
Bestseller Fachbücher von Eulenspiegel
Auf dieser Seite findest du eine Rangliste der besten Fachbücher von Eulenspiegel. Um dir einen schnellen Überblick zu verschaffen, haben wir die wichtigsten Informationen bereits für dich zusammengestellt. Diese Seite bleibt immer aktuell und wird automatisch aktualisiert.
1. Eulenspiegel Marxistische Hinsichten
Sie wundert mein Optimismus? Ich schlage mich, ganz wie jeder andere Mensch auch, auf die Siegerseite. Der Kapitalismus hat doch nicht die geringste Überlebenshoffnung. Mit seinen Theaterstücken und Gedichten verstand es Peter Hacks, sich ins gesellschaftliche Leben einzumischen. Aber auch mit Pamphleten, Briefen und Essays meldete sich der Dichter und entschiedene Optimist zu Wort: Er kritisierte Kollegen, polemisierte gegen politische Verzweiflung und trug die Aufklärung auf der Zunge. Das Buch versammelt politische Texte aus 40 Jahren, die in der Werkausgabe fehlen, aber auch unveröffentlichte Dokumente aus dem Nachlass. Es zeigt Peter Hacks als politischen Denker, der die Idee einer vernünftig eingerichteten Welt dem Niedergang entreisst.

2. Eulenspiegel Die Verteidigung Goethes
Redaktion: Marlon Grohn
Marlon Grohn, geboren 1984, studierte Germanistik und Soziologie und ist publizistisch tätig. Er veröffentlichte die Bücher „Kommunismus für Erwachsene“ (2019), „Hass von oben, Hass von unten. Klassenkampf im Internet“ (2021) und gemeinsam mit Dietmar Dath die Sammlung „Hegel to go. Vernünftige Zitate“ (2020). Zuletzt erschien die Broschüre „Hegels schöne Seele und ihr Verhältnis zum Bösen“. Grohn lebt in Köln.
Autor/Autorin: Peter Hacks
Peter Hacks (1928–2003), Dramatiker, Lyriker, Essayist und Kinderbuchautor. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Nationalpreis der DDR, den Heinrich-Mann-Preis und den deutschen Jugendliteraturpreis. Im Eulenspiegel Verlag erschienen nach seiner Werkausgabe (2003) zahlreiche Einzelveröffentlichungen, darunter Briefbände, Schriften aus dem Nachlass und Hörbücher.

3. Eulenspiegel Darf ich Genosse sagen?
Kurt Gossweiler im Briefwechsel mit Peter Hacks (1996–2003) Die 52 Briefe, die die Partner im Laufe von mehr als 6 Jahren wechseln, bezeugen eine ausserordentliche Intensität auf beiden Seiten. Sie sind verbunden im gemeinsamen Nachdenken über die gleichen, grundsätzlichen Fragen: Welches sind die Klassen und die Klassenkämpfe in sozialistischen Gesellschaften? Welchen Anteil hatten Persönlichkeiten wie Nikita Chruschtschow am Zerfall des Sozialismus in der Sowjetunion und in der DDR? Wie wäre die Niederlage von 1989-90 zu vermeiden gewesen? Und welcher Organisationsformen, Bildungsformen, Kampfformen bedarf es für einen zukünftigen Sozialismus? Sie lernen einander in diesem Briefwechsel kennen und schätzen, ermutigen und prüfen – mit Respekt, Scharfsinn, Vertrauen ... so intensiv, dass der eine den anderen schliesslich fragt: 'Darf ich Genosse sagen?' Die neue, überarbeitete und erweiterte Ausgabe nach der gar zu rasch vergriffenen ersten Ausgabe von 2005 bietet auf 220 Seiten auch ausführlichere Anmerkungen mit weiterführenden Materialien und einigen bisher unveröffentlichten Dokumenten.

Darf ich Genosse sagen?
Deutsch, Kurt Gossweiler, Matthias Oehme, Peter Hacks, 2023
4. Eulenspiegel Das Zeitalter der Idiotie
Peter Scholl-Latour, der Altmeister der journalistischen Reportage, lieferte vor etwa zehn Jahren den Titel für dieses Buch. Der umtriebige, weltläufige Reporter mit dem klaren analytischen Blick ist lange tot, das von ihm so bezeichnete Zeitalter jedoch noch nicht vergangen. Im Gegenteil. Ramon Schack hat seinerzeit mit Scholl-Latour Gespräche geführt und sich vieles bei ihm abgeschaut. Vor allem aber lernte er von ihm: Um die Welt zu verstehen, muss man sie auch kennen, sie gesehen und mit den Menschen gesprochen haben. Das ist das A und O des aufklärenden Journalismus. Heutzutage bilden sich Meinungsmacher in der Regel ihre Vorurteile aus den Ansichten anderer. Sie kennen das World Wide Web und meinen, das sei die Welt. Es ist nicht mehr üblich, vor Ort zu recherchieren und zu beschreiben, was dort geschieht. Schack hingegen tut es. Seine hier versammelten Reportagen von allen Erdteilen offenbaren zum einen, wie man dort unseren Kontinent Europa wahrnimmt. Zum anderen: Der Westen hinterliess vielerorts materielle wie moralische Trümme beim Missionieren. Und darum ist sein Wirtschafts- und Lebensmodell für viele Länder zunehmend uninteressanter. Sie suchen nach neuen Wegen und lassen dabei nicht nur Europa links liegen. Schack hat sie dabei beobachtet.
