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Funcom/neue Teststation
Hintergrund

«Dune: Awakening» bringt jede Menge kostenlosen neuen Content

Debora Pape
3.2.2026

Funcom bläst zum Gegenangriff auf die Wüsten-Müdigkeit. Kapitel 3 macht es Rückkehrern einfach und bringt jede Menge neuen Content – das meiste davon kostenlos. Was dich erwartet, erfährst du hier.

Ein halbes Jahr nach dem Release von «Dune: Awakening» ist es still um das Survival-Game in Frank Herberts Wüstenplanet-Universum geworden. Jetzt erscheint mit Kapitel 3 das größte Content-Update bisher. Vielleicht macht dir das Lust, deinen Stillsuit zu entstauben und wieder in den Ornithopter zu steigen.

Das Update bringt neue kostenlose Gameplay-Inhalte für Fortgeschrittene, Quality-of-Life-Verbesserungen sowie den kostenpflichtigen DLC «Plünderer der Einöden», der hauptsächlich neue Baumodule für deine Basis enthält.

Hilfe für den Wiedereinstieg

«Aber meine Basis ist weg und ich habe keine Lust, von vorn anzufangen», wirst du vielleicht denken. Damit gehörst du zu den tausenden Gamern, die sich nicht häufig genug eingeloggt haben, um die Basis auf dem Live-Server mit Strom zu versorgen und Steuern an den Imperator zu zahlen. Das macht einen Wiedereinstieg schwer.

Funcom schafft hier endlich Abhilfe. Wer alles verloren hat und sich jetzt wieder einloggt, bekommt ein Ressourcenpaket geschenkt. Der Inhalt hängt von deinem Spielfortschritt ab. Ich habe nachgefragt und erfahren, dass das Material für den Aufbau einer kleinen Basis und einiger Maschinen ausreicht. Du musst also nicht zu Fuß losziehen, um Ressourcen für eine klapprige Unterkunft zu suchen.

Wenn du dir jetzt eine neue Basis baust, wirst du sie auch nicht zwangsläufig erneut verlieren. Bereits seit Dezember gibt es ein Rekonstruktionswerkzeug für Basen, mit dem du bis zu drei Basen mitsamt allen Lagerkisten speichern und später ohne Aufwand wieder spawnen kannst.

  • Meinung

    «Dune: Awakening»: Eure Behausungen sind ein Anschlag auf den guten Geschmack

    von Debora Pape

Darüber hinaus erlässt der Imperator mit dem neuen Update alle Steuern. Bislang mussten alle, die auf Arrakis eine Basis unterhalten, eine Grundsteuer entrichten, um den Fortbestand der Basis zu sichern. Steuern zahlen macht auch in Spielen keinen Spaß, weswegen es sie jetzt nicht mehr gibt. Die Bank in der Hauptstadt gewährt dir nun außerdem mehr Platz für dein Hab und Gut. Auch ein Serverwechsel ist jetzt möglich. Du kannst mitsamt deiner Basis auf einen anderen Server übersiedeln.

Neue kostenlose Gameplay-Inhalte

Ein paar weitere kleine, aber häufig gewünschte Änderungen haben es ebenfalls in das Update geschafft. Fans des Basenbaus können sich auch über neue Module freuen. Die Gebäudeteile des Observer-Sets, die bislang nur temporär per Twitch-Drops verfügbar waren, sind jetzt auch ingame erhältlich. Das freut mich sehr, denn ich habe die Drops verpasst und mag das Aussehen des Sets. Alle anderen Sets bekommen neue Tore, die auch für Buggys groß genug sind.

Außerdem kannst du nun auch deinen Anlagen neue Farben verpassen. Das Update hat zwei neue Waffenarten im Gepäck: Doppelklingen und die Pyrorakete.

Der Fokus von Kapitel 3 liegt auf neuen Beschäftigungsmöglichkeiten abseits der Tiefen Wüste. Dazu gehören fünf neue Imperiale Teststationen, fünf neue Quest-Locations und das vollständig überarbeitete Landsraad-System.

Die Doppelklingen sind eine der beiden neuen Waffenarten.
Die Doppelklingen sind eine der beiden neuen Waffenarten.
Quelle: Funcom

Die neuen Gebiete erreichst du über die Überlandkarte. Beim Fliegen auf der Karte musst du jetzt auch nicht mehr auf Wasser und genügend Sprit achten – dieses unnötige Feature hat Funcom entfernt.

