Microsoft Surface Laptop - 8. Edition
13.80", 512 GB, 16 GB, CH, Snapdragon X2 Elite X2E-78-100

Ein neuer Chipsatz und eine SSD als Speichermedium beheben bei der 13,8-Zoll-Version des Surface Laptop 8 zwei große Kritikpunkte am 13-Zoll-Modell der Notebook-Serie.
Microsoft spendiert dem 13,8-Zoll-Modell des Surface Laptop 8 einen neuen Chipsatz und eine neue SSD. Damit behebt der Hersteller zwei große Kritikpunkte an der ein Jahr alten 13-Zoll-Version der Notebooks-Serie.
Im Herbst 2025 bemängelte Martin Jud die schwache Grafikleistung des Surface Laptop 8. Zudem kritisierte er, dass Microsoft langsamen UFS-Speicher anstelle einer austauschbaren SSD fest verlötet. Inzwischen hat der Windows-Konzern eine neue Variante des Notebooks auf den Markt gebracht: mit einer SSD, einem leistungsstärkeren Chipsatz sowie einem größeren Display.

Ein großer Kritikpunkt am 13-Zoll-Modell des Surface Laptop 8 ist die Grafikperformance. Und hier sorgt der Snapdragon X2 Elite X2E-78-100 in der neuen 13,8-Zoll-Variante für eine deutliche Verbesserung. Über mehrere Benchmark-Tests hinweg verdoppelt sich die Grafikleistung. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sie immer noch nur halb so gut ist wie bei der Business-Version des Notebooks mit einem Intel-Chipsatz.
Die CPU-Leistung erhöht sich etwas gegenüber dem Snapdragon X Plus und bleibt nur wenig hinter dem Intel Core Ultra X7 368H des Business-Surface.
Mein Testgerät verfügt über 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Für mehr Geld gibt es den Surface Laptop auch mit 24, 32 oder sogar 64 Gigabyte. Günstiger gibt es das Notebook auch. Dann steckt der Snapdragon X2 Plus in ihm. Der dürfte in den Benchmark-Tests schlechter abschneiden als der X2 Elite, aber immer noch besser als der X Plus im 13-Zoll-Modell.
Falls du auf dem Rechner viel KI nutzen willst: Microsoft gibt an, dass die NPU des X2 Elite 80 TOPS schafft. Das sind fast doppelt so viele wie der X Plus mit 45 TOPS.
Als Datenspeicher verbaut Microsoft eine Gen‑4‑SSD, wahlweise mit 256 oder 512 Gigabyte oder aber einem oder zwei Terabyte Speicherkapazität. Sie sollen herausnehmbar sein, allerdings ist das Gehäuse nicht trivial zu öffnen. Ich sehe auf den ersten Blick weder Schrauben noch Hebelpunkte. Kollege Jud hat keine Messungen des von ihm kritisierten UFS‑Speichers des 13-Zoll-Surface-Laptops durchgeführt. Deswegen bleibt es bei den allgemeinen Aussagen, dass UFS 4.0 rund 43 Prozent langsamer beim Lesen, 59 Prozent langsamer beim Schreiben und bis zu 90 Prozent langsamer bei parallelem Zugriff als eine PCIe-Gen-4-SSD ist. Im Browser oder E-Mail-Programm macht sich das nicht bemerkbar. Aber bei intensivem Multitasking, VM-Workflows oder beim Kopieren großer Datenmengen ist der 13,8-Zoll-Laptop im Vorteil.

Der Surface Laptop der achten Generation von 2026 verfügt über ein 13,8 Zoll großes Display. Die beiden Modelle von 2025 haben 13 und 15 Zoll große Bildschirme. Mir gefällt das Seitenverhältnis von 3:2. Da ist mehr zu sehen als auf schmalen 16:9‑Displays. Die Auflösung von 2304 × 1536 Pixel sorgt für eine Pixeldichte von 201 PPI und insgesamt ein detailreiches Bild.
Der Touchscreen reagiert präzise und schnell und ist von der Tastatur aus mit den Fingern schnell erreichbar. Die Bildwiederholrate von 120 Hertz habe ich dagegen kaum ausgenutzt. Mehr Verwendung habe ich für die hohe Helligkeit, wenn ich den Laptop im Freien nutze. Microsoft gibt 600 Nits an. Mein Messgerät bleibt im Bereich von 570 bis 580 Nits stehen. Das ist mehr, als viele andere Notebooks bieten, die meist nur mit bis zu 400 Nits leuchten.

