
Nvidia gegen Apple: Microsofts Surface Laptop Ultra startet ab 2599 Dollar
Microsoft hat die finalen Details zum Surface Laptop Ultra bekannt gegeben. Das 15-Zoll-Notebook mit Nvidia RTX Spark N1X ist ab 2599 Dollar vorbestellbar und soll am 16. Oktober erscheinen. Der direkteste Konkurrent: Apples MacBook Pro.
Auf einem Event in San Francisco hat Microsoft die finalen Details zum Surface Laptop Ultra bekannt gegeben. Herzstück des Laptops ist der Nvidia RTX Spark N1X. Er kommt in zwei Leistungsstufen mit wahlweise 18 oder 20 CPU-Kernen.
Nvidias starker Chip, Microsofts stolze Preise
Der neue Chip kombiniert eine Grace-CPU mit einer Blackwell-RTX-GPU. Die CPU setzt auf eine Hybrid-Konfiguration aus Performance- und Effizienz-Kernen und basiert auf der Arm-v9.2-Architektur. In der Topvariante arbeiten bei der CPU zehn Performance-Kerne vom Typ Cortex-X925 (bis zu 4,0 GHz) und zehn Effizienz-Kerne vom Typ Cortex-A725 (bis zu 3,9 GHz) zusammen. Die 18-Kern-Variante hat neun Kerne pro Typ. Beide Versionen teilen sich 32 MB L3-Cache. Die GPU bietet wahlweise 5120 oder 6144 Shader-Kerne.
Der Arbeitsspeicher ist als Unified Memory ausgelegt. CPU und GPU teilen sich also denselben Speicherpool. In der maximalen Ausstattung stehen 128 GB zur Verfügung. Microsoft gibt an, dass der Laptop bis zu 1 Petaflop KI-Leistung erreicht und lokale KI-Modelle mit über 120 Milliarden Parametern ausführen kann.

Quelle: Nvidia
Der Surface Laptop Ultra ist ab sofort bei Microsoft vorbestellbar und kommt offiziell am 16. Oktober 2026 in den Handel. In den USA kostet die Basisversion mit 18-Kern-CPU und 5120-Core-GPU 2599 Dollar. Die teuerste Konfiguration mit 20-Kern-CPU, 128 GB RAM und 1 TB Speicher liegt bei 5899,99 Dollar. In Europa beginnt die Basisversion bei 2899 Euro (inkl. MwSt.). Die Variante mit 20-Kern-CPU und 6144-Core-GPU kostet ab 4239 Euro (inkl. MwSt.). Wir bemühen uns, den Surface Laptop Ultra schnellstmöglich auch in unser Sortiment aufzunehmen.
Ein Notebook, das sich gegen das MacBook Pro positioniert
Microsoft zielt mit dem Surface Laptop Ultra klar auf Apples MacBook Pro. In der Basisausstattung ist er etwa 400 Dollar günstiger als ein vergleichbares 16-Zoll-MacBook-Pro. Nvidia verglich die Reaktionszeit lokaler KI-Modelle mit der eines MacBook Pro M5 und gab an, dass der Laptop bis zu 2,1-mal schneller mit einer Antwort beginnt. Es sind Nvidia-eigene Testwerte, keine unabhängigen Benchmarks. Solche gibt es noch nicht.
Magnetic Connect und weitere Anschlüsse
Eine der auffälligsten Neuerungen ist der magnetische USB-C-Anschluss, den Microsoft «Magnetic Connect» nennt. Er sitzt an der rechten Seite des Laptops. Nach Angaben des Unternehmens ist es der weltweit erste in einen Laptop integrierte Anschluss dieser Art. Der Stecker haftet magnetisch am Port, löst sich bei einem Ruck aber wieder, sodass der Laptop nicht vom Tisch gerissen wird. Die magnetische Funktion ist proprietär und funktioniert nur mit dem mitgelieferten Microsoft-Kabel.

Quelle: Microsoft
Der Anschluss bleibt ein vollwertiger USB-C-Port. Wer ein gewöhnliches USB-C-Kabel ansteckt, kann ihn weiterhin für Strom, Daten und Bildausgabe nutzen. Er unterstützt wie die beiden anderen USB-C-Anschlüsse USB4 mit 40 Gbit/s, DisplayPort 2.1 und bis zu 140 Watt Ladeleistung.

Quelle: Microsoft
Dazu kommen ein USB-A-3.1-Anschluss, ein HDMI-2.1b-Port, ein vollwertiger SD-Kartenleser und eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse.
Weitere technische Daten
Der Surface Laptop Ultra hat ein 15-Zoll-PixelSense-Ultra-Display im 3:2-Format mit 3270 × 2180 Pixeln Auflösung, Mini-LED-Beleuchtung und IPS-Panel. Die HDR-Spitzenhelligkeit liegt bei 2000 Nits, die Bildwiederholrate bei 120 Hz. Die Batterielaufzeit gibt Microsoft mit bis zu 15 Stunden bei lokaler Videowiedergabe an. Das Gerät soll unter 18 Millimeter dick sein und weniger als zwei Kilogramm wiegen. Die SSD lässt sich zudem vom Nutzer austauschen. Erhältlich ist er in den Farben Platinum und Nightfall, also mit silbernem und dunklem Finish.

Quelle: Microsoft
Der tägliche Kuss der Muse lässt meine Kreativität spriessen. Werde ich mal nicht geküsst, so versuche ich mich mittels Träumen neu zu inspirieren. Denn wer träumt, verschläft nie sein Leben.
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