Deine Daten. Deine Wahl.

Wenn du nur das Nötigste wählst, erfassen wir mit Cookies und ähnlichen Technologien Informationen zu deinem Gerät und deinem Nutzungsverhalten auf unserer Website. Diese brauchen wir, um dir bspw. ein sicheres Login und Basisfunktionen wie den Warenkorb zu ermöglichen.

Wenn du allem zustimmst, können wir diese Daten darüber hinaus nutzen, um dir personalisierte Angebote zu zeigen, unsere Webseite zu verbessern und gezielte Werbung auf unseren und anderen Webseiten oder Apps anzuzeigen. Dazu können bestimmte Daten auch an Dritte und Werbepartner weitergegeben werden.

OpferdramaturgienachdembürgerlichenTrauerspielII

Deutsch, Uwe C. Steiner, Wim Peeters, 2026
Preis in EUR inkl. MwSt.
Zwischen Mo, 8.6. und Di, 9.6. geliefert
Nur 3 Stück an Lager beim Drittanbieter
Angebot von
preigu DE
kostenloser Versand

Produktinformationen

Augenscheinlich vermehren sich gegenwärtig wieder die Diskurse um Opfer. Das ist keine neue Entwicklung. Es ist die dramatische Erfolgsgattung schlechthin, das bürgerliche Trauerspiel, die zwischen 1760 und 1850 die tragische Position der Victima geschlechteranthropologisch überformt: Das kulturelle Kapital der empathischen Identifikation wird vornehmlich für das weibliche Opfer mobilisiert. Komplementär nimmt männliche Täterschaft die antagonistische Position ein. Bald feiert diese Innovation ähnlich oder kontrastiv auch auf der Opernbühne Erfolge, wenn die Opfertode der Norma, Lucia, Brünnhilde oder Carmen die männlichen Protagonisten anklagen. Was aber geschieht mit dem Opfer, wenn von ihm erzählt wird? Auffällig häufig gehen Romanfiguren des 19. Jahrhunderts ins Theater, um ihr Sterben anschliessend in opferkultischen Kontexten zu zelebrieren. Wandelt sich das Opfer-Performativ in ein Opfer-Narrativ, wenn die Leitgattung Roman die Gattungsgrenze erzählerisch beobachtet? Zeichnen sich hier die Konturen einer literarischen Kritik der Viktimologie ab? Paradigmatisch führen Emma Bovary, Cécile oder Effi Briest die lange Liste prosaischer Distanzierungen von der Theatralität des Opfers im 19. Jahrhundert an. Seither wird die Liste prosaischer Befragungen einer geschlechtlich codierten Opferdramaturgie immer länger, sie reicht von Bernhard Kellermann über Ingeborg Bachmann und Fritz Zorn bis zu Michel Houellebecq, Anke Stelling oder Olga Tokarczuk.

Das Wichtigste auf einen Blick

Thema
Sprache & Literatur
Sprache
Deutsch
Autor
Uwe C. SteinerWim Peeters
Jahr
2026
Anzahl Seiten
221
Bucheinband
Kartonierter Einband

Allgemeine Informationen

Artikelnummer
70452692
Verlag
Königshausen & Neumann
Kategorie
Fachbücher
Release-Datum
19.5.2026

Buch Eigenschaften

Thema
Sprache & Literatur
Sprache
Deutsch
Autor
Uwe C. SteinerWim Peeters
Jahr
2026
Anzahl Seiten
221
Auflage
1
Bucheinband
Kartonierter Einband
Bandreihe
Band 2

Freiwilliger Klimabeitrag

CO₂-Emission
0,25 kg
Klimabeitrag
EUR 0,12

14 Tage gesetzl. Widerruf
30 Tage Rückgaberecht wenn ungeöffnet
24 Monate gesetzl. Gewährleistung
1 zusätzliches Angebot
Rechtliche Bedenken

Produkte vergleichen

Passend dazu

Bewertungen & Meinungen

Gewährleistungsfallquote

So oft weist ein Produkt dieser Marke in der Kategorie «Fachbücher» innerhalb der ersten 24 Monate einen Defekt auf.

Quelle: Galaxus
  • Königshausen & Neumann
    Ungenügende Daten
  • 1.Anaconda
    0 %
  • 1.Ariston
    0 %
  • 1.Avery Publishing Group
    0 %
  • 1.Beltz
    0 %

Gewährleistungsfalldauer

So lange dauert eine Abwicklung ab Ankunft bei der Servicestelle bis Wiedererhalt in Arbeitstagen im Durchschnitt.

Quelle: Galaxus
  • Königshausen & Neumann
    Ungenügende Daten
  • An der Ruhr
    Ungenügende Daten
  • Anaconda
    Ungenügende Daten
  • Ariston
    Ungenügende Daten
  • Avery Publishing Group
    Ungenügende Daten

Leider haben wir für diese Kategorie aktuell noch nicht genügend Daten, um dir mehr Quoten anzuzeigen.

Rückgabequote

So oft wird ein Produkt dieser Marke in der Kategorie «Fachbücher» retourniert.

Quelle: Galaxus
  • Königshausen & Neumann
    Ungenügende Daten
  • 1.Avery Publishing Group
    0 %
  • 1.Beltz
    0 %
  • 1.Hachette
    0 %
  • 1.Hanser
    0 %
Quelle: Galaxus