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SmarthomeWohlbefindenReview 3514

Mit Tado smart heizen und dabei Geld sparen?

Die Smartifizierung des eigenen Zuhauses ist in vollem Gange. Waschmaschinen, Kühlschränke und auch Raumthermostate sind übers Handy steuerbar. Ich habe das Modell von Tado unter die Lupe genommen.

Wir leben in einem Zeitalter, in welchem du schon bald alles in deinen eigenen vier Wänden via Smartphone steuern kannst. Es gibt Kühlschränke, die eine eingebaute Kamera haben und dir beim Einkaufen via Liveübertragung sagen, was du besorgen sollst. Waschmaschinen lassen sich übers Handy fernsteuern und starten. Dank Tado kannst du auch via Mobiltelefon heizen. Die smarten Raumthermostate sollen deinen ökologischen Fussabdruck reduzieren und dir gemäss Hersteller bis zu 31% Heizkosten ersparen. Was die weisse Box wirklich kann, habe ich zu Hause ausprobiert.

  • Smartes Thermostat Starter Kit V3+
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  • Smartes Thermostat Starter Kit V3+
Tado Smartes Thermostat Starter Kit V3+
Intelligenter Heizen: Mehr Komfort und Sparen leicht gemacht.
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Verfügbarkeit

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Alle Angaben ohne Gewähr.

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Unboxing

Das Paket ist handlich und leicht, wie das Produkt selbst. In der Schachtel befinden sich nebst dem Thermostat eine Bridge, die du für die Einbindung in dein Netzwerk brauchst, die für die Installation notwendigen Kabel, Dübel, Schrauben und Klebstreifen sowie ein Etikettbogen für die Beschriftung der Kabel. Zwei Broschüren sind ebenfalls enthalten: Die eine – der Installationsguide – gibt darüber Auskunft, dass du die App downloaden und dann dort weiteren Anweisungen folgen sollst. Das andere Booklet dient dazu, alle Thermostate aufzulisten, um die Übersicht in grösseren Wohnungen oder Häusern nicht zu verlieren. So weisst du immer, welches Gerät du in welchem Raum installiert hast.

Im Starter Kit findest du das Thermostat, die Bridge inklusive Anschlusskabel sowie Zubehör für die Installation.

Installation

Ich lade die App herunter, starte den Installationsguide, erstelle wie verlangt einen Account und gebe meine Adresse ein. Die Angaben braucht die App, um festzustellen, wann ich nicht zu Hause bin und die Heizung in den Away-Modus zu versetzen. Nach wenigen Schritten schickt mich die App auf ein Tablet, PC oder Mac. Selbstverständlich kannst du die angegebene Website auch mit dem Handy aufrufen. Danach muss ich zuerst die Bridge mit Seriennummer und Code registrieren und mit dem Router sowie den Tado-Servern verbinden. Es läuft alles problemlos. Nun ist das Thermostat an der Reihe. Auch hier bin ich nach wenigen Sekunden mit der Bridge und den Servern verbunden.

Die Anleitung der App ist leicht verständlich und begleitet dich auf Schritt und Tritt.

Jetzt geht's ans Eingemachte: Ich muss mein Heizungssystem auswählen. «Arbeiten Sie mit einer Therme?», «Verfügen Sie über zusätzliche Steuerelemente in Ihrem Heizsystem?» und «Wird in Ihrem Fussbodenheizungssystem elektronisch oder mit Wasser geheizt?» sind einige der Fragen, die ich beantworten muss. Das kann ich gerade noch so herausfinden. Bei Marke und Typ des Raumthermostats bin ich dann aber überfragt. Ich schraube das Teil an der Wand ab und schaue hinter das Plastik. Da finde ich den Namen «Feller» und die Bezeichnung «4250». Im Drop-Down-Menü von Tado erscheint sowohl Feller als auch die genaue Produktbezeichnung. Das läuft wie geschmiert, denke ich. Diese euphorische Phase ist von kurzer Dauer: Auf dem nächsten Screen wird mir gesagt, dass sich Ingenieure anschauen müssten, ob mein System für Tado geeignet ist.

Zu früh gefreut: Die Damen und Herren von Tado lassen mich eine Zwangspause einlegen.

