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Produkttest

Remington RX7 im Test: Meine Frisur in zwei Minuten

Der RX7 Ultimate rasiert den Kopf schnell, unkompliziert und komfortabel. Aber im Test muss ich mit dem Remington dann doch noch ein paar Haare rupfen.

Viele Haare habe ich nicht mehr auf dem Kopf. Aber noch genug, dass es blöd aussieht, wenn ich sie nicht alle ein oder zwei Wochen auf 1 oder 2 (Millimeter) schneide. Bisher habe ich dafür immer einen klassischen Haarschneider genutzt. Auf 0 (Millimeter) sieht die Frisur aber eigentlich noch besser aus. Das schafft nur ein Glatzenrasierer – eine ehrliche Bezeichnung für die Tatsache auf meinem Kopf.

Doch welches Modell ist gut? Ich teste verschiedene Hersteller einzeln und werde dann in einer Übersicht den für mich besten Coiffeur-Ersatz küren. Zum Start nutze ich den Remington RX7, eines der meistverkauften Geräte, das von der Community sehr gut bewertet wird.

Handling und Ausstattung: handlich, aber simpel

Die Ausstattung ist nicht umfangreich. Neben dem Rasierer liegen eine Tasche, eine Reinigungsbürste und ein Ladekabel bei. Das Zubehör wirkt nicht hochwertig, auch das Gerät selbst ist aus einfachem Kunststoff gefertigt. Die Gummischicht in der Mitte hilft, dass der Rasierer nicht rutschig ist. Leider zieht sie auch Fussel und Haare fast schon magisch an.

Das wird alles mitgeliefert in der Verpackung.
Das wird alles mitgeliefert in der Verpackung.

Der RX7 liegt gut in der Hand. Ich umfasse ihn dabei wie ein Tennisball oder einen Stein fast ganz. So erreiche ich alle Stellen auf meinem Kopf problemlos und habe immer guten Kontakt zur Oberfläche.

Der erste Schnitt: besser zuerst trimmen

Zuerst teste ich den Rasierer mit «langen Haaren». Sprich: Sie sind fünf Millimeter lang. Ich merke sofort, dass der Glatzenrasierer dafür nicht gemacht ist. Ich brauche jeweils mehrere Züge, bis alles mehr oder weniger abgeschnitten ist.

Damit die Glatze auch wirklich sauber rasiert ist, muss ich genau in den Spiegel schauen und nachkorrigieren. Danach ist die Kopfhaut gereizt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, zuerst mit einem Trimmer die Haare auf ein bis zwei Millimeter zu kürzen. Auch in der Bedienungsanleitung wird dies explizit empfohlen: Haare mit über zwei Millimetern Länge sollten nicht geschnitten werden.

Ich kann den Rasierer gut halten und komme so überall hin.
Ich kann den Rasierer gut halten und komme so überall hin.

Im Scherkopf hat es nicht viel Platz für die abgeschnittenen Haare. Ich muss ihn mehrmals leeren. Immerhin: Im Gegensatz zu normalen Haarschneidern fallen kaum Haare aufs T-Shirt, ins Waschbecken oder auf den Boden. Das Gerät fängt alles auf. Das ist sehr angenehm, wenn ich mir selbst die Haare schneide.

Regelmässige Kopfrasur: schonende Flexibilität

Im Test habe ich mir angewöhnt, spätestens nach vier bis fünf Tagen jeweils den Kopf wieder zu rasieren. Ein Rhythmus, der perfekt passt. Wenn ich die nachgewachsenen Haare rechtzeitig stutze, ist der Aufwand minimal. Es reicht, ein- bis zweimal über jeden Bereich zu fahren, bis alles weg ist.

Der Remington passt sich dabei den Rundungen des Kopfes an, denn die fünf Klingen sind auf einer flexiblen Wabe platziert. Jene in der Mitte steht leicht heraus, kann aber am stärksten nach innen gedrückt werden. So rasiere ich den gesamten Kopf mühelos.

Die fünf Klingen sind total flexibel.
Die fünf Klingen sind total flexibel.

Der Remington ist wasserdicht und kann ganz einfach unter dem Hahn abgewaschen werden. Die Reinigung ist schnell erledigt. Eine Enttäuschung ist die ausklappbare Klinge für die Kanten. Der Trimmer ist klein und wackelt. Ich habe ihn im Test einmal kurz ausprobiert und dann nie wieder.

Warum nicht ein normaler Rasierer?

