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Honor bringt Handy mit ausfahrbarer Roboterkamera
von Lorenz Keller

Ich hatte schon Angst, dass Smartphones künftig alle gleich aussehen. Am Mobile World Congress in Barcelona entdecke ich eine ganze Menge neuer – und alter – Designs.
An der Technikmesse in Barcelona finde ich jede Menge Smartphones, die alle gleich aussehen – und ganz viele Kopien des orangen iPhone Pro Max. Einige Hersteller wagen sich jedoch an einzigartige Modelle und prickelnde Konzepte.
Auf das Robot Phone von Honor habe ich mich schon vor Start des MWC tierisch gefreut. Ich war mir schon bei unserer News vorab sicher, dass damit endlich wieder mal etwas Bahnbrechendes in der Smartphonewelt passiert.
Die Idee und Umsetzung des Smartphones mit ausfahrbarer Gimbal-Kamera scheinen vielversprechend. Die Kamera kann sich in alle Richtungen drehen. Damit soll sie mich bei Videocalls und beim Filmen immer schön zentriert halten. Da das Phone (was auch sonst) mit KI ausgestattet ist, scannt es mit der Kamera nach Wunsch auch die Umgebung und reagiert darauf.

Beispielsweise soll sie Rückmeldungen zu meinem Outfit machen können: mit Kopfnicken oder -schütteln. Oder mittanzen, wenn im Club der Beat dropped. Die wirklich wichtigen Dinge halt… Nach der Präsentation bin ich jedenfalls eher verwirrt als begeistert von Honors Idee. Aber vielleicht kommen bis zum für das zweite Halbjahr 2026 angekündigten Release ja noch nützlichere Alltagsszenarien hinzu.
Das quadratische Phone von Frog kann ich elegant aufschieben, statt es klassisch aufzuklappen. Anschliessend tippe ich auf einer praktischen QWERTY-Tastatur meine Textnachrichten. Entschuldigung? Wir haben 2026? Genau! Deshalb gibt es auch einen extra Knopf für Whatsapp und Facebook sowie eine schnelle 4G-Verbindung. Dann ist das Gerät immerhin im Jahr 2015 angekommen.

Besonders angetan bin ich von der Gameboy-Version mit dem Steuerkreuz. Sie weckt nostalgische Gefühle in mir.

Klassisches Zuklappen statt Rotieren bietet Frog auch mit dem bunten Modell «Pocket 2». Hier arbeitete der Hersteller mit Grafikern zusammen, die die Rückseiten mit bekannten Charakteren verschönerten, wie «My Melody» oder «Hello Kitty».

Ich traue meinen Augen kaum, als ich das nächste Unwetter direkt in meiner Hand beobachte: Im Gehäuse des Tecno Pova Neon ist Gas eingelassen. Durch Hochspannung wird das zu echtem Plasma und es entstehen Blitze. Es ist faszinierend und einschüchternd zugleich, wie ich mit dem Finger über das Gehäuse streiche und die Blitze dabei meiner Fingerkuppe folgen. Mir ist das nicht ganz geheuer, aber es ist auch erst ein Konzept.
Ebenfalls von Tecno ist das Pova Metal. Die kühle Haptik des ersten 5G-Smartphones mit Unibody-Metallgehäuse fühlt sich hochwertig an. Die Dot-Matrix-Lichteffekte tanzen über die Rückseite und verleihen dem massiven Metall einen futuristischen Look. Besonders angetan bin ich von den blauen Kanten.
Ein Konzept von Tecno zum Dritten. Der Hersteller nennt es «Modular Magnetic Interconnection Technology».
Am Messestand beim MWC zeigt Tecno gleich zwei Varianten des Magnet-Smartphones: eine mit vier Magneten und eine mit zwei. Am Smartphone lässt sich so eine ganze Auswahl an magnetischem Zubehör anbringen. Von Powerbanks und Kameras bis zu Mikrofonen mit Windschutz. Kollege Jan hat dazu ausführlich berichtet.
ZTE Nubia stellt jährlich spannende Modelle ihrer Gaming-Smartphones, der Redmagic-Serie, vor. Diesmal zeigt der Hersteller das Redmagic 11 Pro mit sichtbarer Wasserkühlung. Durch das Sichtfenster auf der Rückseite beobachte ich diese bei der Arbeit.
Die Spezialedition des Nubia Redmagic 11 Pro Plus ist in Kooperation mit dem Spiel Wuthering Waves entstanden. Das Spiel kannte ich vorab nicht, dennoch gefallen mir das Design in metallischem Rot und die Details sehr gut. Zusammen mit dem Phone gibt es jeweils auch ein schickes Netzteil und anderes Zubehör in passendem Look.


Das Pet Phone von Petpogo lässt sich am Halsband deines Haustiers befestigen. Ich selbst habe kein Haustier. Trotzdem amüsiere ich mich bei der Vorstellung, wie dieses winzige Gerät am Halsband meiner (nicht existierenden) Katze baumelt und ich die beidseitige Telefonfunktion teste.
Ich könnte mit dem Pet Phone nämlich nicht nur meine Katze orten, sondern ihr auch jederzeit sagen, wann sie nach Hause kommen soll. Ob ich dann wohl nur ein freches «Miau» zurückbekomme?

Willst du nicht nur mit deinem Vierbeiner sprechen, sondern auch die Welt aus seinem Blickwinkel sehen, gibt es passendes Zubehör: die Pet Cam. Sie lässt sich direkt am Pet Phone befestigen.

Alt zeigt sein neuestes Telefon für Kinder namens Code. Das Smartphone ist klein und leicht – perfekt für Kinderhände – und kann mit einer Schlaufe auch um den Hals getragen werden. Über drei nummerierte Tasten kannst du die drei wichtigsten Kontakte abspeichern, die das Kind direkt anrufen kann. Und für den äussersten Notfall gibt es einen SOS-Knopf – oder einen Schalter an der Seite beim anderen der beiden Modelle. Dieser wählt direkt eine hinterlegte Notrufnummer.

Das Pura X von Huawei ist mitunter mein Lieblings-Smartphone unter den Foldables. Aus einem simplen Grund: Es klappt etwas anders als bisherige Modelle. Es gehört nämlich zu jenen Foldables, die zugeklappt kleiner sind als ein normales Phone und trotzdem aufklappen wie ein Buch. Eine Kombination aus Samsungs Flip- und Fold-Variante.

Seit ich einen Stift halten kann, kritzel ich die Welt bunt. Dank iPad kommt auch die digitale Kunst nicht zu kurz. Daher teste ich am liebsten Tablets – für die Grafik und normale. Will ich meine Kreativität mit leichtem Gepäck ausleben, schnappe ich mir die neuesten Smartphones und knippse drauf los.
Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.
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