Zwei Tag später dann die Antwort per Email: Ich müsse noch weitere Fragen beantworten. Leider sind es exakt dieselben, welche ich schon bei der Auswahl meines Heizungssystems abarbeiten musste. Das geht definitiv effizienter, liebes Tado-Team. Wiederum 48 Stunden später endlich die frohe Botschaft: «Ihr Heizungssystem ist mit dem Tado-Thermostat kompatibel.» Was mich positiv überrascht, ist die Tatsache, dass Tado bei mir im Account gleich eine für mein System passende Step-by-Step-Anleitung hinterlegt hat. Es geht also doch!

Hobbyelektriker wird's freuen: Du musst schrauben, beschriften, umstecken und kleben.

Die Anleitung führt mich sehr detailliert durch den Installationsprozess. Es wird nichts ausgelassen, alles ist mehrfach bebildert und die Vorsicht steht an erster Stelle. Das ist gut so, denn es ist Strom im Spiel. Tado ist anderen Herstellern und Geräten mit einer solchen Anleitung weit voraus. Daher kriege ich das Ganze auch mit meinen zwei linken Händen im ersten Anlauf gebacken. Es scheint alles zu halten und zu funktionieren.

App

Nun kann ich mit der App von meinem Handy aus die Heizung steuern. Ich kann – ganz banal – manuell die Heizung hoch- und runterschrauben. Das wirklich Interessante sind aber die Planungstools: Ich kann die gewünschte Temperatur für jeden Wochentag einstellen, inklusive Uhrzeit. Ich wähle aus, wie warm es mindestens sein soll, wenn ich zu Hause bin und welches Minimum gewährleistet werden soll, wenn ich nicht da bin. Das erkennt die App, weil ich zu Beginn meine Adresse eingetragen habe. Ich kann auch bestimmen, ob die Heizung erst anlaufen soll, wenn ich daheim bin, oder bereits dann, wenn ich das Büro verlasse.

Planen, wann geheizt werden soll und wann nicht: Mit der Tado-App kannst du alles steuern.

Tado hat mir für diesen Test den Auto Assist kostenlos zur Verfügung gestellt. Ansonsten zahlst du pro Monat 3 Euro für diesen Abo-Service. Du kannst das smarte Thermostat auch problemlos ohne den Auto-Assistenten benutzen. Einige Features stehen dann aber nicht zur Verfügung. Beispielsweise musst du jeweils in der App einen Button drücken, wenn du das Haus verlässt. Dasselbe gilt für die Rückkehr nach Feierabend. Auch erkennt Tado nur mit einem aktivierten Auto Assist, wenn ein Fenster offen ist. Es stellt dann automatisch die Heizung für einen von dir bestimmten Zeitraum ab, um unnötiges Aufheizen während des Lüftens zu vermeiden.

Tado erkennt offene Fenster, analysiert die Raumluft und weiss, wo du dich gerade aufhältst.

Testphase

Nach einigem Herumspielen mit all den Funktionen nehme ich die für mich passenden Einstellungen vor und beginne die Testphase. In der Nacht wähle ich ein Minimum von 20 Grad Celsius, während des Tages eineinhalb Grad mehr. Natürlich nur, wenn ich auch zu Hause bin – Auto Assist sei Dank. Für den Fall, dass niemand in der Wohnung ist, habe ich den Wert auf 19 Grad festgelegt. Übrigens: Wenn du den Knopf am Thermostat drückst, erscheint sowohl die aktuelle Temperatur wie auch der gewählte Minimalwert. Nach einigen Sekunden stellt das Display wieder ab, es stört also nicht beim Schlafen oder Fernsehen. Du kannst die Temperatur übrigens auch manuell verstellen, falls du dein Smartphone gerade nicht zur Hand hast.

So sieht die Auswertung meiner Temperatur-, Feuchtigkeits- und Heizwerten während eines ganzen Tages aus.

Im neuen Jahr und am Ende der Testphase angelangt, liefert mir die App eine Auswertung des letzten Monats. Laut Tado habe ich im Dezember 5.8% Energiekosten gespart, die Heizung nie von ausserhalb des Hauses ferngesteuert, ganze 6 Stunden Sonnenschein erleben dürfen, 15 Mal das Fenster geöffnet, nie eine Energiespartemperatur eingestellt und 5% der Zeit manuelle Einstellungen direkt am Thermostat vorgenommen. Diese Werte scheinen fast alle zu stimmen. Das Fenster hatte ich bestimmt öfters als 15 Mal geöffnet. Das weiss ich, weil ich mindestens zweimal pro Tag lüfte. Entweder habe ich nicht lange genug gelüftet oder die Temperaturdifferenz war zu gering, um erkannt zu werden. Die Energiespartemperatur liegt bei 18 Grad oder kälter, das ist mir im Winter aber zu wenig. Daher stimmen die 0 Stunden hier wohl. Und die mickrigen 6 Stunden Sonnenschein? Klingt traurig, ist aber so – es war tatsächlich ein grauer Dezember in Birmensdorf. Als kleines Extra gibt Tado schliesslich noch die gesamte Energieeinsparung aller Nutzer zusammen an.