Fünf Teststationen mit anpassbarer Schwierigkeit

Die neuen Teststationen bieten jeweils eigene Settings, etwa Radioaktivität oder elektrischer Strom. Diese Themen sorgen nicht nur für ein individuelles Umgebungsdesign, sondern bieten auch entsprechende Mechaniken, unter anderem bei den Bosskämpfen.

Der Schwierigkeitsgrad der Teststationen lässt sich vor dem Betreten anpassen. Davon hängt auch der Loot ab, den du beim erfolgreichen Absolvieren kassierst. Die Teststationen sind für Gruppen konzipiert, lassen sich laut Entwicklern aber auch solo spielen. Da die Stationen instanziert sind, wirst du keinen Spielern begegnen, die nicht in deiner Gruppe sind.

Diese neue Teststation sieht ziemlich ungesund aus.
Diese neue Teststation sieht ziemlich ungesund aus.
Quelle: Funcom

Das neue Landsraad-System

Funcom hat das Landsraad-System komplett überarbeitet. Bislang bestand es aus wiederholbaren Quests für verschiedene Adelshäuser. Dadurch konntest du dir Zugang zu speziellen Fraktionshändlern sowie als Gilde serverweite Buffs festlegen. Mit Kapitel 3 schaltest du einen neuen Spezialisierungsbaum mit fünf Pfaden und insgesamt 500 Perks frei. Dort kannst du deine Fähigkeiten – etwa Kampf, Erkundung, Sammeln – verfeinern.

Die dafür nötigen Punkte erhältst du aber nur durch das Absolvieren von Landsraad-Quests. Sie führen dich unter anderem in die neuen Gebiete auf der Überlandkarte.

Der neue Spezialisierungsbaum gibt dir viel Raum zur Verbesserung deiner Fähigkeiten im Endgame.
Der neue Spezialisierungsbaum gibt dir viel Raum zur Verbesserung deiner Fähigkeiten im Endgame.
Quelle: Funcom

Neu gibt es auch Augments: herstellbare Modifikationen für dein Tier-6-Equipment. Auch sie bekommen einen eigenen Spezialisierungszweig: Um Augments an deiner Ausrüstung anzubringen, musst du Landsraad-Quests absolvieren und Skillpunkte investieren.

Die Story geht weiter

In Kapitel 2 wurden mehrere neue Handlungsstränge eingeführt: Ermittlungen zu einer Mordserie in Arrakeen, eine imperiale Verschwörung sowie Spannungen zwischen den Häusern Atreides und Harkonnen. Details zum Verlauf der Story in Kapitel 3 hat Funcom vorab unter Verschluss gehalten. Die Geschichte soll aber nahtlos an die bisherigen Geschehnisse anknüpfen.

Du begegnest einem «Face Dancer», einem Gestaltwandler. Das sind künstlich erschaffene Menschen, die ihr Aussehen vollständig ändern können. Im Verlauf der Geschichte wirst du eine Duell-Arena betreten und Gladiatorenkämpfe ausfechten. Auch mit der Schmuggler-Fraktion wirst du dich auseinandersetzen müssen.

DLC: «Plünderer der Einöden»

Während die bisher geschilderten Änderungen kostenlos sind, musst du für den DLC «Plünderer der Einöden» bezahlen. Im Season Pass ist er aber bereits enthalten. Es handelt sich um ein Set mit 74 Basismodulen im «Schmuggler»-Design, 17 Deko-Teilen, drei Rüstungssets, zwei Waffenvarianten und einem Buggy-Skin.

So sieht das Schmuggler-Set-Interieur aus.
So sieht das Schmuggler-Set-Interieur aus.
Quelle: Funcom

Das ist das bisher umfangreichste Paket für Base-Building-Fans. Die Gebäudeteile im Industrial-Look erinnern an «Star Wars». Sie bieten mehr Variation, etwa Dächer aus Segeltuch und Metall-Lamellen sowie verschiedene Fensterelemente.

Titelbild: Funcom/neue Teststation

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Fühlt sich vor dem Gaming-PC genauso zu Hause wie in der Hängematte im Garten. Mag unter anderem das römische Kaiserreich, Containerschiffe und Science-Fiction-Bücher. Spürt vor allem News aus dem IT-Bereich und Smart Things auf.


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