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CES-Gadgets 2026, die du nicht brauchst (aber vielleicht willst)

Ob nützlich oder nicht, viele Hersteller haben sich für die weltgrösste Technikmesse mächtig ins Zeug gelegt, um aufzufallen. Eine Auswahl der spannenden Neuheiten aus Las Vegas.

Ein Bilderrahmen, der auf Sprachbefehl neue Bilder generiert und Roboter WALL-E fürs Wohnzimmer. An der Technikmesse CES gibt es Gadgets, die du schon immer gebraucht hast (Sarkasmus inklusive).

Sprachgesteuerte E-Ink-Bilderrahmen

Der Fraimic Smart Canvas ist ein E-Ink-Bildschirm, gefasst in einen Rahmen. Er zeigt nicht nur einfache Wandkunst, sondern kann personalisiert werden. Entweder sendest du Bilder und Fotos (im Format JPEG oder PNG) via Smartphone an das Display oder du nutzt KI für neue Werke.

Mit dem Smartphone benötigst du lediglich die Fraimic-App und dein WLAN. Für KI-Gemälde sprichst du eine Prompt direkt in das kleine Mikrofon beim Display und der Fraimic erstellt daraus ein KI-Gemälde. Wunderschön…

Die Bilderrahmen von Fraimic lassen sich per Sprachbefehl neu bespielen.
Die Bilderrahmen von Fraimic lassen sich per Sprachbefehl neu bespielen.
Quelle: Fraimic

Dank schwarzem Holzrahmen bekommt der Fraimic einen Wandgemälde-Look. Das verbaute E-Ink-Display besteht aus der Spectra-6-Technologie. Diese stellt ein mattes Bild dar und löst mit bis zu 200 ppi auf. Der Fraimic hat dank der stromsparenden Technologie eine Akkulaufzeit von mehreren Jahren. Zudem erkennt er, ob er horizontal oder vertikal aufgehängt ist, um die Bilder jeweils richtig herum darzustellen.

Vorbestellen kannst du den Fraimic Smart Canvas in zwei Grössen: Der kleinere hat ein 13,3-Zoll-Display verbaut und kostet dich 322 Franken. Der grössere Rahmen hat ein 31,5-Zoll-Display und ist für 806 Franken erhältlich. Ausgeliefert werden die Bilderrahmen ab Frühling 2026.

Mini-Las-Vegas-Sphere für den Schreibtisch

Switchbot zeigt an der CES ihre KI-gestützte Schreibtischleuchte Obboto. Das Gerät erinnert an eine Miniaturversion des berühmten «Sphere» in Las Vegas. Das liegt an den über 2900 RGB-LEDs der Leuchtkugel. Über diese kannst du voreingestellte Animationen oder eigene Bilder und GIFs im Pixel-Art-Stil anzeigen lassen.

Dank Bewegungssensor reagiert er sowohl auf Berührung als auch auf Bewegungen im Raum. Mit verschiedenen Lichtmodi soll dich die Tischleuchte beim besseren Fokussieren, Entspannen, Meditieren oder Schlafen unterstützen. Neben Bildern zeigt Obboto auch Uhrzeit und Wetterdaten an.

Ob Schlaf oder Meditation: Obboto hat diverse Modi parat.
Ob Schlaf oder Meditation: Obboto hat diverse Modi parat.
Quelle: Switchbot

Bestellen kannst du Obboto seit Dezember 2025 auf ihrer Webseite für aktuell 230 US-Dollar (umgerechnet 182 Franken).

Mui Board: smarter Bildschirm aus Holz

Das Mui Board ist auf den ersten Blick einfach ein Stück Holz. Erst bei Berührung leuchten LED-Punkte durch das Holzfurnier und zeigen Infos und Symbole an. Das Dot-Matrix-Display darunter soll unsichtbar sein und basiert auf einem Raspberry Pi mit WLAN und Bluetooth.

Über das Mui Board bedienst du dank Matter-Standard dein smartes Zuhause: Lichter dimmen, Thermostate regeln, Rollos herunterlassen. Durch dieIntegration von Musiksystemen wie Sonos steuerst du auch die Musikwiedergabe damit. Daneben kannst du handschriftliche Nachrichten auf das Holz schreiben oder Sprachnachrichten aufnehmen und versenden.

Es wurde aus einem Prototypen von 2019 weiterentwickelt und ist nun als zweite Generation auf der Crowdfunding Website Indiegogo erhältlich. Du kannst zwischen naturbelassenem Ahorn oder dunkler Kirsche als Variante wählen. Allerdings ist das Premium-Produkt mit knapp 1000 US-Dollar (umgerechnet 800 Franken) nicht gerade günstig.

