Schweizer Mountainbike-Pionier Thömus will neue Massstäbe setzen
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Schweizer Mountainbike-Pionier Thömus will neue Massstäbe setzen

Vor 20 Jahren lancierte der Schweizer Brand Thömus mit dem «Lightrider» sein erstes vollgefedertes Carbon-Bike. Nun kommt mit dem «Lightrider R3 Worldcup» dessen Nachfolger. Es ist leichter, steifer und hat mehr Federweg als der Vorgänger.

Zwei Jahre Entwicklungszeit und mehr als 20 Jahre Erfahrung stecken im neuen Cross-Country-Bike des Schweizer Brands Thömus. Am 29. Februar wurde das «Lightrider R3 Worldcup» der Öffentlichkeit präsentiert. Thömus wollte mit dem Bike gemäss Medienmitteilung neue Massstäbe für Cross-Country-Bikes (XC-Bikes) setzen. Die Vorgaben bei dessen Entwicklung waren hoch: Es sollte das schnellste Bike werden, das das Schweizer Unternehmen je entwickelt hat, um damit die grössten und wichtigsten Rennen zu gewinnen. Das in Oberried im Kanton Bern präsentierte neue Bike für Alessandra Keller, Mathias Flückiger sowie ihre Teamkolleginnen und -kollegen vom UCI-Team «Thömus maxon Swiss Mountain Bike Racing» wiegt weniger als zehn Kilo. Wobei das Rahmenset inklusive Dämpfer nur gerade 1876 Gramm auf die Waage bringt.

Die Saisonziele des Teams sind neben den Olympischen Spielen in Paris (Ende Juli), die Weltmeisterschaften in Andorra (Ende August) und der Weltcup, der Mitte April mit zwei Rennen in Brasilien startet. Ralph Näf, Teammanager von «Thömus maxon Swiss Mountain Bike Racing» sagt dazu: «Ein XC-Bike muss alles können. Ob im Uphill, Downhill oder bei technischen Passagen – es zählt jede Sekunde. Es ist das vielseitigste Fahrrad, was Performance und Speed anbelangt.»

Das UCI-Team «Thömus maxon Swiss Mountain Bike Racing» mit dem neuen «Lightrider R3 Worldcup».
Das UCI-Team «Thömus maxon Swiss Mountain Bike Racing» mit dem neuen «Lightrider R3 Worldcup».
Quelle: Kifcat

Zweieinhalb Jahre Entwicklung

Der Startschuss zur Entwicklung des neuen Bikes fiel gemäss Thömus unmittelbar nach der Silbermedaille von Mathias Flückiger an den Olympischen Spielen in Tokio 2021. Damals stellte Ralph Näf zwei Fragen: Wie verändert sich der Wettkampfsport im Cross-Country-Bereich? Und: Welche Anforderungen muss ein Bike in drei Jahren an den Olympischen Spielen 2024 in Paris erfüllen? Die Antwort von Thömus lautet: «Lightrider R3 Worldcup».

Das neue Cross-Country-Bike «Made in Switzerland» wird in Kürze auch im Fachhandel erhältlich sein. Je nach Ausführung soll es ab 4990 Franken zu kaufen sein.

Titelfoto: Kifcat

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Vom Radiojournalisten zum Produkttester und Geschichtenerzähler. Vom Jogger zum Gravelbike-Novizen und Fitness-Enthusiasten mit Lang- und Kurzhantel. Bin gespannt, wohin die Reise noch führt.


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