Spielzeug oder Sportgerät, das ist hier die PhiGolf-Frage
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Spielzeug oder Sportgerät, das ist hier die PhiGolf-Frage

Michael Restin
Michael Restin
Zürich, am 17.01.2020
Mit «PhiGolf» kannst du drinnen und draussen etwas anfangen. Barbara kennt sich beim Golfen bestens aus. Ich game gerne. Gemeinsam probieren wir, wie sich der kleine Sensor im Wohnzimmer und auf der Driving Range schlägt.

Zorro muss leider Platz machen. Der freundliche Pudel, dessen schwarzes Fell schon leicht ergraut ist, hat es sich auf seiner Schmusedecke im Wohnzimmer bequem gemacht und schaut uns erwartungsvoll an. Das kann ich verstehen. Schliesslich habe ich einen Stab dabei, der wie eine Ballschleuder für Hunde aussieht. Und ich bin zum Spielen nach Bern gekommen. Allerdings nicht mit Zorro. Seine Besitzerin Barbara hat mich eingeladen, um gemeinsam «PhiGolf» auszuprobieren. Der schwarze Stick mit dem blauen Ball am unteren Ende sollte dabei besser nicht durchs Wohnzimmer fliegen. PhiGolf ist ein kleiner Sensor, der sich zur Schwunganalyse auf jeden Golfschläger stecken lässt und gemeinsam mit dem kürzeren «Swing Stick» und der entsprechenden App ausserdem für realistischen Spielspass im Wohnzimmer sorgen soll.

Phigolf WGT Edition
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Phigolf WGT Edition
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Wenn es nach der Beschreibung geht, ist das Gerät ein perfekter Einstieg in den Golfsport, aber auch für Könner interessant. Barbara spielt, seit sie zehn Jahre alt ist, war als Jugendliche im Nationalkader und hat heute ein Handicap von 10 (falls dir das so wenig sagt wie mir: das ist immer noch ziemlich gut). Ich hatte bislang genau einmal Golfschläger in den Händen und meine grösste Leistung ist es, relativ zuverlässig den Ball zu treffen. Irgendwie. Anfänger und Könnerin – gemeinsam geben wir ein gutes Testteam ab. Mein Glück, dass Barbara in der Community eine Frage zu diesem Gerät gestellt hat.

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Das Feedback blieb aus. Es scheint noch nicht viele Indoor-Golf-Gamer in unserer Community zu geben. Aber das Produkt ist spannend, weshalb ich es mir ohnehin genauer anschauen wollte. Ich melde mich bei Barbara, wir telefonieren ein paarmal und schliesslich besuche sie zuhause im Berner Mattenhofquartier. Sie kann PhiGolf selbst ausprobieren, ich habe eine Expertin für meinen Test und du bekommst zwei Meinungen in einem Review. Win-win-win. Aber erst muss Zorro ins Nebenzimmer. Er fügt sich widerwillig und folgt seiner Decke, als Barbara sie nach nebenan zerrt.

«Hat der Schläger eine Sicherheitsschlaufe?», fragt Barbara und wirft einen prüfenden Blick auf ihre feingliederige Deckenleuchte, die schräg über uns hängt. Leider nein. In der PhiGolf-Packung steckt nicht viel. Das Herzstück ist in etwa so gross wie ein Schoggi-Dominostein und wiegt knapp 10 Gramm. Es ist der Sensor, der Bewegungen misst und auf dem Bildschirm in einen virtuellen Golfschwung übersetzt. Er wird auf den Schläger gesteckt. Damit die Lampe heil bleibt, ist der mitgelieferte «Swing Stick» nur 62 Zentimeter lang. Der Griff entspricht in etwa dem eines Golfschlägers. Ich gebe den Schlägerersatz Barbara, die ihn probehalber durch die Luft schwingt und einen positiven ersten Eindruck hat: «Das fühlt sich realistischer an, als ich gedacht hätte.» Mir drückt sie zum Vergleich ein Eisen aus ihrem Golfbag in die Hand.

