10 Epilierer im Vergleich
Kaufratgeber

10 Epilierer im Vergleich

Natalie Hemengül
Zürich, am 23.05.2019

Stiftung Warentest hat zehn Epilierer-Modelle getestet. Wir haben die Resultate.

Epilieren tut scheiss weh, ist aber genau so effektiv wie schmerzhaft. Das bisschen Zähnezusammenbeissen kann dir bis zu vier Wochen haarfreie Zeit bescheren. Eine Überlegung wert, wenn du längere in den (Strand-)Urlaub fährst. Hast du dich erst mal für diese Enthaarungsmethode entschieden, stellt sich die Frage: Welches Modell? Stiftung Warentest hat mithilfe von 24 Probandinnen zehn Stück getestet. Dabei sind je fünf den Kategorien «Nass-Trocken-Epilierer» und «Trocken-Epilierer» zuzuordnen. Im Prüflabor wurden die Geräte unter anderem auch auf folgende Aspekte untersucht: Wie gründlich werden die Haare entfernt? Wird die Haut dabei geschont? Ist die Handhabung einfach? Wie steht es um Gehäusestabilität, Wasserdichtigkeit und den Akku?

Nass-Trocken-Epilierer

Die folgenden Epilierer kannst du sowohl unter der Dusche, als auch auf dem Trockenen anwenden. Bei einer Nass-Epilation hast du den Vorteil, dass sich deine Haut unter dem warmen Wasser entspannt und die Poren sich öffnen. Das reduziert den Schmerz ein wenig.

Platz 1

Testsieger mit der Note 1,8 «gut»

Das Siegertreppchen teilen sich gleich zwei Modelle von Braun. Der Silk-épil 7/880 SensoSmart entfernt nasse Haare gründlich und ist vergleichsweise leise. Mit einem Lichtsignal zeigt er dir an, ob du zu fest aufdrückst. Wir führen dieses Modell zwar nicht im Sortiment, dafür aber die folgenden, die baugleich sind:

Auch der Braun Silk-épil 9/980 SensoSmart SkinSpa, den wir nicht in unserem Sortiment führen, landet auf dem ersten Platz.

Platz 2

Note 1,9 «gut»

Auf dem zweiten Platz landet der ES-DEL8A von Panasonic. Er entfernt die Härchen gründlich dank zwei Epilierwalzen und verfügt über drei Leistungsstufen, eine stabile Bauweise sowie unterschiedliche Aufsätze. Der Akku lässt sich zwar schnell aufladen, hält in der Laufzeit aber vergleichsweise kurz. Die Probandinnen küren ihn zum Favoriten.

ES-DEL 8 A P503 (ES-DEL8AP503)
89,99
Panasonic ES-DEL 8 A P503 (ES-DEL8AP503)

Platz 3

Note 4,0 «ausreichend»

Drittplatzierte sind der Philips Satinelle Prestige BRE651 und der Silk-épil 5/ 890 SensoSmart von Braun, die wir beide nicht in unserem Sortiment führen.

Trocken-Epilierer

Die folgenden Modelle dürfen nicht mit Wasser in Kontakt kommen und müssen daher auf der trockenen Haut angewandt werden.

Platz 1

Note 2,2 «gut»

Der Silk-épil 3-410 von Braun eignet sich besonders gut für das Entfernen der Härchen an den Beinen. An Stellen wie Achseln und Bikinizone gestaltet sich das Prozedere nur als befriedigend. Er besitzt keinen Akku und funktioniert lediglich mit Netzkabel. Wir führen dieses Modell nicht im Sortiment, dafür aber baugleiche Alternativen:

Platz 2

Note 2,6 «befriedigend»

Auf dem zweiten Platz landet der Trocken-Epilierer Satinelle Essential von Philips, den wir nicht in unserem Sortiment führen.

Platz 3

Note 3,0 «befriedigend»

Der stabile Perfect’liss der Marke BaByliss liefert befriedigende Ergebnisse. Bei ihm fehlen Rasieraufsatz sowie Akku, weswegen das Gerät immer am Strom hängen muss. Bemängelt wird von einigen Probandinnen das unangenehme Geräusch, das der Epilierer von sich gibt. Zudem lässt sich das Modell nur schwer reinigen.

Perfect'liss - G802E (G802E)
BaByliss Perfect'liss - G802E (G802E)

Platz 4

Note 4,5 «ausreichend»

Der HL 70 von Beurer glänzt nicht nur mit einem hübschen Design, sondern leider auch mit fehlender Gründlichkeit, Stillstand bei zu festem Aufdrücken und einer mangelhaften Gehäusestabilität. Du kannst ihn ohne Kabel benutzen, dafür lässt er sich aber nur schwer reinigen.

Auf dem letzten Platz landet das Modell Ideenwelt von Rossmann, welches wir nicht in unserem Sortiment führen.

Mehr Infos und den Bericht von Stiftung Warentest findest du hier.

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Natalie Hemengül
Natalie Hemengül

Editor, Zürich

Als Disney-Fan trage ich nonstop die rosarote Brille, verehre Serien aus den 90ern und zähle Meerjungfrauen zu meiner Religion. Wenn ich nicht gerade mein Arbeitsplätzchen in Zürich hüte, findet man mich auf Pyjama-Partys oder an meinem Schminktisch. PS: Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse, sondern auch mich.

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