
Umweltgeschichte in mitteleuropischen Kontexten
Deutsch, Englisch, Martin Zückert, Roman Holec, 2024
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In Zeiten von Umweltkrisen und Klimawandel stellt sich verstärkt die Frage, wie ökologische Kontexte in allgemeine historische Analysen eingebunden werden können. Im vorliegenden Band werden umwelthistorische Analysen präsentiert, die für die Bereiche Klimaentwicklung und -deutung, Modernisierungsprozesse und Naturschutzbestrebungen nach übergreifenden Auswirkungen und Zusammenhängen mit anderen historischen Entwicklungen fragen. Der regionale Fokus ist dabei insbesondere auf das östliche Mitteleuropa gerichtet. Der Band beinhaltet teils vergleichende Studien zu Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn.

Umweltgeschichte in mitteleuropischen Kontexten
Deutsch, Englisch, Martin Zückert, Roman Holec, 2024
Fünfundachtzig Runden um die Sonne sind ein Wimpernschlag im Angesicht der Ewigkeit. Sie brachten Mühsal, Leiden, Wonne, viel Freude und auch immer wieder Traurigkeit. Was war denn gut und was war schlecht? Was hat geschmerzt und was hat erfreut? Was war Versagen und was war recht? Was macht uns stolz und was wird bereut? Was war am Leben lebenswert? Was bleibt bei einem Blick zurück? Was zu verachten war, war verkehrt. Worin bestand das wahre Glück? Solange sich die Erde dreht, wird man sich solche Fragen stellen, will wissen, wie es weitergeht, versucht die Zukunft aufzuhellen. Was wir getan, was wir entschieden - was wir erlitten und erfahren - suchten wir denn nicht den wahren Frieden? Wie viele Runden noch nach 85 Jahren?.

Das Buch "250 Jahre / 250 Lat Societas Jablonoviana" von Ewa Tomicka-Krumrey und Willi Hameister bietet eine umfassende Betrachtung der Societas Jablonoviana, die 1774 von Józef Aleksander Jabonowski gegründet wurde. Diese einzigartige Stiftung hat über zweieinhalb Jahrhunderte hinweg ihre Aufgaben erfüllt und ist ein bedeutendes Beispiel für die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland. Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums wird die Geschichte dieser Gesellschaft gewürdigt, die nicht nur die Wissenschaftslandschaft im deutschsprachigen Raum beeinflusst hat, sondern auch den deutsch-polnischen Dialog gefördert hat. Das Buch ist das Ergebnis einer Ausstellung, die darauf abzielt, das Wissen über die Societas Jablonoviana einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es enthält historische Rekonstruktionen, biografische Einblicke und kontextuelle Informationen, die die Relevanz der Stiftung in der heutigen Zeit unterstreichen.

Tomicka-Krumrey:250 Jahre / 250 Lat Soc
Deutsch, Polnisch, Ewa Tomicka-Krumrey, Willi Hameister, 2025
Simone Weil (1909-1943), die französisch-jüdische Denkerin, stellte ihr Leben in einer Zeit schwerer Umwälzungen, Brüche und Fragen, die bis in die Gegenwart nachwirken, unter die Maxime einer unbestechlichen Wahrheitssuche. Gültig, weil wahr, wurde Erkenntnis für sie erst, wenn sie der harten Wirklichkeit von Politik und Alltagspraxis standhielt oder in diese umzusetzen war. Sie validierte ihre Erkenntnisse bei eigener Arbeit in der Schwerindustrie und in der Landwirtschaft, bei der Beteiligung an Arbeiterstreiks, an Aktionen der republikanischen Miliz im Spanischen Bürgerkrieg sowie der Résistance in Frankreich und zuletzt in der Emigration in New York und London. Kernpunkte ihres Ringens um Wahrheit waren der Zusammenhang und die Vereinbarkeit von Unglück, Leiden und Elend der Unschuldigen aller Jahrhunderte mit der Liebe Gottes. Aus der unbedingten Wahrhaftigkeit wie aus der Rückbindung an das Überzeitliche beziehen die hier veröffentlichten religiös fundierten Schriften für den Leser von heute ihre richtungsweisende Strahlkraft. Sie kann sich als Bannstrahl gegen alle Bedrohung unserer Zeit durch Fake und Lüge erweisen und bewähren.