Roboter WALL-E für ein Taschengeld

Sind 800 Franken ein Klacks für dich? Dann hast du vielleicht 4400 Franken übrig für einen Roboter, der nichts kann, aber süss aussieht. Den gibt es bei Zeroth. Das KI-Robotik-Startup hat WALL-E aus dem gleichnamigen Disney-Film nachgebaut. Die ikonisch gelbe Version mit den beweglichen Augen ist bisher nur in China erhältlich.

WALL-E ist dank Zeroth real.
WALL-E ist dank Zeroth real.
Quelle: Zeroth

Eine Art No-Name-Variante bringt Zeroth aber auch in die USA. Er trägt den Nichtnamen W1 und hat etwas andere Augen als WALL-E. Dank Dual-Tread-Design soll er sich über Gras, Kies und Hänge bewegen können und das mit einer Höchstgeschwindigkeit von 0,5 Metern pro Sekunde. Der kleine Flitzer! Zudem kann er bis zu 50 Kilo tragen – das ist mehr als das Doppelte seines Eigengewichts von 20 Kilo, 28 Kilo sind es mit Batterie. Seine Grösse liegt bei knapp 60 Zentimetern.

Roboter W1 kann nicht viel, sieht aber süss aus.
Roboter W1 kann nicht viel, sieht aber süss aus.
Quelle: Zeroth

Zur Navigation nutzt W1 Lidar, RGB-Kameras und verschiedene Sensoren. Zudem sind WLAN und Bluetooth verbaut. Seine Möglichkeiten sind allerdings begrenzt. Laut Zeroth kann er Gegenstände transportieren und ihnen folgen sowie Fotos machen. Dafür nutzt er seine verbaute 13-Megapixel-Kamera.

Versendet wird der W1 in den USA ab dem 15. April. Zu einem Verkauf in Europa ist bislang nichts bekannt.

Loona DeskMate macht dein iPhone zum KI-Roboter

Loona DeskMate ist eine Ladestation von Keyirobot für dein iPhone, die zusammen mit deinem Handy als KI-Assistenz fungiert. Es besitzt drei USB-C-Anschlüsse, einen USB-A-Anschluss und ein Magsafe-Pad. Das Pad aktiviert automatisch die KI-App, sobald du das iPhone an das Ladegerät klippst.

Loona DeskMate benötigt keine eigene Technologie, sondern nutzt alle Möglichkeiten deines iPhones: Display, Kamera, Mikrofon. Dank Ladefunktion benötigst du kein zusätzliches Netzteil.

Loona DeskMate macht sich dein iPhone zunutze.
Loona DeskMate macht sich dein iPhone zunutze.
Quelle: Keyirobot

Der Standfuss ist dreh- und neigbar. Loona Deskmate wendet sich dir so immer direkt zu beim Sprechen und blickt dir mit niedlichen Comicaugen entgegen. Die Möglichkeiten klingen vielseitig: Beispielsweise soll Loona E-Mails zusammenfassen, beim Planen von Terminen unterstützen und Zoom-Meetings koordinieren können.

Über Crowdfunding auf Kickstarter soll Loona Deskmate auf den Markt kommen. Die Kampagne startet im März, das Unternehmen nennt allerdings noch keinen genauen Preis.

Baby Fufu: Kühle deinen Nachwuchs

Letztes Jahr hat Yukai Engineering bereits einen Fufu an der CES vorgestellt. Während jener Mini-Ventilator lediglich den Tee abkühlen sollte, hat das Unternehmen nun wortwörtlich Grösseres vor. Baby Fufu kühlt statt Tee deinen Nachwuchs ab. Das katzenförmige Gadget hat hierzu Ventilatorflügel verbaut. Von der Unterseite der Figur wird Luft eingesogen und durch das Maul ausgepustet. Damit Babys und ihre kleinen Fingerchen mit dem Ventilator nicht in Berührung kommen, ist zum Schutz eine kleine Platte im Mund von Baby Fufu verbaut.

Baby Fufu kühlt dein Kleinkind.
Baby Fufu kühlt dein Kleinkind.
Quelle: Yukai

Die Pfoten des Ventilators sind so geformt, dass du sie an einem Kinderwagen-Griff befestigen kannst. So sollst du Baby Fufu gezielt ausrichten können, damit der kühlende Luftstrom an die gewünschte Stelle kommt. Die drei Luftstromstufen lassen sich mit einem Knopf einstellen. Aufgeladen wird das Gerät via USB-C.

