
Birkenstock «Boston» als Cowboystiefel? Funktioniert erstaunlich gut!
Hast du dich schon einmal gefragt, wie ein Cowboystiefel aussehen würde, wenn er ein Pantoffel wäre? Vermutlich nicht. Das Ergebnis will ich dir trotzdem nicht vorenthalten.
Der Birkenstock «Boston» ist längst zum Liebling für Kollaborationen avanciert. Von Luxus-Modehaus Gucci über High-Heel-Maestro Manolo Blahnik bis zu Streetwear-Label Kith – sie alle haben den Kult-Pantoffel aus Deutschland schon unter ihre Fittiche genommen. Nun steht also die nächste Collab an.
Etro schickt Birkenstock in den Wilden Westen
Das italienische Modehaus Etro hat kürzlich im Rahmen der Milan Fashion Week seine Interpretation des «Boston» vorgestellt – im Grunde ein Cowboystiefel im Pantoffel-Format. Tatsächlich funktioniert die Idee erstaunlich gut. Ornamentale Stickereien und eine verzierte Schnalle verweisen deutlich auf den Wilden Westen, fügen sich aber dennoch nahtlos ins Design des deutschen Schuhherstellers ein.

Quelle: Etro/Birkenstock

Quelle: Etro/Birkenstock
Auch das Styling schlägt eine Brücke zwischen den beiden Traditionen. Der «Boston» wird gerne zusammen mit Socken getragen – Etro hat diese Gewohnheit ins Konzept von Chaps übersetzt, eine Art Wadenschutz für knöchelhohe Reitschuhe. So wurden die Pantoletten auf dem Laufsteg in Kombination mit farblich abgestimmten Rauleder-Socken präsentiert. Eine originelle Idee, die den Schuh optisch näher an den Cowboystiefel rückt.

Quelle: Etro/Birkenstock
Geduld und Geld sind gefragt
Bis du dir den rodeofizierten «Boston» kaufen kannst, musst du dich aber noch etwas gedulden – und einen ordentlichen Batzen locker machen. Das Modell erscheint erst im kommenden Herbst und zwar als Teil der Birkenstock-Premium-Linie 1774. Während ein regulärer «Boston» aus Veloursleder auf der offiziellen Website von Birkenstock aktuell rund 180 Franken kostet, bewegen sich Premium-Varianten ungefähr im mittleren dreistelligen Bereich.
Hat grenzenlose Begeisterung für Schulterpolster, Stratocasters und Sashimi, aber nur begrenzt Nerven für schlechte Impressionen ihres Ostschweizer Dialekts.
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