Zahlen über Zahlen: Meine Energiesparauswertung des Monats Dezember.

Fazit

Das smarte Thermostat von Tado ist ein cooles Gadget und passt perfekt ins heutige Zeitalter des Smart Homes. Es fügt sich nahtlos ein und tut, was der Hersteller verspricht: Es kontrolliert die Temperatur und Luftfeuchtigkeit, erkennt offene Fenster (in meinem Falle zu 25% genau), hält die gewünschte Mindesttemperatur auch in deiner Abwesenheit aufrecht und spart Energie. Die Montage ist dank tollem Support und mitgeliefertem Zubehör kinderleicht, kann aber je nach Heizungssystem etwas länger dauern als geplant. Wer nicht bohren und schrauben möchte, klebt – das Thermostat hält auch so. Das Design ist modern, schlicht und passt in jede Wohnung.

Was meine Euphorie drückt, ist der Preis. In meiner 3.5-Zimmer-Wohnung sind insgesamt fünf Raumthermostaten vorhanden. Um komplett umzurüsten, müsste ich mehr als 700 Franken ausgeben. Das ist mir dann doch etwas zu viel. Bis ich diesen Betrag mit smartem Heizen gespart habe, bin ich wohl bereits wieder umgezogen. Unnötig ist auch die Abo- beziehungsweise Bezahlpflicht für den Auto Assist. Obwohl das Produkt auch ohne diese Funktionen funktioniert, ist es sinnlos, fürs Erkennen von offenen Fenstern und ob du zu Hause bist oder nicht, monatlich 3 Euro zu verlangen. Zumal das mit den offenen Fenstern bei mir nur teilweise geklappt hat.

In einer Mietwohnung würde ich mir den Tado zulegen, sofern die Temperatur in der Wohnung über ein einziges Thermostat gesteuert werden kann. Bei mehreren Thermostaten lohnt sich der Kauf meiner Meinung nach nur dann, wenn es sich um eine Eigentumswohnung oder Eigenheim handelt. Dann wäre auch ich bereit, zu investieren und umzurüsten.

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Raphael Knecht, Zürich

  • Teamleader Editorial digitec
Wenn ich nicht gerade haufenweise Süsses futtere, triffst du mich in irgendeiner Turnhalle an: Ich spiele und coache leidenschaftlich gerne Unihockey. An Regentagen schraube ich an meinen selbst zusammengestellten PCs, Robotern oder sonstigem Elektro-Spielzeug, wobei die Musik mein stetiger Begleiter ist. Ohne bergige Rennrad-Touren und intensive Langlauf-Sessions könnte ich nur schwer leben.

35 Kommentare

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Es gelten die Community-Bedingungen.

User Anonymous

Ich hatte das Teil ein paar Jahre in Betrieb (Thermostat V2). Funktionierte wirklich gut. Im neuen (Miet)Haus ist die Heizung selbst bereits ans Internet angebunden (Bosch/Junkers). Was mich bei Tado immer gestört hat war, dass alles über ihren Server geht (laufende Standortdaten meines Handys => heikel). Seit wann kostet dieser Service? Was passiert mit denen, die das Teil gekauft haben, bevor der Service kostenpflichtig wurde?

10.01.2019
User Ravendark

Lach, schon Feller verbaut gewesen? Feller hat ein elektronisches Thermostat, welches ungefähr 180 CHF kostet und eins zu eins ausgetauscht werden kann. Mit Wochenprogramm, Ferienmodus und ohne das Zweibenutzerproblem. Und ohne Abo. Smart ist toll, aber manchmal total sinnlos.

10.01.2019
User Raphael Knecht

Das wusste ich nicht und werde ich mir daher ganz genau anschauen. Denn wenn ich schon Feller verbaut habe, wäre das eine coole Alternative zu Tado.

