FR Enduro Blackline von Evoc: Rucksack und Protektor in einem
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FR Enduro Blackline von Evoc: Rucksack und Protektor in einem

Patrick Bardelli
Patrick Bardelli
Zürich, am 03.03.2021
Ein Rucksack, der gleichzeitig den Rücken beim Biken schützt. Das ist der Enduro Blackline von Evoc. Seit Kurzem bin ich damit auf dem Gravelbike unterwegs.

Ich mag die Produkte von Evoc. Sie sind zwar in der Regel nicht ganz billig, aber dafür qualitativ hochwertig und durchdacht. So war ich in den letzten Jahren zum Beispiel mit dem Commuter happy beim Pendeln.

FR Enduro Blackline 16

Nun schnalle ich mir also den FR Enduro Blackline 16 um. Der Name sagt es: Dieser Velorucksack mit einem Volumen von 16 Litern wurde für den Enduro-Einsatz entwickelt. Also für langes Biken im Gelände. Schon auf meiner ersten Ausfahrt fällt mir auf, wie eng er am Körper anliegt und in Position bleibt. Da wackelt nichts, da rutscht nichts. Das hat mit der Verknüpfung der Schultergurte und den Hüftflügeln zu tun. Bei Evoc heisst das «Body Hugging».

Schulter- und Hüftgurte sorgen für einen top Halt.
Schulter- und Hüftgurte sorgen für einen top Halt.

Liteshild System Air

Sehr viel Wert legt Evoc auf das Thema Belüftung. Logisch. Wo nichts wackelt oder verrutscht, wie bei einem Rückenprotektor unerlässlich, kommt auch wenig Luft ran. Das Liteshild System Air vereint die für einen Rückenprotektor nötige Körpernähe mit einem Maximum an Belüftung. Der eng anliegende Rückenbereich ist neben einem grossen zentralen Belüftungskanal links und rechts mit einer Art Entlüftungsgittern versehen. Diese reduzieren die Kontaktfläche zum Rücken und verbessern so die Luftzirkulation.

Das Herzstück

Das Herzstück des FR Enduro Blackline ist der Rückenprotektor. Er kombiniert grösstmöglichen Schutz mit einer leichten Konstruktion. Wie die meisten Hersteller von Sporthelmen verwendet auch Evoc eine EPS-Konstruktion. Allerdings setzen die Deutschen bei ihrem Rückenprotektor mehrere Schichten des Dämmstoffes ein. Dieser zeichnet sich nicht nur durch seine stossdämpfenden Eigenschaften aus, sondern ermöglicht auch die sofortige Erkennung von Sturzschäden.

Auf die inneren Werte kommt es an.
Auf die inneren Werte kommt es an.

Wie der Helm, schützt auch der Rückenprotektor wichtige Körperteile. Er sollte deshalb nach einem schweren Sturz ersetzt werden. Evoc offeriert hierzu einen kostenlosen Service. Dabei prüft der Hersteller, ob das Produkt ausgetauscht werden muss.

Der Bike-Rucksack

Der Rucksack selbst bietet die üblichen Features: Das Aussenmaterial ist leicht, wasserabweisend und abriebfest. In den diversen Fächern verstaust du vom Helm über die Sonnenbrille bis zum Werkzeug sämtliches Material. Besonders stich- und reissfest ist das Kleinteilfach für Drehmomentschlüssel und Co. Es besteht aus wasserdichtem Tarpaulin. Dieses Material wird normalerweise aus PVC-beschichtetem Polyester gefertigt. Ein festes Allroundgewebe, das in vielfältigen Anwendungen zum Einsatz kommt. Evoc nutzt jedoch ein selbst entwickeltes, gewebtes Polyamid. Es ist PVC-frei, belastbar und sehr leicht.

Beim Werkzeug muss ich noch aufrüsten.
Beim Werkzeug muss ich noch aufrüsten.
Hier werden Knieprotektoren und Co. verschlauft.
Hier werden Knieprotektoren und Co. verschlauft.

An den Seiten befinden sich Halterungen für Trinkflaschen. Allerdings sind meine 1 Liter-Flasche von FLSK und die 0.75 Liter-Flasche von Chilly's fast zu gross dafür. Ich habe Angst, dass sie während der Fahrt rausfallen. Darum lasse ich sie zuhause und bestelle mir stattdessen die kompatible Trinkblase für zwei Liter Inhalt.

Hydration Bladder
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Evoc Hydration Bladder
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Übersicht Körpergrösse

Es gibt den FR Enduro Blackline 16 in drei Grössen:

  • ca. 155 - 170 cm = S
  • ca. 170 - 192 cm = M/L
  • ca. 192 - 200 cm = XL

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FR Enduro Blackline S
Evoc FR Enduro Blackline S
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FR Enduro Blackline ML
Evoc FR Enduro Blackline ML
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FR Enduro Blackline XL
Evoc FR Enduro Blackline XL
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Mein erster Eindruck

Wie gesagt, ich mag die Produkte von Evoc. Das bestätigt auch meiner erster Eindruck des FR Enduro Blackline. Im Rucksack hat alles Platz, was ich auf einer längeren Ausfahrt brauche. Das Werkzeugkompartement mit der separaten Öffnung wird in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich noch mehr beheimaten als nur einen Schraubenschlüssel. Mit der Trinkblase habe ich zwei Liter Wasser dabei, das reicht. Hier muss ich allerdings noch herausfinden, wie das Wasser nach ein paar Stunden Fahrt in der Frühlingssonne schmeckt. Vermutlich abgestanden und lau wie eingeschlafene Füsse. Vielleicht wechsle ich dann doch auf die Trinkflaschen, die mein Wasser auch während Stunden kühl halten. Mal schauen.

Und der Rückenprotektor? Trotz Liteshild System Air bin ich nach zwei Stunden Gravelbiken nassgeschwitzt. Das stört aber nicht und gehört für mich beim Sport dazu. Ansonsten hoffe ich, dass ich die Dienste des Protektors nie benötigen werde. Es ist jedoch ein gutes Gefühl zu wissen, dass er im Notfall da ist.

So, und jetzt los. Die Sonne lacht und mein Gravelbike steht verführerisch im Velokeller.

Auf geht's.
Auf geht's.

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Patrick Bardelli
Patrick Bardelli

Senior Editor, Zürich

Es zählt nicht, wie gut du bist, wenn du gut bist. Sondern wie gut du bist, wenn du schlecht bist.

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