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Für mehr Sicherheit: Lange Freeride-Skischuh mit Recco-Reflektor

Siri Schubert
27.1.2026

Der Skischuh-Hersteller Lange und Rettungs-Experte Recco spannen zusammen. Der neue Freeride-Skischuh, der Code 140, ist der erste von Lange, in dem ein Recco-Reflektor integriert ist.

Im Tiefschnee abseits der Piste zu fahren, ist für Freerider das Grösste. Freiheit pur. Doch es birgt auch Gefahren. Der schwedische Hersteller von Rettungstechnologie, Recco, rüstet deshalb seit Jahren Rucksäcke, Outdoorhosen und -jacken sowie Helme mit seinen Reflektoren aus. Sie sollen helfen, in Not Geratene auch abseits von Skipisten und Wanderwegen schnell zu finden.

Neu wird es die Recco-Technologie auch in einem speziell fürs Freeriden konzipierten Skischuh von Lange, dem Code 140, geben. Damit wächst die Zahl der Outdoor-Marken, die Recco-Reflektoren verbauen, auf mehr als 150.

Der auf Performance ausgelegte Code 140 mit Recco-Reflektor soll im Herbst 2026 auf den Markt kommen.
Der auf Performance ausgelegte Code 140 mit Recco-Reflektor soll im Herbst 2026 auf den Markt kommen.
Quelle: Recco

Der Recco-Reflektor hilft Vermissten am Berg

Der leichte Recco-Reflektor benötigt keinen Akku oder Strom. Er funktioniert im Zusammenspiel mit einem aktiven Detektor, wie ihn professionelle Rettungsorganisationen, darunter auch Air Zermatt, nutzen. Der Detektor sendet ein Signal aus, das in einer bestimmten Frequenz vom Reflektor zurückgeschickt wird. Je lauter das Signal zurückkommt, desto näher ist derjenige, der Hilfe benötigt.

Da der Reflektor keine aktiven Signale aussendet und ohne GPS oder Satellitentechnologie auskommt, soll er im Skischuh nicht spürbar sein und die Performance, den Tragekomfort und das Design nicht beeinträchtigen.

Internationale Rettungsprofis arbeiten mit Recco-Systemen

Rettungsorganisationen in 32 Ländern nutzen das Recco-Rettungssystem. Neben der Schweiz und anderen europäischen Ländern kommt die Technologie auch in Nordamerika, Neuseeland und Nepal zum Einsatz.

Der Helikopter scannt grössere Gebiete aus der Luft.
Der Helikopter scannt grössere Gebiete aus der Luft.
Quelle: Michael Portmann/Recco

Der Recco Sar Helikopter sucht aus der Luft nach Vermissten und deckt nach Angaben von Recco innerhalb von sechs Minuten einen Quadratkilometer ab. Mit dem Recco-Handdetektor können Retterinnen und Retter Verschüttete dagegen direkt am Berg orten.

Rettungskräfte suchen im betroffenen Gebiet.
Rettungskräfte suchen im betroffenen Gebiet.
Quelle: Recco

Der Code 140 von Lange wird voraussichtlich zur nächsten Skisaison im Herbst 2026 auf den Markt kommen.

Im folgenden Artikel erhältst du einen Einblick in Reccos Geschichte und erfährst mehr über die Technologie.

  • Hintergrund

    Vermisst am Berg: Recco hilft bei der Rettung

    von Siri Schubert

Hier kommt eine kleine Auswahl an Marken, die den Recco-Reflektor in letzter Zeit neu in ihre Produkte integriert haben. Zum Beispiel der Camelbak-Rucksack:

  • News & Trends

    Camelbak stellt weltweit ersten MTB-Rucksack mit Recco-Rettungstechnologie vor

    von Siri Schubert

Oder ein superleichter Rucksack von Arcteryx:

  • News & Trends

    Arcteryx präsentiert superleichten, robusten Rucksack für alpine Abenteuer

    von Siri Schubert

Und der neue Wanderschuh von Hoka:

  • News & Trends

    Trailrunning-Spezialist Hoka launcht Wanderschuhe mit Recco-Technologie

    von Siri Schubert

Noch mehr Auswahl findest du unter anderem bei Rucksäcken von Helly Hansen, Tatonka oder Jack Wolfskin sowie bei Helmen von Cratoni oder Klettergurten von Black Diamond und Skijacken von Mountain Warehouse.

Titelbild: Shutterstock

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Forschungstaucherin, Outdoor-Guide und SUP-Instruktorin – Seen, Flüsse und Meere sind meine Spielplätze. Gern wechsel ich auch mal die Perspektive und schaue mir beim Trailrunning und Drohnenfliegen die Welt von oben an.


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