Der «Swing Stick» eignet sich auch gut, um Einbrecher zu vertreiben.
Der «Swing Stick» eignet sich auch gut, um Einbrecher zu vertreiben.

Die Apps und der verdammte Vorführeffekt

Um PhiGolf nutzen zu können, musst du ein bis zwei Apps installieren. PhiGolf (iOS/Android) und/oder WGT Golf (iOS / Android). Schliesslich testen wir hier die WGT Edition. «World Golf Tour», kurz WGT, ist das beliebteste Online-Golfspiel mit über 15 Millionen Usern. Es hat berühmte Plätze aus aller Welt im Programm, bietet zahlreiche Online-Spielmodi und praktisch unbegrenzte Möglichkeiten, Geld auszugeben. Schläger, Bälle, Green Fees – alles lässt sich über erspielte oder erkaufte Coins freischalten.

PhiGolf hat mit dem Hersteller zusammengespannt. Du kannst den Sensor mit der WGT-App verbinden und in Wolf Creek gratis abschlagen. Willst du alle Kurse spielen, wird eine monatliche Abo-Gebühr von zwei Franken fällig. Dieses Abo musst du in der PhiGolf-App abschliessen, um in der WGT-App spielen zu können.

Die PhiGolf-App selbst bietet ebenfalls verschiedene Spiel- und Trainingsmodi, sieht im direkten Vergleich allerdings alt aus. Statt realistischer Szenerien bietet sie grafische Magerkost. Sicher, das Green ist auch hier grün und der Himmel blau. Aber die Darstellung ist längst nicht so detailliert. Dafür bietet sie (hoffentlich) interessante Möglichkeiten, den eigenen Schwung zu analysieren und im Winter ein wenig drinnen zu trainieren.

WGT...
WGT...
...und PhiGolf.
...und PhiGolf.

Wir wollen beide Apps testen und installieren sie auf Barbaras iPhone. Via AirPlay und AppleTV können wir das Bild auf den Fernseher schicken. Das Spiegeln ist zwingend notwendig, denn auf dem kleinen Screen siehst du nicht, was du tust. Natürlich bin ich nicht nach Bern gefahren, ohne vorher alles zuhause auszuprobieren. Und natürlich funktioniert dann trotzdem nicht alles so, wie es sollte. Wir blicken auf Ladebalken, scheitern an Registrierungsprozessen und blicken auf seltsame Fehlermeldungen. Verdammter Vorführeffekt. Nach zwanzig Minuten haben wir immer noch keinen virtuellen Ball geschlagen. Würde Barbara mich jetzt freundlich zur Tür begleiten, ich hätte Verständnis dafür. «Danke, aber kein Interesse mehr. Gute Heimfahrt!»

Zu Beginn sehen wir vor allem Logos und Ladebalken.
Zu Beginn sehen wir vor allem Logos und Ladebalken.

Die Frau, die schneller schlägt als ihr Avatar

Das macht Barbara zum Glück nicht. Sie verliert nicht einmal ihre gute Laune. Und nach den ersten Erkenntnissen, dass du für WGT eine schnelle Internetverbindung brauchst und der PhiGolf-Login erst gar nicht und dann aus unerfindlichen Gründen doch irgendwann funktioniert, können wir loslegen. Barbara steht am Abschlag. Von links fällt durchs Fenster die Dezembersonne aufs Parkett und vor uns, auf dem Fernseher, spielt die Musik. Das Hintergrundgedüdel des Spiels lässt sich zum Glück ausschalten. Nun herrscht konzentrierte Ruhe und wir blicken auf das saftige Grün des berühmten Wolf Creek Golf Club in Mesquite, Nevada.