Eine Sache stört mich beim Monitor aber doch noch: Er spiegelt zu stark. Natürlich immer in Abhängigkeit von Bildschirminhalt und Umgebung, aber es ist halt kein mattes Display. Diese finde ich bei längerer Nutzung angenehmer. Microsoft bietet keine anderen Displayoptionen an.
Der Surface Laptop bringt etwa 1,36 Kilogramm auf die Waage. Mit seinem Gehäuse aus Aluminium wirkt er robust und elegant. Der Deckel steht im geschlossenen Zustand fast unsichtbar über. Das genügt aber, um ihn mit einem Finger öffnen zu können. Wunderbar, und ich muss den unteren Teil dabei nicht festhalten. Das Scharnier gleitet sanft dahin. Der maximale Öffnungswinkel liegt bei etwa 45 Grad.


Tastatur und Touchpad sind sehr leise und klicken nicht. Mir sind sie zu leise. Die einzelnen Tasten fühlen sich schwammig an, haben aber spürbare Druckpunkte.

Das Touchpad reagiert zuverlässig auf meine Berührungen und Bewegungen. Drücke ich es, erhalte ich ein haptisches Feedback, ohne dass sich das Touchpad bewegt. Beim Schreiben liegen meine Handballen bequem neben ihm.
Microsoft stattet den Surface Laptop mit einem 54-Wattstunden-Akku aus. Der Akkutest «Video» von PCMark ermittelt eine Akkulaufzeit von 19 Stunden und 28 Minuten. Im Office-Betrieb sind es erfahrungsgemäß ein paar Stunden weniger, aber der entsprechende Akkutest funktioniert weiterhin nicht mit Snapdragon-Chipsätzen.
Mit den 32 Minuten Unterschied sehe ich den von Microsoft angegebenen «bis zu»-Wert von 20 Stunden als erfüllt an. Im Vergleich mit dem 13-Zoll-Surface-Laptop erhöht sich die Akkulaufzeit um über eine Stunde. Kollege Jud hat bei ihm vor einem Jahr 18 Stunden und 5 Minuten gemessen. Das Business-Modell erreicht – ebenfalls mit einer 54-Wh-Batterie – 19 Stunden und 30 Minuten.
Die vorhandenen Anschlüsse decken das Minimum ab. Auf der linken Seite befinden sich zwei USB-C-Buchsen (USB4) und ein USB-A-Anschluss (USB 3.2) sowie eine 3,5-mm-Audio-Buchse. Auf der rechten Seite platziert Microsoft noch einen Surface-Connect-Anschluss. Über ihn sind Strom- und Datenübertragung möglich, wenn man das passende Netzteil oder die passende Dockingstation hat.


Drahtlos ist der Surface Laptop mit Wi-Fi 7 auf der Höhe der Zeit und mit Bluetooth 5.4 immer noch gut dabei.
Die Webcam mit Full-HD-Auflösung kann softwareseitig die Beleuchtung und den Bildausschnitt anpassen. Microsoft bewirbt sie sogar damit, dass Dxomark sie auf dem ersten Platz der Laptop-Kameras führt. Ich kann das nicht nachvollziehen. Die Bildqualität ist in Ordnung, steht für mich aber nicht über vielen anderen Notebook-Webcams.
Die 13,8-Zoll-Version des Surface Laptop 8 ist nicht mehr ganz so kompakt wie die 13-Zoll-Variante. Dafür punktet sie mit mehr Leistung. Die verbaute SSD ist ein schnellerer Speicher und der Snapdragon X2 Elite bietet vor allem mehr Grafikpower – auch wenn er das Notebook nicht direkt zum Gaming-Gerät macht.
Mich überzeugt der Surface Laptop 8 zudem mit einer langen Akkulaufzeit und seinem eleganten Gehäuse. Insgesamt erweist er sich als gutes Notebook, mit dem sich arbeiten lässt. Aber er ist nicht perfekt. So stören mich das spiegelnde Display und die weiche Tastatur. Die Anschlüsse decken die Mindestanforderungen ab.
Die grundsätzlichen Einschränkungen von ARM‑Chips bleiben bestehen, betreffen aber nur spezielle Programme. Größter Kritikpunkt, der derzeit für fast alle Notebooks gilt: Der Surface Laptop 8 ist nicht günstig.
Pro
Contra
Microsoft Surface Laptop - 8. Edition
13.80", 512 GB, 16 GB, CH, Snapdragon X2 Elite X2E-78-100
Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
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