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Thrustmaster T248 im Test: Gutes Wheel, fantastische Pedale

Simon Balissat
Simon Balissat
Zürich, am 21.03.2022
Video: Manuel Wenk

Mit dem T248 will Thrustmaster das Einsteiger-Sortiment für Lenkräder aufmischen. Das Lenkrad ist gut. Die Pedale aber stehlen die Show.

Pünktlich vor dem Release von «Gran Turismo 7» hat Thrustmaster Ende 2021 mit dem T248 ein günstiges Lenkrad für PC und die Playstation (4 und 5) veröffentlicht. Toll am Lenkrad ist vor allem das LED-Display, das diverse Informationen wie Geschwindigkeit, aktueller Gang oder die Drehzahl anzeigt. Du hast das Wichtigste immer im Blick: Ein Balken füllt sich und zeigt dir an, wann der perfekte Zeitpunkt zum Hochschalten ist. Sehr clever gelöst.

Ansonsten bietet das Thrustmaster anständiges Force Feedback. Am Lenkrad spürst du dank Widerstand genau, ob du auf Asphalt, Schotter oder Eis fährst. Die Stärke des Effekts verstärkst oder schwächst du direkt am Wheel. Auf meinen Testrunden mit «Gran Turismo 7» waren mir die Rückmeldungen teilweise etwas zu schwach oder verzögert, was auch am Spiel selbst liegt. Für ein Lenkrad in diesem Preisbereich gibt es nichts zu meckern.

Endlich übertriebene Härte bei den Pedalen

Zu loben sind vor allem die mitgelieferten Pedale. Darin verbaut ist eine neue, magnetische Technik, die sehr präzise Eingaben ermöglicht. Zudem hat Thrustmaster einen Hauptkritikpunkt günstiger Pedale beseitigt. Das Bremspedal lässt sich jetzt in vier Stufen zwischen weich und hart einstellen. Härtere Pedalen lassen genaueres Bremsen zu, womit die virtuellen Räder weniger blockieren.

Fazit

Klar, das T248 ist ein Wheel für Einsteiger, allerdings für Einsteiger mit Ambitionen. Das LED-Display gefällt, die einstellbare Bremspedale begeistert. Abzug gibt es für die Verarbeitung. Da ist schon arg viel Kunststoff verbaut, was beim tiefen Preis nicht überrascht. Für edlere Materialien wie Aluminium oder Kevlar musst du vierstellige Beträge hinblättern. Ausserdem hätte das Force-Feedback etwas knackiger sein können.

Das Thrustmaster T248 ist der perfekte Einstieg ins virtuelle Racing. Günstigere Alternativen sind den Preis nicht wert, da du zu viele Abstriche (weniger Knöpfe, kein Display, unbrauchbare Pedale) machen musst. Teurere Wheels kosten dann schnell das Doppelte und mehr.

Anmerkung zur Installation

Falls das dein erstes Wheel ist, mach nicht den gleichen Fehler wie ich und probier es, am Tisch zu montieren. Da rutschen dir entweder die Pedalen weg oder der Bürostuhl verreist dir. Ausserdem ist der Auf- und Abbau mühsam. Die Investition in eine anständige Lösung (gleich mit integriertem Sitz oder als Klappgestell) lohnt sich.

Rennsitze

Alles in einem, vor allem als eigenständige Lösung sinnvoll.

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Als ich vor über 15 Jahren das Hotel Mama verlassen habe, musste ich plötzlich selber für mich kochen. Aus der Not wurde eine Tugend und seither kann ich nicht mehr leben, ohne den Kochlöffel zu schwingen. Ich bin ein regelrechter Food-Junkie, der von Junk-Food bis Sterneküche alles einsaugt. Wortwörtlich: Ich esse nämlich viel zu schnell. 


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