Christian Bobst
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Die photo 18 läuft

David Lee
David Lee
Zürich, am 12.01.2018
Heute Freitag beginnt die grosse Foto-Ausstellung in Zürich-Oerlikon.

Laut den Veranstaltern selbst ist die photo Zürich die «grösste und wichtigste Werkschau für Fotografie der Schweiz». Sie soll einen umfassenden Überblick über das fotografische Schaffen in unserem Land geben und findet jedes Jahr im Januar statt. Dieses Jahr vom 12. bis 16. Januar und jeweils von 11.00 bis 20.00 Uhr. Alle weiteren Infos findest du auf der Website photo18.ch.

Begleitend zur Ausstellung findet das photoFORUM statt, eine Reihe von Vorträgen. Gerade heute Freitag zwei klingende Namen: Scott Schuman und Michel Comte.

Ich war in der Vergangenheit schon mehrmals an der Ausstellung. Mein Eindruck war immer, dass da sehr viele sehr unterschiedliche Dinge zu sehen sind – auch unterschiedlich in der Qualität. Aber kann ich mir ein solches Urteil überhaupt erlauben? Was ist überhaupt ein gutes Foto? Lässt sich das irgendwie objektiv sagen? Heute, wo auch Hobbyfotografen technisch und handwerklich absolut hervorragende Bilder machen, scheint mir das je länger, je schwieriger.

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Die Serie «Obdachlos in Zürich» ist das Gegenteil von technischer und handwerklicher Perfektion. Dennoch ist das ganze aussergewöhnlich und relevant, denn in dem Projekt haben die Obdachlosen selbst fotografiert.

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Ganz anders die Astrofotografie von Ben Moore, Astrophysiker an der Uni Zürich. Das kann auch heute nicht jeder. Wie entstehen solche Bilder? Moore erklärt es am Sonntag, 14. Januar (Details).

So eine Ausstellung ist jedenfalls ein guter Anlass, sich wieder mal Gedanken darüber zu machen, was ein eigentlich gutes Foto ausmacht – für dich persönlich.

Titelbild: Jacques Herzog by Lucian Hunziker

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David Lee
David Lee
Senior Editor, Zürich
Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere.

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