.2019
Antworten
User Anonymous

Ich hasse Windows eh, in jeder Version. Unsere Firma zwingt uns aber auf Windows 7. Ich hoffe auch die merken bald dass da was neues her muss;) Ansonsten ists mir auch egal. Ich kanns ja nicht ändern...

06.06.2019
User Anonymous

Such dir einen neuen job wenn es so schlimm ist. "Ich kanns ja nicht ändern" ist die schlechteste ausrede überhaupt.

06.06.2019
Antworten
User fenriswolf

Und das alles nur wegen der Fake-News Geschichte vonwegen Win10 sammle so viel mehr Daten.
Generell find ichs echt witzig wie Leute, die gerne immer das neuste haben, beim Betriebssystem so altbacken sein können.

06.06.2019
User jeevanandk

Du meinst Datenschutzbehörden aus verschiedensten Ländern (zum Beispiel der Niederlande) verbreiten alle Fake-News? Das klingt ja wie der Falschfahrer, der im Radio von einem Falschfahrer hört und meint "Was heisst 1 Falschfahrer, da sind hunderte!"

06.06.2019
User fenriswolf

Ich meine damit, dass Win10 hier nicht besser und nicht schlimmer ist als die Vorgänger. Der 0815 User hatte schon vor Release angst vor Win10, weil Leute aufgrund der bei der Installation konfigurierbaren Datenschutzeinstellungen die grosse Alarmglocke geläutet haben. Es ist naiv zu glauben, dass Win7 oder Win8 nicht genau so Daten ab zieht.
Ich weiss noch wie die Leute zu Win2000 Zeiten, Anpassungen in der Registry vorgenommen haben um den Zugriff von Microsoft zu stoppen. Das ist alles ein alter Hut und kein Grund nicht auf Win10 zu wechseln. Im Gegenteil, wer ohne Sicherheitsupdates auf Win7 bleibt ist der wirklich gefährdete. Denn da schaut dann nicht nur Microsoft auf die Daten ;-)

06.06.2019
Antworten