Eine kleine Übersichtskarte der Golfbahn, Schlägerwahl, Entfernungs- und Windinformationen sowie der angepeilte Punkt auf dem Fairway sind eingeblendet. Am Swing Stick blinkt der PhiGolf-Sensor. Barbara kann nun die Zielrichtung verändern, indem sie einmal auf den Sensor drückt und den Schläger leicht nach links oder rechts dreht. Drückt sie noch einmal, geht es zurück zum Schlagmodus. Vor jedem Schlag muss die «Ansprechposition» eingenommen werden, die beim Golfen zur Routine gehört. Im Spiel musst du den Swing Stick dafür leicht schräg und ruhig nach unten strecken. Kommt das Go für den Schlag, hast du fünf Sekunden Zeit, um deinen Schwung durchzuführen. Barbara holt aus, der Avatar im TV tut es ihr gleich. Dann zieht sie durch, dass die Schläger-Attrappe nur so durchs Wohnzimmer zischt. Es macht «Klack». Auf dem Bildschirm passiert zunächst gar nichts. Die Frau, die schneller schlägt als ihr Avatar. Das hört sich gut an.

Mit etwa einer Sekunde Verzögerung passiert auf dem Bildschirm etwas. Ein zweites Zischen, ein zweites «Klack», ein virtueller Schlag, den der 9-Achsen-Sensor aus den Bewegungsdaten berechnet hat. Er orientiert sich an der Höchstgeschwindigkeit und dem Winkel zu diesem Zeitpunkt. Wie nah er damit an der Wirklichkeit liegt, wollen wir später auf dem Golfplatz ausprobieren.

Ein Golfschwung ist koordinativ eine komplexe Angelegenheit. Mit dem Swing Stick kann ich zwar keinen Ball verfehlen, aber als Anfänger passiert es mir häufiger, dass ich den Sensor mit dem Unterarm berühre und entscheidend irritiere. Dann kann er den Schlag nicht erkennen. Das ist bei Barbara kein Problem, ihr Schwung ist sauber. Dafür stört sie sich am ersten «Klack», das nicht aus dem Fernseher, sondern aus dem Kugelkopf des Swing Stick kommt.«Am Anfang bin ich erschrocken», sagt sie mir später. «Ich dachte, da löst sich der Ball und fliegt in den Fernseher.» Was ich als interessantes akustisches Feedback verbucht habe, bleibt für sie ein Störfaktor.

Zwar zeigt das Spiel jede Menge Daten an, das Gefühl beim Putten ist trotzdem nicht sehr realistisch.
Zwar zeigt das Spiel jede Menge Daten an, das Gefühl beim Putten ist trotzdem nicht sehr realistisch.

PhiGolf nimmt nicht für sich in Anspruch, die Fähigkeiten fortgeschrittener Golfer perfekt wiederzugeben. Es soll dazu anregen, auch drinnen häufiger einen Schläger in die Hand zu nehmen. Beziehungsweise den Swing Stick, mit dem Barbara sich inzwischen dem ersten Grün von Wolf Creek nähert. Und beim Putten wird es kompliziert. Ein paar Meter sind es noch bis zum Loch. Barbara checkt die Distanz und wirft einen Blick auf die Geländebeschaffenheit, die über ein Gitternetz und langsam dem Gefälle entlangwandernde Punkte angezeigt werden kann. Sie adressiert den Ball, macht eine kleine Bewegung – und der Ball schiesst quer übers virtuelle Grün, weit über das Ziel hinaus.

«Das wäre ungefähr ein 6-Meter-Putt gewesen», sagt Barbara, die auch bei den folgenden Versuchen mit den Zicken des Sensors bei den feinen Bewegungen zu kämpfen hat. Mal reagiert er hypersensibel, mal gar nicht. «Weisst du, was ein 'Gimmie' ist?», fragt sie schliesslich, als das Spiel diese Option anbietet. Ein «geschenkter» Ball, bei dem die Spieler davon ausgehen, dass er ohnehin im nächsten Versuch versenkt werden würde. Nehmen wir. Und wir halten fest: Je filigraner die Bewegung, desto unrealistischer wird das Spielgefühl. Dafür sehen die Schwunganalysen, die wir uns im nächsten Schritt in der PhiGolf-App anschauen wollen, interessant aus. Im Gegensatz zu WGT funktioniert diese App auch offline. Es wird Zeit, den Sensor auf dem richtigen Golfplatz auszuprobieren. Wir fahren nach Flamatt.

