
Hue-Update: kostenloser 24-Stunden-Video-Speicher und mehr Kontrolle
Das jüngste Update vereinfacht die Bedienung der Hue-App und spendiert eine 24-Stunden-Cloud-Speicherung für Secure-Kameras.
Version 5.54.0 der mobilen Hue-App bringt ein paar interessante und hilfreiche Neuerungen. Eine wichtige Änderung betrifft die kostenpflichtigen Abo-Features von Secure-Kameras. Bislang war das Speichern und nachträgliche Anschauen von Aufzeichnungen der Hue-Security-Kameras nur mit einem kostenpflichtigen Abo möglich. Das hat Hue jetzt aufgeweicht. Die Aufnahmen werden nun 24 Stunden lang in der Cloud gespeichert – und zwar ohne Abo.
Die neue App-Version ist für Android-Smartphones und iPhones verfügbar.
Vereinfachte Geräteorganisation
Bisher unterschied die App zwischen Leuchtmitteln und anderen Geräten. In der Raumübersicht des «Zuhause»-Abschnitts wurden nur Lampen angezeigt. Schalter, Sensoren & Co. ließen sich nur unter «Geräte» im «Einstellungen»-Abschnitt kontrollieren und verwalten.
Damit ist jetzt Schluss: Du findest nun alle Geräte sowie festgelegte Motion-Aware-Bereiche direkt in den zugewiesenen Räumen. Dort kannst du sie ein- und ausschalten sowie ihren Status prüfen. Manche Geräte, etwa Sensoren, musst du nach dem Update allerdings zunächst einem Raum zuweisen, bevor du sie dort sehen kannst.

Quelle: Debora Pape
Diese Änderung ist wirklich sinnvoll. Du musst nicht mehr überlegen, wie du auf deine Schalter zugreifst, sondern steuerst alle Hue-Geräte im «Zuhause»-Bereich. Der Geräte-Abschnitt in den Einstellungen ist weiterhin vorhanden und zeigt dir neu auch eine Liste deiner Leuchtmittel an.
Motion Aware nutzt Lichtsensoren
Besitzer der neuen Bridge Pro können ihre Hue-Leuchtmittel nutzen, um Bewegungen in definierten sogenannten Motion-Aware-Zonen zu erkennen. Dadurch lassen sich beispielsweise Lampen automatisiert steuern. Bislang nahm das System allerdings keine Rücksicht darauf, ob es überhaupt dunkel im Raum war: Lampen schalteten sich auch in hellen Räumen ein.
Mit der neuen App-Version kann Motion Aware nun auf die Lichtsensoren anderer Geräte zurückgreifen. Vor dem Einschalten prüfen sie damit erst, ob es überhaupt notwendig ist, Lampen einzuschalten.
Multi-Bridge-Support für Drittanbieter
Seit fast einem Jahr ist es möglich, mehrere Hue-Bridges in einem Heim und mit einem Account zu verwalten. Eine von vielen Einschränkungen war bislang, dass manche Drittanbeiter weiterhin nur eine Bridge steuern konnten. Mit der aktualisierten App-Version verfügen Google Home und Samsung Smart Things nun auch über Multi-Bridge-Support.
Dazu musst du die jeweiligen Anwendungen zunächst erneut miteinander verbinden. Laut Hue ist es danach erforderlich, bestehende Automationen neu aufzusetzen.
Vereinfachte Hue-AI-Sprachsteuerung – aber nicht für alle
In «ausgewählten Ländern» und bei eingestellter englischer Systemsprache kannst du dem KI-Assistenten jetzt gesprochene Anweisungen mitteilen. Der Assistent kann Lichter steuern und dir Szenen passend zu deiner gewünschten Lichtstimmung vorschlagen.
Fühlt sich vor dem Gaming-PC genauso zu Hause wie in der Hängematte im Garten. Mag unter anderem das römische Kaiserreich, Containerschiffe und Science-Fiction-Bücher. Spürt vor allem News aus dem IT-Bereich und Smart Things auf.
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