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Siri bekommt ein Hirn von Google
von Samuel Buchmann

Fünf Jahre nach seiner Einführung erhält Apples Tracker ein Update. Die neue Version ist mit bisherigem Zubehör kompatibel und soll einfacher zu finden sein.
Der AirTag ist der beliebteste Tracker der Welt. Mit ihm lassen sich Gegenstände in der «Wo ist?»-App verfolgen. Nun hat Apple eine überarbeitete Version vorgestellt. Die Neuauflage sieht immer noch aus wie das Original und hat auch die gleichen Abmessungen. Sie ist also mit bisherigem Zubehör kompatibel.
Im Innern arbeitet neu derselbe Ultrabreitband-Chip wie im iPhone 17. Gemäss Apple lässt sich der AirTag dadurch noch einfacher und präziser lokalisieren als zuvor: Die Funktion «Genaues Suchen» soll aus einer 50 Prozent grösseren Entfernung funktionieren als beim Vorgänger. Sie läuft nun auch auf einer Apple Watch Series 9, Ultra 2 oder neuer. Ein neuer Bluetooth-Chip erhöht zudem die Reichweite, in welcher der AirTag von Geräten erkannt wird. Eine genaue Distanzangabe macht Apple nicht.

Per akustischem Signal kann sich der neue AirTag lauter bemerkbar machen als der alte. Auch hier spricht Apple von einer Verbesserung um 50 Prozent. Das dürfte nützlich sein, wenn du zum Beispiel deinen Schlüssel in den Untiefen eines Sofas verloren hast. Der Preis bleibt gleich: 29 Franken oder 35 Euro im Einzelpack, 99 Franken oder 119 Euro im Viererpack. Der neue AirTag ist ab sofort bei Apple erhältlich – und demnächst auch bei uns.
Am Grundkonzept des AirTag hat Apple nichts geändert: Der Tracker speichert keine Standortdaten auf dem Gerät. Stattdessen sendet er ein verschlüsseltes Bluetooth-Signal an Apple-Geräte in der Nähe. Dieses Signal wird dann (weiterhin verschlüsselt) an Apples Server und schliesslich an die Besitzerin oder den Besitzer des AirTags weitergeleitet. Erst dort lässt sich die ungefähre Position des Trackers anzeigen. Sobald du mit dem eigenen Gerät in Reichweite bist, kannst du deinen Gegenstand per «Genaues Suchen» bis auf wenige Zentimeter genau lokalisieren und einen Signalton abspielen.
Mein Fingerabdruck verändert sich regelmässig so stark, dass mein MacBook mich nicht erkennt. Der Grund: Sitze ich nicht vor einem Bildschirm oder stehe hinter einer Kamera, hänge ich oft an den Fingerspitzen in einer Felswand.
Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.
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