Dem besseren Ich einen Schritt näher
Dem besseren Ich einen Schritt näher
HintergrundSport

Dem besseren Ich einen Schritt näher

Patrick Bardelli
Patrick Bardelli
Zürich, am 13.11.2020
Bilder: Thomas Kunz
Ich bin auf der Suche nach mehr Lebensqualität. Dazu hole ich mir professionelle Hilfe bei einem jungen Unternehmen: «betteryou» heisst das Zürcher Start-up. Nach sechs Wochen lautet mein Zwischenfazit: Ich bin auf dem richtigen Weg und das ist richtig cool.

Zuletzt ging es mir nicht gut. Ich war oft ausgelaugt und fühlte mich gestresst. Dünnhäutig kämpfte ich mich durch den Alltag. So konnte es nicht weitergehen. Durch Zufall stiess ich auf ein junges Unternehmen im Zürcher Kreis 6. Das Ziel von betteryou: Lebensqualität, Freude und Zufriedenheit für jedermann und jederfrau.

Ende September hatte ich meinen ersten Termin zur wissenschaftlichen Analyse meines aktuellen Gesundheits- und Fitnesszustands. Oder kurz: Spiroergometrie. Nach rund zwei Stunden ging ich mit vielen Daten, einigen wichtigen Erkenntnissen sowie einer detaillierten Ernährungs- und Trainingsplanung nach Hause.

Auf dem Weg zum *besseren Ich**
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Auf dem Weg zum besseren Ich

Zur richtigen Zeit das Richtige essen

Dort stellte ich als Erstes meine Ernährung um. Die Analyse der Daten hatte ergeben, dass ich meinem Körper wichtige Nährstoffe vorenthielt und oft zum falschen Zeitpunkt ass. Dadurch lief mein Stoffwechsel auf Sparflamme. In Kombination mit einer ungenügenden Grundlagenausdauer führte dies dazu, dass ich mich schlecht regenerieren konnte und der Alltag mich zu viel Energie kostete. In einem ersten Schritt ging es darum, dieses Defizit auszugleichen.

Den Fokus auf die Kohlenhydrate gerichtet.
Den Fokus auf die Kohlenhydrate gerichtet.

Nun war täglich Frühstück, Mittag- und Abendessen angesagt. Dazwischen vormittags und nachmittags kleine Snacks sowie Supplemente für den Sport. Essen, essen, essen, statt wie bisher Intervallfasten. Kaum war das Frühstück vom Teller, war bereits Zeit für einen Apfel oder eine Handvoll Nüsse. Dann Mittagessen und schon bald ein wenig Darvida mit einem Stück Käse. Kaum den letzten Bissen runtergeschluckt, schon war's Zeit fürs Abendessen. Irgendwie noch lässig und auch ein wenig stressig. Immer essen. Möglichst frisch, möglichst selbst gekocht; darum fing ich auch an, das Brot selber zu backen.

Das leckere, selbstgebackene Ur-Dinkelbrot nach dem betteryou-Rezept. / Bild: Patrick Bardelli
Das leckere, selbstgebackene Ur-Dinkelbrot nach dem betteryou-Rezept. / Bild: Patrick Bardelli

Zur richtigen Zeit das Richtige richtig trainieren

Und ich bekam einen ausführlichen Trainingsplan mit auf den Weg. Zweimal die Woche Grundlagenausdauer-Training auf dem Veloergometer oder dem Laufband mit einer Herzfrequenz zwischen 110 und 122 Schlägen pro Minute. Sowie zwei Krafttrainings mit Deadlift, Back Squat, Bench Press und Co.

José erklärt mir den Trainingsplan.
José erklärt mir den Trainingsplan.

Apropos richtig: Nach den Workouts hatte ich jeweils starke Rückenschmerzen. Ich erwähnte dies gegenüber José Spolidoro, Athletik-Coach bei betteryou, der den Trainingsplan für mich zusammengestellt hatte. «Komm vorbei und wir schauen uns die Übungen nochmals gemeinsam an», meinte José. Schliesslich stellte sich heraus, dass ich die Deadlifts nicht korrekt ausführte. Bei mir waren es eher halbe Squats, die meinen unteren Rücken falsch belasteten. In etwa so sollte ein korrekter Deadlift aussehen:

Die Rückenschmerzen sind seither übrigens verschwunden. 😊

Besser dank betteryou

Sechs Wochen sind nun vergangen, in denen ich nach Plan gegessen und trainiert habe. Und was hat es gebracht? Subjektiv fühle ich mich deutlich wohler, bin weniger müde und nicht mehr so gestresst. Aber was sagen die Zahlen, stimmt mein Empfinden mit den objektiven Daten überein? Zeit für eine zweite Spiroergometrie bei Ben Signer, Ernährungsberater bei betteryou.

