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Hintergrund

Chris Hemsworth gibt zu, dass «Thor: Love and Thunder» zu albern war

Luca Fontana
9.6.2023

In einem neu veröffentlichten Interview spricht Chris Hemsworth offen über Marvels viel gescholtenen Film «Thor: Love and Thunder». Und wie ihn Martin Scorseses und Quentin Tarantinos Kritik getroffen hat.

Es ist das vielleicht überraschendste Mea Culpa, das ein Marvel-Star in den letzten Jahren von sich gab. Die Rede ist von Thor-Darsteller Chris Hemsworth. In einem Interview mit dem Männermagazin GQ spricht er über miese Kritiken zu «Thor: Love and Thunder» und die nunmehr berüchtigten Marvel-Kritiken von den Regie-Legenden Martin Scorsese und Quentin Tarantino.

Es war zu lustig am Filmset

Als «Thor: Love and Thunder» im Juli 2022 in den Kinos startet, sind die Hoffnungen auf den nächsten Marvel-Hit gross. Schliesslich nahm Regisseur Taika Waititi erneut auf dem Regiestuhl Platz, um Hemsworth ein weiteres Mal als Thor zu inszenieren. Erst wenige Jahre zuvor gelang dem Duo mit «Thor: Ragnarok» einer der erfolgreichsten Soft-Reboots der Marvel-Geschichte. Zwar schlägt sich «Thor: Love and Thunder» an den Kinokassen wacker. Aber bei Kritikern und Fans fällt der Film trotzdem mehrheitlich flach.

  • Kritik

    «Thor: Love and Thunder» – Hell, yeah!!

    von Luca Fontana

«Ich glaube, wir hatten zu viel Spass beim Dreh. Es wurde einfach zu albern», sagt der australische Filmstar im Interview. «Es ist immer schwer, im Mittelpunkt von allem zu stehen und sich dabei eine neutrale Perspektive zu bewahren. Ich liebe den Prozess, es ist immer ein wilder Ritt. Aber man weiss einfach nicht, wie die Leute später darauf reagieren werden.»

Zu den hartnäckigsten Kritikern zählt Hemsworth die Freunde seines Sohnes. «Wir reden hier von einem Haufen Achtjähriger, die meinen Film zerpflücken. Sie fanden auch, der Film hätte zu viel Humor. Die Action wäre cool. Die Spezialeffekte nicht. Das bringt mich gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen.»

Hemsworth hat in insgesamt acht Marvel-Filmen mitgespielt. Weitere Marvel-Filme stehen aktuell nicht auf dem Plan, er wolle für eine Weile lieber «was anderes» machen. Aber sollte sich die kreative Gelegenheit bieten, würde er einen weiteren «Thor»-Film nicht ausschlagen.

Die harsche Kritik von Martin Scorsese und Quentin Tarantino

Deutlich ernster wird Hemsworth bei der harschen Kritik, die ikonische Filmemacher wie Martin Scorsese und Quentin Tarantino gegenüber Marvel geäussert haben. Scorsese warf Marvel vor, dass dessen Filme kein echtes Kino seien und sich negativ auf die Kino-Landschaft auswirkten. Tarantino hingegen sagte, dass Marvel nicht in der Lage sei, Filmstars hervorzubringen, weil nicht die Schauspielerinnen und Schauspieler berühmt würden, sondern bloss die Charaktere, die sie spielten. Etwa Captain America – und nicht Chris Evans.

«Das ist super deprimierend, wenn ich so etwas höre», sagt Hemsworth über Tarantino und Scorsese. «Da gehen sie hin, zwei meiner Helden, mit denen ich wohl nie arbeiten werde. Ich schätze, sie sind keine Fans von mir.»

Dennoch sieht Hemsworth das Glas lieber halb voll. «Ich bin dankbar, dass ich Teil von etwas war, das die Leute in die Kinos gebracht hat», so der Star, «ob diese Filme nun anderen Filmen geschadet haben oder nicht, weiss ich nicht. Aber ich finde es schade, wenn wir uns gegenseitig kritisieren, wo es doch so viele andere Probleme in der Branche gibt. Ich glaube nicht, dass einer von uns die Antwort auf alles hat. Aber wir versuchen es.»

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Ich schreibe über Technik, als wäre sie Kino, und über Filme, als wären sie Realität. Zwischen Bits und Blockbustern suche ich die Geschichten, die Emotionen wecken, nicht nur Klicks. Und ja – manchmal höre ich Filmmusik lauter, als mir guttut.


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Interessantes aus der Welt der Produkte, Blicke hinter die Kulissen von Herstellern und Portraits von interessanten Menschen.

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