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Cybermobbing unter Jugendlichen: Auf drei Portalen besonders verbreitet

Anne Fischer
23.1.2024

Jugendliche in Deutschland sind laut einer Umfrage vermehrt Opfer von Cybermobbing. Auch in der Schweiz steigt die Zahl der Betroffenen.

Ungefähr jeder sechste Jugendliche in Deutschland war im vergangenen Jahr von Cybermobbing – also von Beleidigung im Internet – betroffen. Damit ist die Zahl höher als jemals zuvor. Im vergangenen Jahr waren rund 16 Prozent der Heranwachsenden von Cybermobbing betroffen, im Jahr 2021 waren es noch 14 Prozent. Deutlich macht dies eine Studie des Instituts Sinus im Auftrag der Krankenkasse Barmer.

Mehr als jeder zweite Jugendliche bekam außerdem im direkten Umfeld mit, dass jemand das Ziel von Cybermobbing war. Im Jahr 2021 lag dieser Wert noch bei 43 Prozent. Hingegen gaben 28 Prozent der befragten Heranwachsenden an, noch nie etwas von Cybermobbing mitbekommen zu haben.

Für die Umfrage wurden 2023 rund 2000 junge Menschen zwischen 14 und 17 Jahren befragt.

Die Beleidigungen finden vor allem auf Whatsapp, Tiktok und Instagram statt

52 Prozent der von Cybermobbing betroffenen Jugendlichen gaben an, dies auf dem Nachrichtendienst Whatsapp erfahren zu haben. Dahinter folgen Tiktok und Instagram mit 34 beziehungsweise 33 Prozent.

Am häufigsten erfuhren die Betroffenen Beleidigungen (74 Prozent), gefolgt von der Verbreitung von Gerüchten (52 Prozent). Danach kamen der Ausschluss aus Gruppen (33 Prozent) und das Hochladen peinlicher Bilder und Videos (32 Prozent).

«Die Opfer dürfen nicht allein gelassen werden», appelliert Barmer-Vorstandschef Christoph Straub. Wichtig sei, dass Betroffene schnelle und vertrauenswürdige Hilfe bekämen. Auf der Internetseite der Barmer sind auch Anlaufstellen für von Cybermobbing Betroffene verlinkt. Betroffene in der Schweiz finden unter anderem Hilfe bei Pro Juvente.

Cybermobbing bei jungen Menschen in der Schweiz

Auch in der Schweiz ist das Cybermobbing bei Jugendlichen ein zunehmendes Problem. Im Jahr 2022 gaben bei einer Umfrager 29 Prozent der befragten Heranwachsenden an, schon einmal Opfer von Cybermobbing geworden zu sein. Ebenso viele gaben an, dass sie dadurch noch immer belastet seien. Diese Zahl nahm im darauffolgenden Jahr zu: So berichtet der Blick, dass im Jahr 2023 bereits jeder vierte Jugendliche einmal Beleidigungen im Internet erfahren habe.

Titelfoto: Rawpixel.com/Shutterstock

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