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«The Boys» / Amazon Prime Video
Ratgeber

Das sind die Streaming-Highlights im April

Luca Fontana
1.4.2026

Neuer Monat, neue Streaming-Tipps. Ob Netflix, Prime Video, Disney+, Sky Show, Apple TV oder HBO Max: Hier erfährst du, welche Serien und Filme diesen April starten.

Gestern Nacht um drei hat plötzlich mein Nachbar an meiner Tür geklingelt. Mir wäre vor Schreck fast die Schlagbohrmaschine aus der Hand gefallen. Zum Glück konnten ihn die monatlichen Film- und Serienhighlights für den April wieder beruhigen.

Netflix

Dorohedoro, Staffel 2 (Anime-Serie)

Sechs Jahre. Sechs verdammte Jahre mussten Fans auf die Rückkehr von «Dorohedoro» warten. Jetzt ist es so weit, und Kollege Anime-Kevin hat mir unmissverständlich klargemacht, dass dieser Tipp hier rein MUSS. Also gut.

Für alle, die es nicht kennen: «Dorohedoro» spielt in «The Hole», einem heruntergekommenen Stadtteil, in dem Zauberer die Bewohner als Versuchskaninchen missbrauchen. Mittendrin: Caiman, ein Typ mit Eidechsenkopf und Gedächtnisverlust, der zusammen mit seiner Gyoza-bratenden Partnerin Nikaido den Zauberer sucht, der ihn verflucht hat.

Klingt verrückt? Ist es auch. Aber auch brutal, absurd, zärtlich und visuell völlig eigen – Studio MAPPA liefert einen Animationsstil irgendwo zwischen Punk und Albtraum. Staffel 2 startet dort, wo die erste aufgehört hat: mit offenen Rätseln, neuen Feinden aus der Cross-Eyes-Organisation und der Frage, wer Caiman wirklich ist. Zum Auftakt gibt’s gleich drei Episoden, danach eine wöchentlich.

Start: 1. April

Stranger Things: Tales From ‘85 (Serie)

«Was ist eigentlich zwischen der zweiten und dritten Staffel von ‹Stranger Things› passiert?» Eine Frage, die niemand gestellt hat, kriegt jetzt eine Antwort: «Tales From '85» füllt die Lücke mit einer animierten Serie, die visuell an «Clone Wars» erinnert und inhaltlich an … nun ja, an alles, was wir schon kennen. Synthie-Beats, Achtziger-Nostalgie und Monster im Untergrund.

Fair enough: Für eingefleischte Fans ist das vermutlich ein kleines Fest. Für alle anderen eher die Streaming-Variante eines Bonustracks, bei dem man hört, wieso er «Bonus» ist. Aber hey – Netflix hat nie behauptet, dass jedes Spin-off die Welt verändern muss. Manchmal reicht's, wenn es die Abo-Zahlen warmhält.

Start: 6. April

Apex (Film)

Charlize Theron und Action – das ist wie Kaffee und Morgen: geht einfach immer. In «Apex» spielt sie eine trauernde Frau, die in der australischen Wildnis Ruhe sucht und stattdessen zum Ziel eines Serienmörders (Taron Egerton) wird. Klingt nach einem Thriller, den ich schon hundertmal gesehen habe. Aber dann gucke ich mir den Cast an – Eric Bana macht übrigens auch noch mit – und denke: Okay, vielleicht doch nicht ganz so generisch.

Gedreht wurde in den Blue Mountains von New South Wales, und Regisseur Baltasar Kormákur («Everest», «Beast») weiss, wie man Landschaft zur Bedrohung macht. Ob «Apex» mehr wird als solides Survival-Kino oder tatsächlich unter die Haut geht, wird sich zeigen. Theron jedenfalls hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie auch mit dünnem Drehbuch einen ganzen Film tragen kann. Und Egerton sowieso.

Start: 24. April

Amazon Prime Video

The Boys, Staffel 5 (Serie)

Es ist so weit: Das blutigste, bösartigste und politisch schärfste Superhelden-Epos unserer Zeit geht zu Ende. Und nach dem Finale von Staffel 4 gibt es verdammt viel aufzuräumen. Butcher ist mit einem «Supe»-Virus auf der Flucht, Homelander hat sich zum Tyrannen über Amerika aufgeschwungen, und die Boys? Sitzen im Knast. Na dann.

Staffel 5 verspricht genau das, was man von «The Boys» erwartet: Blut, Wahnsinn und eine Satire, die so nah an der Realität kratzt, dass es wehtut. Karl Urban darf seinen Butcher endgültig ins Dunkel führen, Antony Starr seinen Homelander in den totalen Grössenwahn. Und als wäre das nicht genug, stossen mit Jared Padalecki und Misha Collins zwei weitere «Supernatural»-Veteranen zum Cast. Eric Kripke holt offenbar die ganze alte Gang nach Hause, um sein Meisterwerk angemessen zu beerdigen. Denn wenn eine Serie so furchtlos war wie diese, dann verdient sie ein Ende, das genauso kompromisslos ist.

Start: 8. April

Disney+

Pizza Movie (Film)

Zwei Studenten müssen zwei Stockwerke runter, um ihre Pizza abzuholen. Das ist der ganze Plot. Nein, wirklich. Aber weil sie vorher eine zehn Jahre alte Droge eingeworfen haben, die in sechs Phasen alles Erdenkliche auslöst – von Körpertausch bis explodierende Köpfe –, wird der Weg zur scharfen Salami zum Überlebenstrip. Wenn das mal kein Pitch ist, der in exakt drei Bier entstanden ist.

