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Saugroboter versprühen Duft und weichen Flecken ein
von Lorenz Keller

Das französische Start-up Deglace zeigt auf der Techmesse CES einen Akkusauger, der modular aufgebaut ist. Dadurch kannst du selbst Bauteile wie Akku, Filter oder Motor austauschen.
Staubsauger funktionieren seit Jahrzehnten mehr oder weniger gleich. Jetzt versucht das französische Start-up Deglace, den klassischen Akkusauger zu verbessern. Modularität, Design und UV-Licht sind die Schlagworte. Das neue Modell mit Namen Fraction feiert auf der Techmesse CES Premiere. Ursprünglich ein Crowd-Funding-Projekt, soll es ab Sommer 2026 an Vorbesteller ausgeliefert werden und anschliessend auch regulär in den Handel kommen.
Schauen wir uns die Innovationen einzeln an:
Reparierbarkeit: Der Staubsauger ist modular aufgebaut, sodass du ihn ganz einfach selbst auseinanderbauen kannst. Akku, Motor, HEPA-14-Filter, Gehäuse, Elektronik – alles lässt sich mit ein paar Handgriffen ausbauen und ersetzen. Der Akkusauger soll damit eine möglichst lange Lebensdauer haben. Ist der Sauger mit der App verbunden, findest du dort Informationen zum Zustand der einzelnen Teile und kannst sie direkt bestellen.

Design: Das Gehäuse besteht aus mattem Aluminium. Zwei Farben sind erhältlich: Schwarz und Weiss. Mit den abgerundeten Kanten und den fliessenden Formen ist der Sauger schicker als die meisten Konkurrenzmodelle. Sogar die teuren Dyson-Modelle sind ja aus Kunststoff.
UV-Licht: Die Aufsteckbürste hat UV-Licht eingebaut, das direkt auf den Boden gerichtet ist. Laut Hersteller sterilisiert es den Untergrund und beseitigt 99,9 Prozent aller Viren, Bakterien und Allergene. Das Licht schaltet sich bei Bodenberührung automatisch ein. Hebst du die Bürste an, schaltet es sich aus. Zudem bekommst du eine Rückmeldung, falls du zu schnell über den Boden fährst und damit die Wirkung nicht optimal ist.

Die französischen Entwickler scheinen viel Herzblut ins Projekt gesteckt zu haben. So ist nicht nur UV-Licht integriert, sondern auch normale LEDs, die Staub und Schmutz aufleuchten lassen. Das kenne ich von anderen Herstellern wie Philips oder Dreame – und es hat sich sehr bewährt im Alltag.
Zudem lässt sich die Bürstenrolle des Fraction mit einem Handgriff austauschen. Im Lieferumfang ist eine harte und eine weiche Variante inklusive. Lange Haare sollen nicht aufgerollt, sondern von einem Cutter abgetrennt und aufgesogen werden.

Zubehör wie ein flexibles Rohr ist bereits in Planung. Besonders genial: Auch eine Düse mit LED-Licht soll erhältlich sein. Etwas, das ich bisher vermisst habe, um zwischen Möbeln oder in dunklen Ecken zu reinigen.
Je nach Modus saugt der Fraction 15 bis 80 Minuten. Dies bei einer Lautstärke von 67 bis 72 Dezibel. Mit 2,8 Kilogramm ist der Sauger allerdings kein Leichtgewicht.
Rund 750 Euro soll der Verkaufspreis betragen. Während die erste Crowdfunding-Kampagne über Kickstarter abgeschlossen ist, soll es noch eine Vorbestellungsphase über Indiegogo geben. Der Sauger wird dann online für rund 450 Euro erhältlich sein.
Gadgets sind meine Passion – egal ob man sie für Homeoffice, Haushalt, Smart Home, Sport oder Vergnügen braucht. Oder natürlich auch fürs grosse Hobby neben der Familie, nämlich fürs Angeln.
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