Mit viel Liebe habe ich mein Alter Ego gestaltet. Vor Allem die Frisur verleiht ihm das gewisse Etwas.
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Damit der Name des Spieles Programm ist, muss am Anfang ja mal eine Atombombe für Endzeitstimmung sorgen.
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Review

Fallout 4 oder das Update zum vielleicht perfekten Gaming-PC

Oliver Herren
Oliver Herren
Zürich, am 01.02.2016
Nachdem ich meinen neuen PC vor einer Weile erfolgreich zusammengebaut hatte, konnte ich Fallout 4 endlich ruckelfrei geniessen. Erfahrt mehr über den Zusammenbau und das glorreiche Spiel.

Eigentlich wollte ich den Erfahrungsbericht zu meinem neuen PC schon lange publizieren. Aber wie es so ist, geht die Zeit (zu) schnell vorbei – und ruck, zuck liegt ein weiterer Monat hinter uns. Nichtsdestotrotz kommt hier mein verspätetes Update zum – glücklicherweise – erfolgreichen Zusammenbau der bestellten Komponenten und mein kurzes Review zu Fallout 4. Ruckelfrei. Ein wahrlich schönes Wort. Daher gleich nochmals: ruckelfrei.

Der PC

Erfahrungsbericht Zusammenbau

Der Zusammenbau ging weitgehend problemlos vonstatten. Zu Beginn jedoch zeigte der Monitor kein Bild an, was mich kurz verunsicherte. Das Problem war schnell gefunden: es lag am Monitor, den man jeweils neu aus- und wieder einschalten musste. Ich kann mich noch vage daran erinnern, wie ich in einer fernen Zeit selbst die PCs für unsere ersten Kunden zusammenbaute. Eigentlich ist es auch heute noch wie früher. Die Qualität der Komponenten scheint jedoch höher zu sein – zumindest sehen sie optisch beeindruckender aus –, man muss keine Jumper mehr setzen und die Kühler wurden in der Zwischenzeit noch grösser, sowohl vom CPU als auch von der Grafikkarte. Ausserdem ist alles erfreulich leise. Die Komponenten sind, so wie ich sie zusammengestellt habe, nahezu unhörbar. Also natürlich nur, wenn man den PC nicht schnell rechnen lässt. Wie zum Beispiel jetzt, während ich den Artikel hier schreibe. Aber sobald ich damit fertig bin und Fallout 4 starte, wird man ihn hören – oder würde man ihn hören, wäre da nicht der Sound auf den Kopfhörern.

Feedback zu euren Anmerkungen

  • Eine Anmerkung war, dass das Corsair Memory vom verbauten Mainboard nicht offiziell unterstützt wird. Diese Info hatte ich bei der Recherche ebenfalls gefunden. Andere Seiten hatten jedoch beschrieben, dass es funktioniert. Die Speicher funktionieren auf jeden Fall einwandfrei in meinem PC – im Bios das XMP Profile aktiviert und zusammen mit der CPU leicht übertaktet.
  • Das Netzteil habe ich in der Liste auf das Corsair 650i angepasst. Bestellt hatte ich jedoch das 850i. Primär weil das andere nicht verfügbar war. Soweit ich verstanden habe, bleibt es bei mehr Leistung aber länger leise. Danke auf jeden Fall für die Info, dass es das Nachfolgemodell gibt. Sonst hätte ich das 850er gekauft.
  • Die Leistung der GTX 970 ist für mich ausreichend. Ich benötige keine 4K-Auflösung, sondern ebenfalls beeindruckend hohe 2K. Und ich nutze G-Sync. Mehr dazu lest ihr im unten verlinkten Artikel zum perfekten Gaming-Monitor.
  • Den CPU habe ich auf über 4 GHz übertaktet. Damit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich exzellent. Und soweit ich recherchiert habe, sollten 4 GHz problemlos machbar sein. Vor allem läuft der CPU idle nur auf 800 MHz und taktet erst in einem Spiel oder bei einem Benchmark hoch. Einen CPU-Z-Screenshot habe ich als letzten Slide angefügt.
  • Die SSD ist schnell genug. Die 1,5 TB brauche ich – 500 GB C: für Programme und Spiele. 1 TB D: für eigene Daten wie Fotos, Filme usw.
  • Bezüglich Bluray- oder DVD-Laufwerk: Ich hatte schon beim letzten PC kein internes Laufwerk mehr verbaut, sondern ein externes USB-Bluray-Laufwerk gekauft. Meine Annahme war, dass ich nie mehr eines einbaue und nach Bluray keine neuen physischen Disks mehr kommen... somit reicht mir ein Laufwerk für alle Systeme. Aber ja, irgendein Laufwerk schadet nicht, wobei man ein ISO Image auch direkt ab USB booten kann.
  • Das Gehäuse ist einwandfrei: leicht, gut verarbeitet, schlicht. Bei mir ist es versteckt in einem Wohnzimmermöbel mit ein paar Löchern drin – also im Möbel, nicht im Gehäuse. Wobei das Gehäuse auch Löcher hat, aber die sind nicht von mir... die waren schon von Anfang an drin. Das Setting ist thermisch nicht ideal. Darum müssen die Türen offen sein, wenn ich spiele. Wenn der PC aber mit 800 MHz läuft, dann passt das schon...
  • Habe ich was vergessen?

Fallout 4

Wie man im Bild sieht, habe ich meinen Charakter erstellt, und die ersten Stunden – oder sind es schon Tage? – in der virtuellen Endzeit verbracht. Das Spiel ist grossartig: Grafik, Gameplay, Stimmung, Komplexität. Die Stimmung erinnert mich an Bioshock. Aber ihr wisst sicher schon länger und besser als ich, dass das Spiel gut ist... auf jeden Fall kann ich es uneingeschränkt empfehlen. Bis auf den WAF, der nicht allzu hoch ist. Am besten spielt man bis tief in der Nacht – und hofft, dass man trotz des Schlafmangels ansprechbar bleibt, und am Tag nicht plötzlich eine Waffenbank sucht, um seine Waffen zu modden. Ach ja, bezüglich Modding: Nexusmods ist einen Besuch wert.

Gaming Tipps?

Falls mir jemand noch einen guten PC-Gaming-Tipp hat, schau ich mir den gerne an. Wobei ich vermutlich kaum dazu kommen werde, die Spiele alle zu spielen. Und falls ihr euren PC noch nicht aufrüsten möchtet, spielt Portal 2. Das hat es in sich. Ich habe es auf dem alten PC noch zu Ende gespielt. Es ist zwar schon älter, aber das Gameplay ist wirklich "mindblowing".

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Oliver Herren
Oliver Herren
Chief Innovation Officer, Zürich
Cool: Schnittstellen zwischen der realen Welt und der Welt der reinen Informationen aufbauen. Uncool: Mit dem Auto ins Einkaufszentrum fahren, um einzukaufen. Mein Leben ist «online», und das Informationszeitalter ist meine Heimat.

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