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Nach PK-Hack: Sind auch andere Pensionskassen betroffen?

Hacker haben einen Softwarelieferanten der Bundespensionskasse Publica angegriffen. Sie könnten AHV-Nummern, Löhne und Vorsorgeguthaben erbeutet haben. Auch die Bernischen Pensionskassen melden nun einen Angriff. Andere PKs überprüfen wiederum, ob sie zu den Betroffenen gehören.

Wie letzte Woche bekannt wurde, haben Unbekannte die Firma PK Softech angegriffen. Diese liefert Software an die Pensionskasse des Bundes. Obwohl die Firma die betroffene Infrastruktur vom Netz nahm und externe Fachleute zuzog, sind bei dem Angriff Daten der Publica und deren Versicherten entwendet worden. PK Softech bestätigt aber, dass der Datenabfluss nur ihr System und nicht dasjenige ihrer Kunden (also der Pensionskasse Publica selber) betrifft.

Wie sieht es bei anderen Pensionskassen aus?

  • PK Softech zählt auch andere Pensionskassen zu ihren Kunden. Dies sind unter anderem:
  • die Bernische Pensionskasse (BPK)
  • die Bernische Lehrerversicherungskasse (BLVK)
  • die Migros-Pensionskasse
  • die Pensionskasse Post
  • die Syngenta Pensionskasse

Mehrere dieser PKs prüfen aktuell zusammen mit PK Softech, ob auch Daten ihrer Versicherten abgeflossen sind. Am Freitag meldete der Kanton Bern einen zusätzlichen Angriff auf eine externe Softwarefirma der Bernischen Kassen. Hinweise auf gestohlene Daten gibt es derzeit noch nicht, wird aber weiter überprüft und gegebenenfalls informiert.

Die Kunden und Kundinnen von Publica mussten einen Datenabfluss in Kauf nehmen.
Die Kunden und Kundinnen von Publica mussten einen Datenabfluss in Kauf nehmen.
Quelle: https://www.publica.ch/

Welche Daten sind ins Netz gelangt?

Publica informierte die Versicherten bereits proaktiv per Newsletter. Personen, die bereits eine Rente beziehen, wurden zusätzlich per Brief informiert. Wie das Portal Watson berichtet, könnten folgende Daten von dem Vorfall betroffen sein:

  • Name, Geburtsdatum und AHV-Nummer
  • Adresse
  • Telefonnummern und E-Mail-Adressen
  • Vorsorgedaten (Lohn, versicherter Verdienst, Vorsorgeguthaben)
  • Angaben zum Zivilstand und zur Partnerperson

Ob es wirklich alle Versicherten und Beziehende einer Rente betrifft (rund 110 000 Personen) ist noch nicht klar. Sicher ist nur: Die Vorsorgegelder sind sicher und werden wie gewohnt verwaltet und ausbezahlt. Bei Publica versichert sind Angestellte der Bundesverwaltung und Teile der ETH. Solltest du dazu gehören, rät die Publica, in nächster Zeit besondere Vorsicht bei Mails oder SMS-Nachrichten walten lassen, die angeblich deine Pensionskasse betreffen. Dabei kann es sich um Phishingversuche handeln.

Titelbild: https://www.publica.ch/

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Seit ich herausgefunden habe, wie man bei der ISDN-Card beide Telefonkanäle für eine grössere Bandbreite aktivieren kann, bastle ich an digitalen Netzwerken herum. Seit ich sprechen kann, an analogen. Wahl-Winterthurer mit rotblauem Herzen.


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