X-Alps ist das härteste Abenteuerrennen der Welt
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X-Alps ist das härteste Abenteuerrennen der Welt

Patrick Bardelli
Patrick Bardelli
Zürich, am 22.06.2021
Alle zwei Jahre findet es statt, das X-Alps. Einmal quer durch die Alpen, zu Fuss und mit dem Paragleiter. Zwei Schweizer mischen aktuell ganz vorne mit.

Es gibt ein Kontrastprogramm zur Fussball-EM. Statt Frisuren und Tattoos stehen hier Streckenwahl und Wetterprognosen im Zentrum. 33 Athleten aus 17 Nationen legen eine 1238 Kilometer lange Strecke über die Alpen, von Salzburg zum Mont Blanc und zurück nach Zell am See, nur zu Fuss und mit dem Paragleiter zurück.

Seit 2003 findet das Rennen über die Alpen statt. Es beinhaltet Speed-Hiking, Ultra-Running, Bergsteigen und Fliegen. Und es erfordert nicht nur Ausdauer, sondern auch Fähigkeiten im Umgang mit dem Gleitschirm und mentale Stärke.

Speziell beim X-Alps, hinter dem Red Bull steht, ist die Tatsache, dass Männer und Frauen gemischt gegeneinander antreten. Jede Ausgabe bietet eine neue Route über die Alpen, die abgelegene Bergketten und Täler beinhaltet und berühmte Resorts und Gipfel passiert. Traditionell beginnt das Rennen in Salzburg und endet in Monaco.

Für die 10. Auflage des X-Alps in diesem Jahr haben die Organisatoren das Format jedoch aktualisiert und eine Hin- und Rückstrecke definiert. Dabei kämpfen sich Sportlerinnen und Sportler über zwölf sogenannte Turnpoints in fünf Ländern von Salzburg zum Mont Blanc und zurück nach Zell am See. Mit 1238 Kilometern ist es die längste Strecke in der Geschichte des Rennens. Einige dieser Turnpoints umfassen einen weiten Bereich und können in der Luft passiert werden, während andere auf dem Boden liegen, sodass die Athleten landen müssen, um diese Punkte zu passieren.

Die Route der 10. Ausgabe führt von Salzburg quer durch die Alpen zum Mont Blanc und zurück nach Zell am See.
Die Route der 10. Ausgabe führt von Salzburg quer durch die Alpen zum Mont Blanc und zurück nach Zell am See.

Die letzten sechs X-Alps hat allesamt der Schweizer Christian Maurer gewonnen. Und auch in diesem Jahr läuft es dem Berner Oberländer gut. Aktuell befindet sich der Adelbodner im Spitzentrio. Hier geht es zum Livetracking.

Titelbild: Lukas Pilz / Red Bull Content Pool

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Patrick Bardelli
Patrick Bardelli

Senior Editor, Zürich

Es zählt nicht, wie gut du bist, wenn du gut bist. Sondern wie gut du bist, wenn du schlecht bist.

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