Gute Frage. Ich kann meinem Vorredner zustimmen: Es kommt drauf an, was man nutzen will. ABER es kommt auch auf den Service-Provider an: Wenn man beispielsweise die VoIP-Zugangsdaten (Credentials) vom Anbieter nicht erhält, kann man meines Erachtens auch die Telefonie-Funktionen nicht alle nutzen (z.B. Beantworter, Anrufliste, IP-Telefonie mittels FritzFonApp, etc.).
Das wäre dann meines Erachtens doch ein Grund, der gegen den Einsatz spricht.
Gegen die Standard-Router der Serviceprovider spricht, dass sie halt bewusst limitiert werden, damit die Provider Wartungsaufwände sparen. Oft kommen auch keine Funktionsupdates, so ist man auf Gedeih und Verderb auf den Provider angewiesen.
Wenn man (wie mein Vorredner) die Fritzbox "hinter" den Router des Providers setzt, hat man als Nachteil die doppelten Stromkosten, aber dafür kann man (mindestens den Teil Internet) alles selber auf der Fritzbox verwalten (inkl. Passwörter etc.). Support vom Service-Provider gibt's aber dann keinen für den Teil "hinter" dem Modem! Man sollte sich dann schon ein wenig auskennen mit der Materie (Port-Konfigurationen, SIP-Einstellungen etc.).