14.01.2019
Antworten
User djelovcan

Komisch dass niemand von der Trägheit einer Heizung spricht. Ich habe eine 10 Jahre junge Wärmepumpe und die braucht 24 Stunden bis sie auf aenderungen reagiert. Das ist normal. Und ihr wollt rauf und runter jeden Tag. Eine Illusion....

10.01.2019
User Toby_mac89

Ja hab ich mich auch gefragt, vor allem Fussbodenheizungen sind sehr träge

13.01.2019
User Raphael Knecht

Das stimmt natürlich und muss auch berücksichtigt werden. Trotzdem hat der Tado im richtigen Moment geheizt. Wahrscheinlich berücksichtigt er die Trägheit der jeweiligen Heizung.

14.01.2019
User deloris75

Ich habe Tado und eine Fussbodenheizung. Dachte auch die sei träge...aber oha! Innert wenigen Stunden von 18 auf 23 Grad hochgeheizt. Bin voll Tado Fan!

20.01.2019
Antworten
User mobileMethana

Unsere fast 15jährige Heizungssteuerung kann quasi dasselbe: Soll-Temperatur halbstundengenau pro Wochentag einstellen, sog. Partymodus wenn abends später abgesenkt werden soll, manuelles Absenken bis auf Widerruf oder Termin (sog. Urlaubmodus). Verbrauch habe ich dank Zähler im Blick. Das ganze nennt sich einfach Heizungssteuerung ist aber kaum weniger smart. Nur der Gang in den Keller erspart mir keine App.

07.01.2019
User Raphael Knecht

Wäre es nicht toll, wenn du die Heizung auch noch mit dem Handy steuern könntest? ;) Aber ja, das Rad neu erfunden hat Tado definitiv nicht!

07.01.2019
User amohr102

Wenn wir schon dabei sind: Wie wärs mit einem Heizungscontroller der ständig hinter einem her fliegt so dass man das Handy nicht mehr hervornehmen muss? XD

07.01.2019
User skiver77

Meine fast 40 jährige Elektroheizung regelt die Heizung auch nach Wochentag, Zeit, Nachtabsenkung etc. Aber da wird nur die Vorlauftemperatur geregelt. Die Ventile der einzelnen Bodenheizungs Kreise regeln die Temperatur in den einzelnen Räumen. Da gibt es 2 Ventile, das Zulaufventil wird auf und zu gedreht, mit dem Rücklaufventil wird der Durchfluss gesteuert. Mit einer Intelligenten Steuerung kann ich einzelne Zimmer wärmer halten (20-21 für Wohnzimmer und Büro) oder kälter (18-19) für Schlafzimmer oder sogar 17 für wenig genutzte Räume.
Es geht nicht nur ums Sparen sondern auch darum zu kontrollieren wann der Boden warm sein soll, nämlich wenn ich zu hause bin. Wenn der Boden schon am Morgen aufheizt und dann die Sonne scheint ist der Boden am Abend kalt, weil die Heizung bereits am Morgen abgestellt hat.
Aber ja wie schon oben gesagt ist das alles mit Homematic um ein vielfaches einfacher :-)

08.01.2019
User Raphael Knecht

Richtig, das mit den warmen Böden, wenn ich nach Hause komme, war auch für mich ein Plusplunkt.

09.01.2019
Antworten
User ursdaniel

Bitte mal etwas über homematic

11.01.2019
User Raphael Knecht

Werde ich gerne notieren und dem Category Management weiterleiten.

14.01.2019
Antworten
User skiver77

Ich frage mich warum ein kleines Kästchen das nichts anderes macht als Strom und kein Strom fliessen zu lassen um Einzelventile zu öffnen und wieder zu schlissen soviel kosten.
Ich regle die Heizung bei mir über EQ-3 Stellantrieb 24 V mit 24V Netzteil, Raspberry Pi und Relais. Temperatur Sensoren von Homematic Homematic IP Funk-Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor, aber auch günstige für CHF15 pro Stück die per Funk die Temperatur und Luftfeuchtigkeit melden.
Ich würde behaupten meine Python Scripts sind einiges "smarter" und viel günstiger :-)
Wer es einfacher braucht installiert einfach alles mit Homematic IP entweder mit dem Access point oder der CCU3. Dann sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

07.01.2019
User Raphael Knecht

Da ich leider mit Programmier-, Elektrotechnik- und Installationsfähigkeiten nicht derart gewandt bin, ist dein interessant und preiswert klingender Vorschlag für mich keine Alternative. Aber wie gesagt, der Preis ist auch für mich ein Knackpunkt.