Ich kann den Kopf auch mit demselben Rasierer scheren wie das Gesicht. Der Remington bietet aber einige Vorteile: Ich kann ihn bequemer halten, da der Griff anders gestaltet ist. Zudem decken die fünf Klingen eine grössere Fläche aufs Mal ab. Der Scherkopf ist besser auf die Rundungen des Kopfes angepasst als auf das im Vergleich eher kantige Gesicht. Ausserdem finden beim RX7 mehr Stoppeln Platz als bei den Gesichtsrasierern – ich muss also nicht zwischendurch den Rasierkopf ausklopfen.

Umgekehrt rasiert der Remington nicht nur meinen Kopf problemlos, sondern auch mein Gesicht. Vor allem auf den grossen Flächen wie den Wangen bin ich schnell durch. Schwieriger gestaltet sich das am Kinn, beim Mund und an der Nase. Der Kopfrasierer ist zu gross und ich komme zu wenig gut an die Ränder. Der RX7 rasiert insgesamt das Gesicht etwas zu wenig präzise, und ich brauche deutlich länger für ein gutes Resultat als mit anderen Methoden. Aber gerade bei weniger dichtem Bartwuchs brauche ich keinen zweiten Rasierer und kann alles mit dem Remington erledigen.

Der Scherkopf lässt sich einfach abnehmen und reinigen.
Der Scherkopf lässt sich einfach abnehmen und reinigen.

Akkulaufzeit und Lautstärke: laut am Kopf

Als würde ich an einer stark befahrenen Strasse stehen: So laut tönt der RX7. In Zahlen bedeutet das rund 70 Dezibel (dB) – gemessen mit einem Messgerät. Und da der Rasierer ja dauernd in Ohrnähe am Werkeln ist, höre ich den Lärm auch in der Realität. Da bin ich froh, wenn der Haarschnitt nur ein paar Minuten dauert.

Bei der Akkulaufzeit erreicht das Modell beinahe die beworbene Zeit. Der Hersteller sagt 60 Minuten Laufzeit, ich messe 55 Minuten. Ich kann also zehn Mal rasieren, bevor ich nachladen muss. Ein Kabel liefert Remington mit, einen Charger nicht. Der Stecker lässt sich aber an jedem USB-A-Ladegerät anschliessen. Schade ist, dass Remington auf der anderen Seite einen proprietären Stecker eingebaut hat: Ich kann den RX7 nur mit diesem Kabel laden und nicht mit dem Ladekabel des Smartphones.

Remington setzt leider auf einen proprietären Anschluss. Aufladen geht nur mit dem eigenen Kabel.
Remington setzt leider auf einen proprietären Anschluss. Aufladen geht nur mit dem eigenen Kabel.

Preis und Kosten: teure Klingen

Der Remington RX7 Ultimate Series ist zu Preisen von 50 bis 60 Franken erhältlich. Ich empfinde das als fair.

Vor allem, da die Ersatzklingen zum Testzeitpunkt mit satten 32 Franken zu Buche schlagen. Zum Glück muss ich diese laut Hersteller nur alle sechs Monate austauschen. Je nach Nutzungshäufigkeit halten sie auch länger. Am besten, du wartest, bis die Rasurqualität nachlässt.

Fazit

Schneidet, was es soll

Der Kopfrasierer Remington RX7 Ultimate Series macht meine Frisur in zwei Minuten. Dank der fünf Klingen und dem beweglichen Scherkopf gelingt das schnell und komfortabel. Die Rasur ist deutlich unkomplizierter als mit einem Trimmer, wenn ich sie alle paar Tage durchführe.

Die Akkulaufzeit von einer Stunde und die einfache Reinigung dank wasserfestem Gerät stehen auf der Plusseite. Kritik gibt es für die teuren Ersatzklingen, die so viel kosten wie der halbe Rasierer. Auch die Lautstärke ist an der oberen Grenze.

Wer aber schnell und einfach den Kopf rasieren will, der macht mit dem Remington nichts falsch.

Pro

  • angenehme Kopfrasur
  • flexible Klingen
  • sauberer und schneller Schnitt
  • einfache Reinigung

Contra

  • teure Klingen
  • lautes Rasiergeräusch
  • kein normales USB-Ladekabel

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Gadgets sind meine Passion – egal ob man sie für Homeoffice, Haushalt, Smart Home, Sport oder Vergnügen braucht. Oder natürlich auch fürs grosse Hobby neben der Familie, nämlich fürs Angeln.


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