«Pizza Movie» jedenfalls will die grosse Stoner-Comedy zurückbringen, irgendwo zwischen «Harold & Kumar» und «The Big Lebowski», nur mit Gaten Matarazzo («Stranger Things»), der hier seinen ersten Post-Hawkins-Auftritt hinlegt. Dazu Daniel Radcliffe als Stimme eines Schmetterlings. Oder so. Damit ist klar: Diesen Scheiss muss ich sehen.

Start: 3. April

Star Wars: Maul - Shadow Lord (Serie)

Endlich. Endlich bekommt einer der besten Bösewichte, den «Star Wars» je hervorgebracht hat, seine eigene Serie. Zehn Episoden, angesiedelt zwischen «The Clone Wars» und «Rebels», in denen Maul das Machtvakuum der jungen Imperialzeit nutzt, um sein kriminelles Netzwerk neu aufzubauen. Kein Jedi-Abenteuer, kein Chosen-One-Pathos – sondern eine düstere Unterwelt-Saga.

Was mich besonders anfixt: Maul bekommt eine Schülerin. Devon Izara, eine desillusionierte Ex-Padawan, die genug von der hellen Seite hat. Meister und Lehrling, aber ohne die übliche Schwarz-Weiss-Moral – das ist genau die Art von «Star Wars», die ich mir seit Jahren wünsche. Dazu Sam Witwers Stimme und ein neuer Animationsstil, der «Clone Wars» nimmt und in tiefes Rot und Schwarz taucht, als wäre Maul das Monster in einem Horrorfilm. I’m hooked.

Start: 6. April

Sky Show

The Miniature Wife (Serie)

Eine Ehe in der Krise – kennt man. Aber eine Ehe in der Krise, in der die Frau auf die Grösse einer Barbie geschrumpft wurde? Das ist neu. «The Miniature Wife» nimmt diese absurde Prämisse und spielt sie mit bitterem Ernst durch: Les, ein Wissenschaftler, schrumpft seine Frau Lindy versehentlich mit einem seiner Experimente. Zurückverwandeln? Könnte sie umbringen. Also bleibt sie klein. Und die Machtdynamik ihrer ohnehin angeschlagenen Beziehung kippt endgültig.

Was klingt wie «Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft» als Ehedrama, ist genau das – nur mit dem Tonfall von «Succession». Kein Wunder: Matthew Macfadyen, der als Tom Wambsgans eine ganze Generation traumatisiert hat, spielt den Ehemann. Elizabeth Banks gibt die geschrumpfte, aber alles andere als wehrlose Lindy. Dazu ein Drehbuch, das laut Cast irgendwo zwischen Kafka und Cringe pendelt. Zehn Episoden, alle auf einen Schlag.

Start: 9. April

Apple TV

Outcome (Film)

Reef Hawk ist der beliebteste Hollywoodstar der Welt. Bescheiden, grosszügig, skandalfrei – ein Mann, den alle lieben. Zumindest glaubt er das. Bis ein Erpresser mit einem angeblich karrierezerstörenden Video auftaucht und Reef gezwungen wird, seine dunkelsten Momente aufzuarbeiten. Dabei stellt er fest: Sein gesamtes Umfeld hält ihn offenbar für ein komplettes Arschloch. Und er hatte nicht die leiseste Ahnung davon.

Haha. Ich mag die Meta-Ebene. Gespielt wird Reef Hawk nämlich von Keanu Reeves. Also dem wohl beliebtesten Hollywood-Star ever, der wie ein gewöhnlicher Mensch U-Bahn fährt, älteren Damen seinen Sitz anbietet, Millionen spendet und sich nicht mal je ein Skandälchen geleistet hat. Reeves spielt quasi sich selbst – nur mit dem Twist, dass er der einzige Mensch auf dem Planeten ist, der an sein eigenes Image glaubt. Herrlich. Muss ich sehen.

Start: 10. April

HBO Max

Euphoria, Staffel 3 (Serie)

Drei Jahre haben sich Fans die gleiche ständige Frage gestellt: Kommt die dritte Staffel überhaupt noch? Jetzt ist sie da und lässt die Highschool komplett hinter sich. Keine Schulflure, keine Dickpics und keine Glitzer-Trips auf Klo-Kabinen mehr. Stattdessen ein Zeitsprung von fünf Jahren: Rue (Zendaya) steckt in Mexiko fest, verfolgt von einer Drogenbaronin, der sie noch Geld schuldet. Cassie (Sydney Sweeney) und Nate hingegen sind verlobt und leben in der Vorstadt – sie süchtig nach Social Media und OnlyFans, er … Nun ja. Der blutgetränkte Hochzeitsanzug im Trailer dürfte nichts Gutes verheissen.

Der Ton hat sich spürbar verschoben: weniger Teenagerdrama, mehr Crime-Thriller. Sam Levinson inszeniert «Euphoria» offenbar nicht mehr als stilisiertes Jugend-Porträt, sondern als etwas Härteres, Erwachseneres. Dazu ein Cast, der den Neuanfang unterstreicht: Sharon Stone, Rosalía, Natasha Lyonne und Hans Zimmer neben Labrinth am Score. Und wenn diese Staffel auch nur halb so unberechenbar wird, wie der Trailer verspricht, dann wird's ein wilder Ritt.

Start: 12. April (auch auf Sky Show!)

Streaming-Highlights im März 2026

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Titelbild: «The Boys» / Amazon Prime Video

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Ich schreibe über Technik, als wäre sie Kino, und über Filme, als wären sie Realität. Zwischen Bits und Blockbustern suche ich die Geschichten, die Emotionen wecken, nicht nur Klicks. Und ja – manchmal höre ich Filmmusik lauter, als mir guttut.


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