Auf dem Golfplatz

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Stahlbauer Himmel über sattem Grün. Der Golf & Country Club liegt mindestens so malerisch vor uns, wie Wolf Creek zuvor in der WGT-App. Es ist hier draussen nur empfindlich kälter und entsprechend leer auf der Driving Range. Genug Platz für uns um der Frage nachzugehen, was die Statistiken und Daten wert sind, die der kleine PhiGolf-Sensor erfasst. Der ist schnell auf den Schläger deiner Wahl gesteckt. Aufwändiger ist es, dass du irgendwo im Blickfeld dein Handy oder Tablet platzieren musst, um die Schläge aufzeichnen und auswerten zu können. Damit das einigermassen bequem klappt, habe ich mit dem Trekstor SurfTab extra das grösstmögliche Tablet eingepackt. Mit dem 15.6-Zoll-Riesen am Boden und dem Sensor am Eisen wird Barbara ein paar Bälle schlagen.

PhiGolf weisst darauf hin, dass beim Treffen des Balls Vibrationen entstehen, die das Messergebnis verfälschen können. Dazu gibt es weitere Einflüsse, durch die du nicht davon ausgehen kannst, dass der virtuelle Schlag 1:1 dem realen entspricht: Die Schlägerwahl, das damit veränderte Gewicht, die Bodenbeschaffenheit. Ganz genau kann der Sensor nicht wissen, wo dein Ball liegen bleibt. PhiGolf empfiehlt, vor allem auf den Swing Stick zu setzen und das Spiel als Spiel zu betrachten. Trotzdem sind die Ergebnisse auf der virtuellen Driving Range in unserem Fall gar nicht so weit von der Realität entfernt.

PhiGolf berechnet halbwegs realistische Schlagdistanzen.
PhiGolf berechnet halbwegs realistische Schlagdistanzen.

Barbara nutzt zum Vergleich einen Entfernungsmesser, mit dem Golferinnen und Golfer sich bei der Schlägerwahl helfen. In der App liegt die gemessene Distanz ihrer Schläge meist etwas darunter, vielleicht 10 Prozent daneben, ist aber durchaus ein brauchbarer Anhaltspunkt. Bei diesem Vergleich mit dem sehr viel teureren Skytrak Launch Monitor, der ebenfalls die Schlagdistanz berechnet, liefert der PhiGolf-Sensor sogar ähnlich gute Ergebnisse.

Der Mini-Würfel misst nicht nur Fantasiewerte, doch der Einsatz auf dem Golfplatz ist mühsam. Wer will schon dauerhaft vor jedem Schlag auf das Go aus der App warten. Ausserdem verliert der Sensor bei unserem Test ab und an die Bluetooth-Verbindung, obwohl wir in unmittelbarer Nähe des Tablets bleiben. «Willst du es auch mal versuchen?», fragt Barbara, und streckt mir einen Schläger hin. Mein Glück ist, dass der Sensor davon ausgeht, dass ich den Ball optimal treffe. Während wir die Rollen tauschen und Barbara Fotos macht, dresche ich hoppelnde Bälle über die Wiese. In der App fliegen sie formvollendet durch die Luft. Erst der Blick auf die Schwunganalyse offenbart, wer es kann und wer nicht.

So wird der Schwung grafisch aufbereitet. Zu jedem Aspekt kannst du dir Details und Zusatzinformationen anzeigen lassen. Bei Barbara ist der Schwung rund und alles im grünen Bereich.
So wird der Schwung grafisch aufbereitet. Zu jedem Aspekt kannst du dir Details und Zusatzinformationen anzeigen lassen. Bei Barbara ist der Schwung rund und alles im grünen Bereich.
Dieses Ei dürfte ich produziert haben.
Dieses Ei dürfte ich produziert haben.

Jeder Schlag lässt sich als Animation im 3D-Modell noch einmal abspielen und aus der gewünschten Perspektive betrachten. Dazu kannst du Daten zu «Head Speed», «Swing Tempo», «Club Path», «Face Angle» und «Attack Angle» aufrufen. Die Geschwindigkeit des Schlägerkopfs, seine Stellung und Bewegungsrichtung im Treffmoment entscheiden darüber, ob dein Schlag gelingt. Zu den einzelnen Werten gibt es kurze Erklärungen.

