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Amazfit
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Die neue Amazfit Cheetah 2 Pro will mit verbesserter Trainingssteuerung punkten

Siri Schubert
16.4.2026

Trainieren wie die Profis: Die Amazfit Cheetah 2 Pro soll mit verbessertem GPS und Herzfrequenzmessung genauere Trainings- und Leistungsdaten bieten. Damit richtet sie sich an ambitionierte Läuferinnen und Läufer.

Der chinesische Sport-Tech-Hersteller Amazfit launcht eine neue Sportuhr: die Cheetah 2 Pro. Sie richtet sich speziell an leistungsorientierte Läuferinnen und Läufer. Im Vergleich zum Vorgängermodell aus dem Jahr 2024 soll sie genauere Trainings- und Navigationsdaten liefern. Auch das Design wurde so geändert, dass die Uhr während eines Rennens einfacher zu bedienen ist.

Die Cheetah 2 Pro kommt nur wenige Wochen nach dem Marktstart der T-Rex Ultra 2, einer Uhr für Bergsport- und Outdooraktivitäten.

Leistungsfähiger und spezialisierter

Dass die neuen Modelle so schnell aufeinander folgen, zeigt einen Trend bei den Sportuhren: Sie werden immer leistungsfähiger, aber auch immer spezialisierter. Waren Sportuhren vor einigen Jahren noch vorwiegend Distanz-, Geschwindigkeits- und Herzfrequenzmesser, bieten sie jetzt eine ganze Palette an Daten zur Leistungsfähigkeit, Trainingsoptimierung und Erholung. Diese sind weitgehend sportartspezifisch und orientieren sich an Trainingsparametern aus dem Leistungssport.

So zeigen die Bilder der Cheetah 2 Pro zum Marktstart auch keine Hobbysporlerinnen, sondern die Profisportler Amanal Petros und Yeman Crippa, die beim Halbmarathon und Marathon in Berlin und Paris jeweils Bestzeiten erzielten.

Das Vorgängermodell, die Cheetah Pro, war weniger leistungsorientiert. Sie galt als günstige Alternative für Ausdauersportlerinnen und -sportler, die Trainingsdaten und -trend verfolgen wollten. Aber eben nicht auf die Sekunde und den Meter genau.

Das neue Modell, die Cheetah 2 Pro, bietet hier wesentlich mehr. Mit einem empfohlenen Preis von 449 Euro ist sie auch deutlich teurer.

Verbesserte Herzfrequenzmessung und GPS

Bei der Navigation hat die Cheetah 2 Pro nachgelegt: Sie soll mit Dual-Band-GPS und besserer Rechenleistung die Laufgeschwindigkeit genauer feststellen können. Der Herzfrequenzsensor erhielt ebenfalls ein Upgrade. Das soll laut Amazfit bei der Trainingssteuerung helfen. Neben Laktatschwelle, VO2-Max (maximale Sauerstoffaufnahme pro Kilo Körpergewicht) und Laufökonomie soll die Uhr auch die Zielzeit in Echtzeit vorhersagen. Offline-Karten helfen zudem bei der Navigation.

Fürs Lauftraining bietet die Uhr Routenplanung und Offline-Karten
Fürs Lauftraining bietet die Uhr Routenplanung und Offline-Karten
Quelle: Amazfit

Aufgrund der Trainings, Schlaf-, Stress- und Bewegungsdaten gibt die Cheetah 2 Pro laut Amazfit Empfehlungen zur Erholung und Regeneration. Die Herzfrequenzvariabilität, die als Kennzahl für Ermüdung gilt, misst die Uhr ebenfalls. Sie errechnet so Trainingsbereitschaft sowie kurz- und langfristige Belastung, so dass du das Training optimal den Zielen anpassen und ein Übertraining vermeiden kannst.

Buttons statt Drehkrone

Bei der Steuerung scheint sich Amazfit beim neuen Modell stärker an den Bedürfnissen von Läuferinnen und Läufern während eines Rennens zu orientieren. Statt einer Drehkrone – wie das Vorgängermodell – hat sie vier grosse Druckknöpfe, die sich auch in Bewegung und mit Handschuhen gut bedienen lassen sollen.

Genauere Trainingssteuerung und Buttons sind wesentliche Upgrades.
Genauere Trainingssteuerung und Buttons sind wesentliche Upgrades.
Quelle: Amazfit

Integration mit der Zepp-App

In der zugehörigen Zepp-App können Sportlerinnen und Sportler sich von einem KI-Coach bei der Trainingsplanung – beispielsweise für einen Marathon – unterstützen lassen. Zudem können laut Amazfit auch Plattformen wie Strava, Komoot, Relive, GoogleFit und Trainingpeaks auf die Daten zugreifen.

Grösse, Gewicht und Akkulaufzeit

Die Cheetah 2 Pro wiegt laut Amazfit 46 Gramm und ist damit nur wenig schwerer als der Vorgänger mit 43 Gramm (inklusive Armband). Das Gehäuse ist aus Titan, Saphirglas schützt das 1,32 Zoll grosse Amoled-Display. Zusätzlich bietet die Uhr eine integrierte LED-Taschenlampe.

Der Akku der Cheetah 2 Pro ist um 20 Prozent grösser als der des Vorgängermodells. Entsprechend länger hält er durch. Nach Angaben von Amazfit sollen es bei moderater Aktivität rund 20 Tage sein. Beim GPS-getrackten Training und rund 5 Einheiten pro Woche muss die Uhr nach rund sieben Tagen an den Strom. Bei konstantem GPS-Tracking wird die Akkulaufzeit von Amazfit mit 29 Stunden angegeben.

Mit den leistungsorientierten Neuerungen nähert sich Amazfit an die Uhren der bekannten Hersteller wie Garmin und Suunto an. Wie gut die Features in der Praxis sind, muss ein Test zeigen. Das Upgrade hat seinen Preis: Die Uhr ist deutlich teurer als das Amazfit-Vorgängermodell, das als günstige – wenn auch weniger präzise – Alternative zu den leistungssportorientierten Uhren der Konkurrenz gilt.

Die Amazfit Cheetah 2 Pro kommt am 16. April in Europa auf den Markt. Ob und wann wir sie im Sortiment haben werden, steht aktuell noch nicht fest.

Titelbild: Amazfit

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Forschungstaucherin, Outdoor-Guide und SUP-Instruktorin – Seen, Flüsse und Meere sind meine Spielplätze. Gern wechsel ich auch mal die Perspektive und schaue mir beim Trailrunning und Drohnenfliegen die Welt von oben an.


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