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von Kim Muntinga

Trotz des überraschenden Insolvenzantrags von Nacon lebt «Terminator: Survivors» weiter. Das zuständige Mailänder Studio gibt Entwarnung und liefert neue Details.
Die Insolvenz des französischen Publishers Nacon hat in den vergangenen Tagen für Unruhe in der Spielebranche gesorgt. Mehrere laufende Projekte schienen plötzlich in Gefahr, darunter auch «Terminator: Survivors», das ambitionierte Open‑World‑Survival-Spiel von Nacon Studio Milan.
Nun meldet sich das Mailänder Studio mit einem ausführlichen Update auf Steam zu Wort: Die Entwicklung läuft nicht nur weiter. Das Team liefert neue inhaltliche Einblicke in das Spiel und deren Arbeit.
Auslöser der Krise war das geplatzte Rückzahlungsversprechen einer 43‑Millionen‑Euro‑Anleihe bei der Muttergesellschaft Bigben Interactive. Ein Banken-Konsortium verweigerte kurzfristig die Unterstützung, sodass Bigben die fällige Summe nicht bedienen konnte. Die dadurch ausgelöste finanzielle Schieflage wirkt sich massiv auf Nacon aus.
Nacon hat inzwischen offiziell eingeräumt, seinen kurzfristigen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen zu können. Das eingeleitete Insolvenzverfahren stellt das Unternehmen unter gerichtlichen Schutz, während das Handelsgericht in Lille Anfang März über die maximale 18‑monatige Beobachtungsphase entscheidet. In dieser Zeit muss ein Restrukturierungsplan entstehen, dessen Ausgang noch völlig offen ist.
Trotz der wirtschaftlichen Turbulenzen zeigt sich Nacon Studio Milan optimistisch. In seinem Steam-Post beschreibt das Team, das seit neun Jahren und drei veröffentlichten Titeln in Mailand tätig ist, seine Leidenschaft für das «Terminator»-Franchise und erklärt, was «Terminator: Survivors» von anderen Adaptionen unterscheiden soll.

Das Spiel soll auf drei zentralen Säulen stehen: einer handgefertigten Open World, einer neuen eigenständigen Geschichte, die dennoch die Lore der ersten beiden «Terminator»-Filme respektiert, sowie einem besonders durchdachten Design des T-800 als unerbittlichem Gegner. Das Studio betont, die Bedrohung durch die Maschinen greifbar und konsequent zu gestalten. Wer die roten Augen eines T-800 am Horizont erblickt, soll nur noch fliehen, sich verstecken oder sterben können.
Das Update schließt mit der Ankündigung weiterer Posts für Anfang April, in denen das Team tiefer in das Worldbuilding einsteigen und erste Gameplay-Inhalte zeigen will. Auch eine Anmeldung für geschlossene Playtests ist bereits möglich.
Bereits im Dezember 2025 hatte das Studio einen tiefgreifenden Strategiewechsel vollzogen. Nach monatelangen internen Tests und Gesprächen mit Spielerinnen und Spielern entschied sich das Studio dazu, den kooperativen Mehrspielermodus zu streichen.
Die Begründung: Nur so lasse sich das authentische Terminator-Feeling mit dem bestmöglichen Gunplay und einer konsequenten Erkundungsstruktur umsetzen. Atmosphäre und kreative Kompromisslosigkeit sollen Vorrang vor «Trend-Features» haben.

Einen konkreten Release-Termin nennt Nacon Studio Milan weiterhin nicht. Ursprünglich sollte «Terminator: Survivors» 2025 auf dem PC im Early Access starten und zu einem späteren Zeitpunkt auch für Konsolen erscheinen. Ende 2025 verschob das Studio den Titel jedoch auf einen unbestimmten Zeitpunkt und strich die Early-Access-Phase zugunsten einer geschlossenen Beta.
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