
Taccom v2 bringt Funkgeräte-Feeling in Multiplayer-Spiele
Mit dem Taccom v2 von Blueuplink kommunizierst du in Multiplayer-Spielen über virtuelle Frequenzen. Ein Drehregler, ein Display und physische Tasten sollen das Gefühl eines echten Funkgeräts vermitteln.
Das Taccom v2 ist ein Funkgerät für die Sprachkommunikation in Multiplayer-Spielen. Es arbeitet unabhängig vom jeweiligen Spiel und verbindet sich per WLAN mit dem Dienst von BlueUplink. Die Kommunikation läuft vollständig über dessen Infrastruktur und virtuelle Funkkanäle.
Du wählst eine Frequenz über den Drehregler und sprichst über eine Push-to-Talk-Taste. Alle Spieler auf demselben Kanal hören deine Übertragung. Zusätzliche Software auf deinem PC brauchst du laut BlueUplink dafür nicht. Eigene Funkkanäle gibt es unter anderem für «DCS World», «Star Citizen», «EVE Online» und «Nuclear Option».

Quelle: Blueuplink
Sprachmeldungen laufen nacheinander ab
Taccom verarbeitet Sprachmeldungen anders als klassische Voice-Chats. Eine Übertragung darf höchstens zehn Sekunden dauern. Sprechen mehrere Personen gleichzeitig, reiht das System ihre Nachrichten ein und spielt sie nacheinander ab. So können auch größere Gruppen über dieselbe Frequenz kommunizieren, ohne dass mehrere Stimmen gleichzeitig übertragen werden.
Für die unterstützten Spiele stellt Blueuplink zahlreiche öffentliche Frequenzen bereit. Bei «Star Citizen» sind beispielsweise einzelne Planeten und Orte eigenen Kanälen zugeordnet. Du kannst auf diese Kanäle wechseln und dort mit anderen Taccom-Nutzern kommunizieren. Öffentliche Übertragungen lassen sich zudem über die Website anhören.
Gruppen können eigene geschützte Frequenzen anlegen und den Zugriff darauf beschränken. Dafür verlangt Blueuplink 9,99 US-Dollar pro Monat.
Wireless-Version hört auf vier Frequenzen
Blueuplink verkauft das Taccom v2 in zwei Varianten. Das kabelgebundene Modell kostet 99 US-Dollar. Es erhält seinen Strom über USB-C und überwacht jeweils eine Frequenz.
Die Wireless-Version kostet 199 US-Dollar und besitzt einen integrierten Akku. Sie kann bis zu vier Frequenzen gleichzeitig überwachen und speichert die eingestellte Lautstärke für jeden Kanal. Über eine zusätzliche Broadcast-Taste sendest du deine Nachricht gleichzeitig auf allen überwachten Frequenzen.
Auf dem 128 × 64 Pixel großen OLED-Display siehst du unter anderem dein Rufzeichen, den gewählten Kanal und den letzten Sprecher. Mikrofon und Lautsprecher stecken direkt im Gerät. Die Internetverbindung läuft über WLAN im 2,4-GHz-Band.
Zweite Generation mit neuem Gehäuse
Blueuplink brachte die erste Version des Taccom 2024 auf den Markt. Sie besaß noch ein Gehäuse aus lasergeschnittenem Acryl. Beim Taccom v2 setzt der Hersteller auf ein neues Gehäuse und erweitert vor allem die Wireless-Version um die gleichzeitige Überwachung mehrerer Frequenzen.
Gehäuse und Frontplatte kannst du in verschiedenen Farben konfigurieren. Gegen Aufpreis bietet Blueuplink außerdem unterschiedliche Bedienelemente, Gravuren und ein eigenes Rufzeichen auf dem Gehäuse an. Aktuell liefert der Hersteller das Taccom v2 ausschließlich an US-Adressen. Preise oder ein Starttermin für Europa sind bislang nicht bekannt.
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