
799 Gramm leicht oder besonders leicht zu reparieren: Acers neue Notebooks
Die zwei neuen Notebooks von Acer haben ganz unterschiedliche Stärken: Das Acer Swift Blade 14 zieht mit seinem geringen Gewicht die Aufmerksamkeit auf sich. Beim Vero 16 stellt Acer die einfache Reparierbarkeit in den Fokus, die auch Upgrades erleichtert.
Auf der IFA 2026 in Berlin hat Acer zwei neue Notebooks vorgestellt. Dem Swift Blade 14 genügt das Gewicht von 799 Gramm, um Interesse zu wecken. Beim Vero 16 setzt der Hersteller dagegen auf eine leicht abnehmbare Rückseite. Sie ist aber nicht das Einzige, was den Laptop leicht reparierbar macht.
Acer Swift Blade 14: dünn und leicht
Beim Swift Blade 14 spart Acer am Gewicht, wo es geht. Das Gehäuse besteht zum Beispiel aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung sowie Carbonfasern. Es sorgt unter anderem dafür, dass das Notebook nur 799 Gramm auf die Waage bringt.

Das Notebook wird es wahlweise mit einem 14 Zoll großen OLED- oder IPS-Display geben. Das Seitenverhältnis ist dabei immer 16:10. Zusammengeklappt misst das Blade 14 nur 12,9 Millimeter in der Dicke (mit OLED-Display 13,5 mm).

Die Ausstattungsvarianten reichen vom Intel Core 3 304 bis zum Core 7 350. Der Arbeitsspeicher ist immer 12 Gigabyte groß und die verbaute SSD bietet bis zu einem Terabyte Speicherplatz. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 50 Wattstunden (Wh). Die Stromversorgung erfolgt über einen der drei USB‑C‑Anschlüsse. Wie bei allen Notebooks von Acer ist auch auf dem Swift Blade 14 Windows vorinstalliert.

Acer plant, das Swift Blade 16 ab Dezember 2026 zu verkaufen, und gibt die Preise später bekannt.
Acer Vero 16: reparieren und upgraden
Mit 1,56 Kilogramm ist das Acer Vero fast doppelt so schwer wie das Blade 14. In der Hand wirkt es trotzdem noch leicht. Sein Alleinstellungsmerkmal: Die Rückseite lässt sich ohne Werkzeug abnehmen. Ich muss nur ein Scharnier zur Seite schieben, um Zugriff auf wichtige Komponenten zu erhalten.

Um den 71-Wh-Akku oder die SSD zu tauschen, benötige ich dann aber doch einen Schraubenzieher. Die Anschlüsse rechts und links des Gehäuses aus 50 Prozent Recycling-Aluminium sind ebenfalls mit Schrauben befestigt. Außerdem ist das Displayscharnier zur Auswechslung vorgesehen.

Acer spricht mit dem Vero 16 vor allem Firmenkunden an, die über Personal verfügen, um beschädigte Notebooks zu reparieren. Versierte Heimanwender stehen weniger im Fokus, könnten aber ebenfalls davon profitieren, dass das Notebook bei Bedarf mit einer neuen Batterie oder einem neuen Datenspeicher versehen werden kann.

Das Vero 16 ist kein Notebook aus dem Einstiegsbereich, sondern verfügt je nach Ausstattungsvariante über viel Rechenkraft. Acer bietet es mit verschiedenen Chipsätzen vom Intel Core Ultra 5 322 bis zum Core Ultra X9 388H. Der Arbeitsspeicher mit bis zu 32 Gigabyte wirkt dagegen fast zurückhaltend. Ebenso die bis zu 512 Gigabyte fassende SSD, die sich aber wie erwähnt upgraden lässt.

Beim Display stehen zwei verschiedene OLED-Panels zur Auswahl. Diese unterscheiden sich bei der Auflösung und Helligkeit. Die günstigere Variante gibt es wahlweise mit und ohne Touchfunktion.

Das Vero 16 soll ab Dezember 2026 erhältlich sein. Preise für die verschiedenen Ausstattungsvarianten will Acer kurz vor dem Verkaufsstart nennen.

Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
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