Comparativ. Zeitschrift für Globalgeschichte und vergleichende Gesellschaftsforschung rückt Themen einer innovativen Weltgeschichte in den Fokus und analysiert historische und aktuelle Globalisierungsvorgänge. Unterschiede und Ähnlichkeiten sowie Interaktions-, Kooperations- und Transferprozesse werden in ihrem zeitlichen Wandel und im Hinblick auf die Bedeutung und Funktion für die Verräumlichung und Enträumlichung sozialer, kultureller, politischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Ordnungen diskutiert. Comparativ veröffentlicht Beiträge in deutscher, englischer und französischer Sprache. Die Zeitschrift ist das Kommunikationsforum des European Network in Universal and Global History und erörtert deshalb europäische Perspektiven auf Globalisierung und europäische Entwicklungen in weltweiten Zusammenhängen besonders intensiv.

Der Kuss des Judas: Die Befreiungsbewegung schwarzer Arbeiter und die Afrikanisierung der sowjetischen Aussenpolitik (1919-1933).

"Zhuangzi besser verstehen" ist ein Sachbuch, das eine fundierte Einführung in das daoistische Weltbild des Philosophen Zhuangzi bietet. Verfasst von Michael Wittschier, richtet sich das Werk an Leserinnen und Leser, die sich für die Philosophie und Religion des Daoismus interessieren. Mit einer Seitenanzahl von 136 und einem handlichen Format von 20,8 cm in der Höhe und 13,8 cm in der Breite, ist das Buch sowohl informativ als auch leicht zu handhaben. Es behandelt zentrale Themen und Konzepte, die Zhuangzis Denken prägen, und bietet eine tiefere Einsicht in seine philosophischen Ansichten. Die Sprache des Buches ist Deutsch, was es einem breiten Publikum zugänglich macht. Das Werk ist im Jahr 2025 erschienen und gehört zur Kategorie der Fachbücher, speziell im Bereich der Philosophie und Religion, mit einem Fokus auf andere Religionen. Es ist ein wertvolles Nachschlagewerk für alle, die sich mit der daoistischen Philosophie auseinandersetzen möchten und eine differenzierte Perspektive auf Zhuangzis Lehren suchen.


The Power of Voluntary Activity: Global Perspectives
Deutsch, Englisch, Jürgen Martschukat, Matthias Ruoss, Regula Ludi, 2026
Dokumentation zur Festveranstaltung '150 Jahre Richard Wagner-Verband Wien' vom 12. November 2022. Mit einem Geleitwort von Liane Bermann, einleitenden Worten von Christiane Meine und Gerald Diesener, einer Festansprache von Rainer Fineske und Beiträgen von Albert Gier und Clemens Hellsberg.

Kleidung ist für die symbolische Darstellung von Vorstellungen und zugeschriebenen Eigenschaften der sozialen Kategorien Männlichkeit und Weiblichkeit von zentraler Bedeutung. Dies veranschaulicht sich im westlichen Kulturkreis in besonderem Masse an der Hose. Als Symbol für Männlichkeit und gesellschaftliche Vormachtstellung war das Tragen von Hosen über Jahrhunderte ausschliesslich Männern vorbehalten. Entsprechend konfliktträchtig und einschneidend gestaltete sich der Eingang der Hose in die europäische Damenmode seit Mitte der 1950er Jahre. Mit der Etablierung der Frauenhose wurde die vestimentäre Geschlechterdistinktion beider deutscher Nachkriegsgesellschaften fundamental in Frage gestellt. Im Zuge dessen wandelten sich auch die mit der Hose verknüpften Sinn- und Vorstellungsgehalte tiefgreifend: Sie avancierte vom männlichen Privileg zum Ausdruck moderner Weiblichkeit.
