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Taara
News & Trends

Taara Beam baut optische 25‑Gbit/s‑Datenlinks für urbane Mesh‑Netze

Martin Jud
24.2.2026

Das Alphabet‑Unternehmen Taara erweitert sein optisches Funkportfolio. Lightbridge überbrückt seit Jahren schwieriges Gelände, Beam soll nun die Netze dazwischen verdichten. Das System arbeitet mit gerichteten Lichtsignalen im nahinfraroten Bereich.

Taara ist seit Jahren mit Lightbridge unterwegs. Die Technologie verbindet Orte, an denen herkömmliche Infrastruktur an Topografie oder Aufwand scheitert. Sie spannt optische Funkstrecken über Flüsse, Täler oder andere Hindernisse und funktioniert wie Richtfunk, nur mit Licht statt Radiowellen. Mit Beam folgt nun ein Produkt, das nicht mehr die grossen Distanzen im Fokus hat, sondern die Verdichtung der Netze dazwischen. Taara positioniert es als Baustein für urbane Mesh‑Strukturen, für Betreiber, die Standorte schnell anbinden wollen, ohne zu graben oder Funkbewilligungen abzuwarten.

Lightbridge überbrückt die langen Strecken, Beam verdichtet die Stadtnetze: Die Grafik zeigt, wie beide Systeme ein gemeinsames optisches Netz bilden.
Lightbridge überbrückt die langen Strecken, Beam verdichtet die Stadtnetze: Die Grafik zeigt, wie beide Systeme ein gemeinsames optisches Netz bilden.
Quelle: Taara

Optische Datenübertragung ohne Glasfaser

Beam nutzt gerichtetes Licht im nahinfraroten Bereich, das auch in Glasfasern eingesetzt wird, nur eben ohne die Faser. Die Verbindung soll laut Taara Geschwindigkeiten bis 25 Gigabit pro Sekunde erreichen und über Distanzen von bis zu zehn Kilometern funktionieren. Die Latenzen bleiben niedrig, weil das System direkt von Punkt zu Punkt arbeitet. Installiert wird Beam auf Dächern, Masten oder bestehender Infrastruktur, und das innerhalb weniger Stunden.

Als Grundlage nutzt Taara eine neue Photonics‑Plattform. Sie verlagert die Steuerung des Lichts in ein siliziumbasiertes Modul, das ohne bewegliche Teile auskommt und sich elektronisch ausrichten lässt.

Stabilität durch ein urbanes Mesh

Beam ist nicht für Endkunden gedacht, sondern als Backhaul‑Komponente für Betreiber, die etwa ihre Stadtnetze verdichten und Knotenpunkte optisch miteinander verbinden wollen.

Optische Verbindungen brauchen freie Sicht. Schon ein Vogel, ein Kranarm oder ein Blatt können den Strahl unterbrechen. In einem klassischen Punkt‑zu‑Punkt‑Setup wäre das ein Problem. In einem Mesh verliert die Verbindung nur für einen Moment an Qualität, bevor sie sich automatisch einen anderen Weg sucht. Die Daten springen über den nächsten Knoten, der freie Sicht hat. So federt das Netz kurze Aussetzer ab und bleibt stabil.

Titelbild: Taara

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Der tägliche Kuss der Muse lässt meine Kreativität spriessen. Werde ich mal nicht geküsst, so versuche ich mich mittels Träumen neu zu inspirieren. Denn wer träumt, verschläft nie sein Leben.


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