Das Gadget soll Mitte 2026 zu einem Preis von etwa 50 bis 60 US-Dollar (umgerechnet 40 bis 50 Franken) auf den Markt kommen.

Valet: schicke Aufbewahrungschale mit Ladefunktion

Der Hersteller Twelve South ist bekannt für Accessoires zum Aufladen von Gadgets. Der neueste Streich könnte simpler nicht sein: eine schicke Ablage für Schlüssel, Brille, Geldbörse und dergleichen. Gleichzeitig kannst du damit Sachen aufladen. Dafür legst du Smartphone oder Kopfhörer auf das leicht erhöhte Quadrat der Ablage. Dort laden die Geräte mit bis zu 15 Watt kabellos. An der Seite befindet sich zudem ein USB-Anschluss für das Laden eines zusätzlichen Gerätes (auch mit 15 Watt). Das ist zwar nicht besonders effizient – und schon gar nicht für ein leistungsstarkes Gerät wie einen Laptop gedacht – soll aber das Laden deiner wichtigsten Geräte wie dem Smartphone möglichst einfach gestalten.

Valet ist schick, unscheinbar und praktisch.
Valet ist schick, unscheinbar und praktisch.
Quelle: Twelve South

Die Valet-Ablage selbst schliesst du über ein Netzteil mit bis zu 36 Watt an – ein 1,5 Meter langes Kabel findest du im Lieferumfang. Bestenfalls platzierst du die Ablage damit auf deinem Nachttisch oder auch beim Hauseingang – eine herausfordernde Aufgabe für perfektes Kabelmanagement.

Valet ist mit weichem Leder bezogen und in diversen Farben erhältlich. Auch der äussere Metallrahmen lässt sich anpassen. Valet kostet 180 US-Dollar (umgerechnet 144 Franken) und soll in den nächsten Wochen ausgeliefert werden. Ob es das Gerät zu uns schafft, ist noch unklar, einige Dinge von Twelve South haben wir bereits im Sortiment.

KI-Anime-Hologram von Razer

Ein Anime-Avatar auf dem Schreibtisch, der deine Fragen beantwortet und einen Blick auf dich und deinen Bildschirm hat – das klingt gleichermassen hilfreich und misstrauenserweckend. Zwar wurden solche Hologramme bereits vor einem Jahr an der CES 2025 gezeigt, Razer bringt das Gadget allerdings auf ein kompakteres Level.

Der Anime-Avatar basiert auf dem KI-Spielcoach Project Ava von Razer. Die Software kombiniert das Unternehmen nun mit einem 5,5 Zoll grossen Hologramm mit einer von zwei auswählbaren Figuren: Kira, ein Anime-Waifu in grünem Kleid oder Zane, ein muskelbepackter Kerl mit Tattoos. Razer möchte zu einem späteren Zeitpunkt weitere Avatare zur Auswahl stellen. Sind dir die Figuren – verständlicherweise – zu suspekt, kannst du auch einen grünen Leuchtball wählen.

Die Avatare sollen sich auf natürliche Weise bewegen, auch beim Sprechen und in der Mimik. Zusätzlich beobachten sie dich und deinen Bildschirm fortlaufend via integrierter Webcam und der Webcam deines Computers. So soll der KI-Avatar Fragen beantworten und Tipps geben können – beim Zocken, bei PC-Problemen oder gar für eine Stilberatung.

Zur Stimmerkennung sind Mikrofone verbaut, und über eine Tastenkombination kannst du direkt mit dem Avatar sprechen. Bei der aktuellen Demo wird hierzu das LLM von Grok verwendet, das nicht sonderlich ausgereift daherkommt. Später sollst du allerdings auch andere LLMs wählen können.

Laut einem Bericht von Verge scheint der Avatar noch starkes Verbesserungspotenzial zu haben. Auch ist laut The Verge nicht ganz klar, ob KI bei Gaming-Tipps und dergleichen überhaupt gefragt sind. Wie sich das Produkt bis zur Veröffentlichung Ende 2026 entwickelt, bleibt abzuwarten. Auch Preise sind noch keine bekannt.

Titelbild: Razer

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Seit ich einen Stift halten kann, kritzel ich die Welt bunt. Dank iPad kommt auch die digitale Kunst nicht zu kurz. Daher teste ich am liebsten Tablets – für die Grafik und normale. Will ich meine Kreativität mit leichtem Gepäck ausleben, schnappe ich mir die neuesten Smartphones und knippse drauf los. 


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Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.

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