07.01.2019
User skiver77

Ja eben, mit Homematic geht das ganze ganz ohne Programmieren. Homematic liebe ich auch deswegen weil es sehr modular ist und es praktisch für jeden ist, jemanden wie Du der nichts programmieren will sondern einfach in einer App zusammen klicken oder jemanden wie mir der eigene Scripts und Programme dazu schreiben will um noch mehr zu automatisieren.
Btw. die An/Abwesenheit mache ich mit einem Script auf meinem Unifi USG, das Script weiss welche MAC Adresse sich im Netz befindet und seit wann sie verschwunden ist. Einfach alle Familienmitglieder eintragen und schon weisst du wenn niemand mehr zu Hause ist :-)

08.01.2019
User Raphael Knecht

Klingt interessant - werde ich mir gelegentlich genauer ansehen.

09.01.2019
User hosae

@Raphi: Mach du jetz lieber mau Ferie!

10.01.2019
User NydeggerF

Zuhause habe ich alles umgebaut mit Sonoff, IKEA und Xiaomi. Dazu verwende ich Homeassistant. Ich wäre froh über eine Alternativ zu diesem System, bei der ich einfach eine App und zwar nur eine App herunterladen muss, diese existiert jedoch noch nicht.
Diese Firma wirbt mit Energie Ersparnissen, welche sie nicht bestätigen können, somit ist es nur ein weiters Gadget auf dem Markt, welches vielleicht in 2 Jahren oder 20 Jahren auszahlt.
Ich sehe einfach nicht ein, weshalb nun dieses Produkt smart sein soll. Es macht nichts was ohnehin schon passiert, die meisten Heizungssysteme (ca. ab 1980) machen bereits die Dinge die essentiell sind, um den Energieverbrauch zu senken. Auf die Pseudo-werte der Energieersparnisse möchte ich nicht eingehen. 700.- für 3.5 Zimmer sind schlicht weg eine Frechheit. Für die, die etwas Geduld haben, empfehle ich auf das Resultat, der Xiaomi IKEA Partnerschaft, zu warten. Dieses Gadget ist nicht anders als, Ecobee, Nest, Xiaomi, SmartThings, Applehome... nur teurer.

10.01.2019
Antworten
User sasa786

190 Franken und zusätzlich noch Abo Kosten damit man alle Funktionen benutzen kann finde ich eine Frechheit. Gibt es heutzutage nichts mehr ohne Abo?

10.01.2019
User Raphael Knecht

Das ist auch mein grösster Kritikpunkt, sowohl bei Tado als auch im Allgemeinen. Ich verstehe nicht, weshalb heutzutage alles (von Office365 über Adobe bis hin zu smarten Thermostaten) im Abo angeboten werden muss.

14.01.2019
User SlimPress

Besonders frech: im Gegensatz zu O365 und Co die ja reine Service Produkt sind hat man hier die Hardware ja schon bezahlt. Alle anderen Anbieter subventionieren den Service mit dem Kauf der Hardware. Und sooo viel kostet der Betrieb nun auch wieder nicht;P

03.02.2019
Antworten
User stadtkind

Beim Fazit fehlt mir die Aussage zur tatsächlichen Ersparnis - wie hoch wäre der Verbrauch gewesen ohne mit dem Faller 4250? Eine Angabe, wie oft das Teil runterregelt (oder eben nicht hoch geregelt hat, wie der Faller es bei offenem Fenster wohl getan hätte), wäre schon mal ein Anfang...

Was mich trotzdem wundert: schön zwar, wenn ein Kasten registriert, dass ich das Haus verlasse... Doch was ist, wenn ich nicht alleine wohne?

07.01.2019
User Raphael Knecht

Diese Infos liefert die App leider nicht, auch auf der Website finde ich dazu nichts in meinem Account. Aber ja, das wäre natürlich interessant zu wissen.

Wenn du nicht alleine wohnst, kannst du mehrere Personen registrieren. Dann erhalten z.B. Familienmitglieder oder WG-Bewohner ebenfalls Zugriff und Tado erkennt, wenn alle ausser Haus sind.