Ohne Maske geht nichts.
Ohne Maske geht nichts.

Wieder beantworte ich diverse Fragen zu meiner aktuellen Lebenssituation, wieder misst Ben via bioelektrischer Impedanzanalyse das Körperwasser und die Spannung der Muskelzellen. Und auch den Körperfettanteil misst er.

Ben Signer ermittelt mittels Kalipermetrie meinen Körperfettanteil.
Ben Signer ermittelt mittels Kalipermetrie meinen Körperfettanteil.

Schliesslich wartet das Veloergometer auf mich. Fünf Minuten gemütliches Einrollen, dann steigt der Widerstand alle paar Sekunden an. Du pedalierst solange, bis du nicht mehr kannst. Danach fünf Minuten ausrollen, fertig ist die Spiroergometrie. Dabei werden die Atemgase gemessen, die Aufschluss über den Fitness- und Erholungszustand geben.

Velofahren bis zur Maximalbelastung.
Velofahren bis zur Maximalbelastung.

Ben und ich setzen uns gemütlich hin und analysieren bei einem Kaffee die Daten:

«Wir sehen bei dir aktuell ein verbessertes Wohlbefinden. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Zum einen entfällt die Aktivierungszeit deines Körpers komplett. Dies deutet auf eine deutlich verbesserte Regeneration hin. Zum anderen hat sich auch die Grundlagenausdauer verbessert. Diese entspricht der Ermüdungswiderstandsfähigkeit im Alltag und sorgt somit dafür, dass du physiologisch später in eine Stresssituation gerätst.»
Ben Signer, betteryou

Das passt. Mein subjektives Empfinden deckt sich mit den eben erhobenen Daten. Es geht mir auch objektiv besser als noch Ende September. Allerdings habe ich 1,5 Kilo zugenommen, und zwar auch in Form von Bauchfett.

Und so geht es weiter

Nun gilt es, die Grundlagenausdauer weiterhin zu verbessern und mich noch fitter zu kriegen. Parallel dazu passt Ben meinen Ernährungsplan an. Über ein Kaloriendefizit reduzieren wir das Körperfett im Bauchraum. Konkret heisst das: beim Abendessen vorerst mal für die nächsten sechs Wochen absolut keine Kohlenhydrate mehr. Ciao Pasta und Risotto, adieu Kartoffeln und Couscous.

Mit weniger Kohlenhydraten ins Kaloriendefizit.
Mit weniger Kohlenhydraten ins Kaloriendefizit.

Mein Fazit

Geduld ist eine Tugend. Leider habe ich keine und deshalb fällt es mir oft schwer, auf etwas zu warten. Lebenslange Gewohnheiten lassen sich aber nicht in ein paar Wochen über Bord werfen. Das braucht Zeit und Disziplin. Von beidem habe ich genügend.

So sitze ich nach meinem Termin in Zürich zufrieden im Zug und fahre nach Hause. Endlich habe ich individuelle Lösungen für meine Bedürfnisse. Eine Ernährungs- und Trainingsplanung, die auf den Daten meiner Spiroergometrie beruht. Eine persönliche Beratung, die mir hilft, die vielen Zahlen richtig einzuordnen. Und ein Team bei betteryou, das sich um mich kümmert und bei Fragen oder Problemen für mich da ist. Ich bin rundum happy und definitiv auf dem richtigen Weg zu meinem besseren Ich. Das mit der Geduld kriege ich auch noch hin.

Dein Rabatt

Du willst auch etwas für dein Wohlbefinden tun? Vielleicht bist du ja im Zürcher Kreis 6, so wie ich, am richtigen Ort. Als Galaxus-Kunde profitierst du von 10 Prozent Rabatt auf das gesamte Angebot von betteryou. Melde dich bei ihnen und lass dich beraten.

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Patrick Bardelli
Patrick Bardelli

Senior Editor, Zürich

Es zählt nicht, wie gut du bist, wenn du gut bist. Sondern wie gut du bist, wenn du schlecht bist.

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