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Für 1039 Euro bekommst du eine Steam Machine mit der Leistung einer PS5

Ab sofort kann die Steam Machine vorbestellt werden. Valves Wohnzimmer-Konsole startet bei 1039 Euro und bringt eine ähnliche Leistung wie eine PS5.

Sieben Monate nach der Ankündigung ist die Steam Machine verfügbar. Über Steam kann der Mini-PC, der wie eine Konsole bedient werden kann, vorbestellt werden. Die günstigste Version kostet 1039 Euro. Dafür bekommst du die 512-Gigabyte-Version ohne Controller. Das teuerste Modell kostet 1428 Euro, enthält eine zwei Terabyte grosse SSD, den Steam Controller und zwei zusätzliche Frontblenden aus rotem Stoff und Walnussholz.

Das ist deutlich teurer als von vielen im Herbst nach der Enthüllung vermutet wurde. Mit einer 500-Dollar-Maschine wäre Valves Mini-PC eine Killer-Alternative zu klassischen Konsolen wie der Playstation 5 oder der Xbox Series X gewesen. Die Steam Machine setzt wie das Steam Deck auf das SteamOS. Das linuxbasierte Betriebssystem funktioniert ohne komplizierte Einrichtung, Treiberupdates und andere Dinge, die bei Windows unumgänglich sind. Hinzu kommt die riesige Spielebibliothek von Steam.

Die Frontabdeckung kann ausgetauscht werden.
Die Frontabdeckung kann ausgetauscht werden.
Quelle: Valve

Valve hält nichts von Subventionen

Der KI-Hype hat Valve einen Strich durch die Rechnung gemacht. Steigende RAM- und Speicherpreise zwangen Sony, Nintendo und Microsoft bereits zu mehreren Preiserhöhungen. Da Valve die Steam Machine nicht subventionieren will, tragen Käuferinnen und Käufer die vollen Kosten. «Das traditionelle Konsolenmodell besteht darin, Hardware mit Einbussen zu verkaufen und die Einnahmen durch Abonnementdienste oder den Verkauf von Spielen, die an die Hardware gebunden sind, auszugleichen. Wir sind überzeugt, dass offene Ökosysteme langfristig besser für Kunden sind», schreibt das Unternehmen im eigenen Blog. CEO Gabe Newell wollte wohl nicht auf seine neueste 500-Millionen-Dollar-Jacht verzichten.

Die Steam Machine ist nicht viel grösser als Nintendos Gamecube.
Die Steam Machine ist nicht viel grösser als Nintendos Gamecube.
Quelle: Kelsey McClellan/The Verge

Erste Kanäle konnten die Steam Machine bereits testen. Das Fazit fällt fast überall gleich aus: Fantastische Hardware, kompakt, leise, konsolenähnliches Erlebnis. Dem gegenüber stehen die hohen Kosten und einige Kinderkrankheiten. Bei der Leistung ist sie vergleichbar mit einer Standard-PS5, wie Digital Foundry in ihren ausführlichen Tests feststellt. Abgesehen vom RAM und der SSD gibt es keine einfachen Möglichkeiten, die Maschine aufrüsten.

Wie gross die Nachfrage bei den hohen Preisen ist, wird sich in Kürze zeigen. Bis Donnerstag kannst du das Gerät via Steam vorbestellen. Am Montag werden anschliessend Kaufslots ausgelost. Nach dem Vorbesteller-Chaos beim Steam Controller hat sich Valve gegen das First-Come-First-Serve-Prinzip entschieden. Neukundinnen und -kunden warten dort aktuell bis 2027 auf ihre Lieferung.

Wann haben wir sie?

Aktuell kannst du die Steam Machine wie den Steam Controller nur über Valve direkt beziehen. Die Schweiz hat als Nicht-EU-Land das Nachsehen, während deutsche Userinnen und User bereits zugreifen können. Es ist davon auszugehen, dass auch Digitec/Galaxus Valves neue Hardware ins Sortiment aufnehmen wird. Meine zuständigen Kolleginnen und Kollegen werden nichts unversucht lassen. Beim Steam Deck haben sie es auch geschafft. Allerdings dürfte es bei den aktuellen Lieferengpässen noch eine Weile dauern.

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Als Kind durfte ich keine Konsolen haben. Erst mit dem 486er-Familien-PC eröffnete sich mir die magische Welt der Games. Entsprechend stark überkompensiere ich heute. Nur der Mangel an Zeit und Geld hält mich davon ab, jedes Spiel auszuprobieren, das es gibt und mein Regal mit seltenen Retro-Konsolen zu schmücken. 


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