07.01.2019
User stadtkind

Bleibt die Frage: was ist der Nutzen? Im Fazit steht ja, das Energie gespart wird - nur das mir das die App nicht anzeigt (z. B. kWh oder CHF), dämpft die Motivation schon ein wenig (erheblich). Von einer Bilanz ganz abgesehen (Verbrauch des Gerätes / der App über gesamte Lebensdauer vs. Ersparnis).

08.01.2019
User Raphael Knecht

Der Nutzen ist, dass gespart wird (leider wird noch nicht wirklich intelligent angegeben, wie viel) und dass die Bodenheizung smart vom Handy aus gesteuert werden kann (z.B. Vorheizen, bis ich zu Hause bin).

09.01.2019
Antworten
User Anonymous

Lässt sich das Teil nicht über IFTT steuern? Die Abokosten sind doch einfach Abriss...

09.01.2019
User offspring12

Auf der Schachtel steht IFFT drauf, daher gehe ich davon aus, dass es geht.

09.01.2019
User Raphael Knecht

Genau, das sollte gemäss Hersteller möglich sein - ich selbst habe es nicht ausprobiert.

09.01.2019
Antworten
User The VoIPer

Einen klassischen Raumthermostaten gegen ein moderneres Modell zu ersetzen, wenn lediglich eine Umschaltfunktion per Kabel gefragt ist, ist vom Installationsaufwand her eine kleine Sache. Zweifellos ist es ein erheblicher Fortschritt, wenn mehrere Faktoren einer Temperaturkurve ausgewertet werden. Was aber, wenn die Heizung wie früher üblich nur mit Aussenthermostat und "Danfos-Ventilen" reguliert wird? Der Aussenthermostat regelt die Kesseltemperatur des Wassers, die Differenz zwischen Vor- und Rücklauftemperatur steuert das Mischventil. Die Radiator-Thermostaten sind die beste Möglichkeit, in unterschiedlichen Räumen (Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer) unterschiedliche Temperaturen zu fahren - allerdings nicht tageszeitabhängig. Ich habe seit Jahren im Wohnzimmer einen (mangels Kabel) auf Funk basierenden Raumthermostaten mit programmierbaren Temperaturen (Wochenprogramm, "Party-" und Ferienmodus) installiert und bin damit sehr glücklich. Im Schlafzimmer brauche ich keine tageszeitabhängige Temperaturregelung, weil ich da immer nur auf 18 Grad heize. (Tagsüber bin ich ja kaum mal im Schlafzimmer.) Wenn also das beschriebene System ebenfalls nur an einer Stelle im Wohnbereich misst, sehe ich keinen Nachteil in meinem uralten Funk-Zimmerthermostat-System - ausser einer automatischen Abwesenheitserkennung und der Steuerungsmöglichkeit per App. (Diese erfolgt sonst sehr präzise über das Display meines Raumthermostaten, und zwar auch ohne Internetanbindung.)

17.01.2019
User adam_sandler

Ich habe seit ca. 2 Jahren 7 tado Raumthermostate im Einsatz. Eine Abogebühr kenne ich nicht und die Funktionen "Lüftungserkennung" sowie "Away Modus" sind kostenlos und seit Einführung verfügbar (Android).
Meine Frau und ich haben die App drauf und je nach definiertem Geofence und der gemachten Einstellungen wird dann automatisch heruntergeregelt bzw. hochgefahren, wenn man weg geht oder nach hause kommt.
Jedoch ist ein einmaliges Update auf die Plus Version der App möglich für CHF 20.-, Abogebühren gibt es da jedoch keine (war wohl mal geplant und wurde dann wegen Protesten annulliert).
Wie viel in nackten Zahlen gespart wird, sieht man leider effektiv nicht. Ich habe es mir einfach zugelegt, weil ich es cool fand und etwas machen wollte in diese Richtung, jedoch absolut keine Zeit für Basteleien hatte/habe.
Unschön finde ich eigentlich lediglich den Batterieverbrauch der Thermostate. Etwa alle 15 Monate ist dieser bei mir fällig, 3x AAA in jedem Thermostat...mal schauen, ob sich die nun eingelegten Eneloop Pro da jetzt bewähren.

10.01.2019
User Raphael Knecht

Die Abo-Gebühr und die umbenannten Assistenten kamen, glaube ich, erst mit der Version V3+ ins Spiel. Und ich nehme schwer an, dass alle User bzw. Käufer von älteren Versionen nun nicht plötzlich auch zur Kasse gebeten werden.

14.01.2019
Antworten