Auf den ersten Blick lässt sich erkennen, dass grüne Werte eher gut und rote eher schlecht sind. Um sie im Detail zu interpretieren, muss sich auch Barbara etwas einlesen. «Als ich mit dem Golfen angefangen habe, hatten wir höchstens Videoaufnahmen», erzählt sie. «Aber ich weiss, dass ich ein gutes Schwungtempo habe.» Das interpretiert der PhiGolf ähnlich, ihr Wert ist meistens nahe am vorgegebenen Ideal. Und es scheint durchaus möglich, Nutzen aus den Daten zu ziehen, wenn man sie über einen längeren Zeitraum sammelt. «Es ist sicher interessant, das mit einem Pro zu analysieren», meint Barbara.

Das Putten ist und bleibt mühsam.
Das Putten ist und bleibt mühsam.
Entsprechend sind die Daten mit Vorsicht zu geniessen.
Entsprechend sind die Daten mit Vorsicht zu geniessen.

Wir ziehen weiter zum Putting Green und geben dem Sensor die Chance, sich für die Probleme im WGT-Spiel zu rehabilitieren. Vielleicht geschieht ein Wunder und er erfasst die Bewegungen am echten Putter besser als mit dem Swing Stick im Wohnzimmer. Es bleibt jedoch mühsam, den Sensor zum Mitspielen zu bewegen. Mal reagiert er gar nicht, mal versehentlich zu früh und die angegebenen Distanzen entsprechen nicht dem, was Barbara auf dem perfekt gepflegten Naturrasen spielt. Sie kann ihre gewohnten Probeschwünge nicht ausführen und muss immer den Bildschirm im Auge behalten. Ausserdem frieren uns hier bald die Finger ein. Gut, dass wir die gesammelten Daten in aller Ruhe am Küchentisch noch einmal anschauen können.

Fazit: Es ist ein Spiel, aber für Golferinnen und Golfer interessant

Zurück in der Wärme klicken wir uns durch Statistiken und reden über unsere PhiGolf-Erfahrungen. Die Apps können wir nicht im Detail bewerten. Bei WGT ist Barbara das Bezahlmodell ein Dorn im Auge: «Die Grafik und die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr gut. Aber es ist schade, dass man ein Abo abschliessen muss, um auf allen Plätzen spielen zu können.» Bei der optisch unterlegenen PhiGolf-App hat uns vor allem der Trainingsmodus und die Schwunganalyse interessiert. «Du musst Zielwerte haben, zum Beispiel einen bestimmten Club Path, den du immer anpeilst», meint Barbara zum Sinn und Unsinn der Datensammlung, die zumindest für Zahlenfreaks interessante Anhaltspunkte bietet.

Im Anschluss ans PhiGolf-Training kannst du Statistiken wälzen.
Im Anschluss ans PhiGolf-Training kannst du Statistiken wälzen.

«Ist das jetzt ein Spiel oder ein Tool für ambitionierte Golfer?», will ich wissen. «Ich sehe es eher als Spiel für jemanden, der Freude an Gadgets und Zahlen hat», ist ihre Einschätzung. Aber durchaus als eines, dass für Golferinnen und Golfer interessant sei. Besonders der Swing Stick habe sie positiv überrascht: «Den Schläger hatte ich mir schlechter vorgestellt.» Wenn das Geräusch nicht wäre, würde sich der Schwung damit ziemlich realistisch anfühlen. «Nur das Putten ging eigentlich gar nicht, der Sensor hat jede kleine Zuckung aufgenommen.» Fazit: Je grösser der Schwung, desto grösser der Spass. Und je mehr Mitspieler, desto besser. Vielen Dank, liebe Barbara!

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Michael Restin
Michael Restin

Editor, Zürich

Sportwissenschaftler, Hochleistungspapi und Homeofficer im Dienste Ihrer Majestät der Schildkröte.

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