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Hinter den Kulissen

Betrüger locken mit Fake-Galaxus-Umfrage und Gratisgeschenk

Manuel Wenk
12.3.2026

Zurzeit kursieren Phishing-Mails im Namen von Galaxus. Eine angebliche Kundenzufriedenheitsumfrage lockt mit einem Gratisgeschenk. Ziel der Betrügerinnen und Betrüger: deine Adress- und Kreditkartendaten.

Umfrage beantworten, Gratisparfüm kassieren. Was zu schön klingt, um wahr zu sein, ist es auch. Denn derzeit landen so oder so ähnlich formulierte Phishing-Mails in zahlreichen Postfächern, die es auf deine persönlichen Daten und Kreditkarteninformationen abgesehen haben.

So funktioniert die Masche

Die E-Mail gibt vor, von Galaxus zu stammen, und lädt zur Teilnahme an einer Kundenzufriedenheitsumfrage ein. Als Belohnung gäbe es ein kostenloses Parfüm. Ein Button in der Mail führt auf eine gefälschte Website, welche der echten Galaxus-Seite täuschend ähnlich sieht. «Galaxus verschickt keine E-Mails, die ein Gratisgeschenk gegen die Eingabe von Kreditkartendaten versprechen.», so Flavio von Rickenbach, Fraud Analyst bei Digitec Galaxus.

Die Umfrage soll für Ablenkung sorgen.
Die Umfrage soll für Ablenkung sorgen.

Die Umfrage selbst wirkt harmlos: Fragen zu Kaufhäufigkeit, Zufriedenheit und Produktkategorien. Genau das ist Teil der Strategie. Die Fragen lenken ab und die Webadresse gerät aus dem Blick. Nach der Umfrage darfst du ein Geschenk «auswählen» und landest in einem Bestellprozess, der Postadresse, E-Mail und Kontaktdaten abfragt.

Mann beachte auch die schweizerdeutsche News auf der rechten Seite - Hier hat die KI im Wortschatz daneben gegriffen.
Mann beachte auch die schweizerdeutsche News auf der rechten Seite - Hier hat die KI im Wortschatz daneben gegriffen.

Am Ende folgt ein Bezahlvorgang. Obwohl das Geschenk angeblich gratis ist, wird ein kleiner Versandbetrag fällig. So wirkt die Kreditkartenabfrage plausibel. Wer hier Kartennummer, Ablaufdatum und Prüfziffer eingibt, liefert den Betrügerinnen und Betrüger alles, was sie für unautorisierte Abbuchungen brauchen. «Bei den paar Franken für den Versand bleibt es nicht. Die gestohlenen Kartendaten werden genutzt, um bei anderen Onlineshops teure Bestellungen auszulösen», sagt Flavio.

So schützt du dich

Betrug lässt sich nie ganz verhindern – aber du kannst einiges tun, um dich und dein Umfeld zu schützen.

  • Absender prüfen: Schau dir die Absenderadresse genau an. Offizielle Mails von Galaxus kommen nicht von kryptischen oder unbekannten Domains. Wirkt die E-Mail-Adresse seltsam, ist Vorsicht geboten.
  • Prüfen, ob die Website-URL korrekt ist: Kontrolliere nicht nur den Absender der Mail, sondern auch die Adresszeile im Browser.
  • Keine sensiblen Daten preisgeben: Galaxus fragt dich nie per E-Mail nach Kreditkartendaten oder Passwörtern.
  • Im Zweifel nachfragen: Du bist unsicher, ob eine E-Mail echt ist? Kontaktiere unseren Kundendienst über den Galaxus Assistant. Lieber einmal zu viel nachgefragt als einmal zu wenig.
  • Misstrauen bei Zeitdruck und Gratisangeboten: Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das meistens auch.
  • Informiere andere: Informiere andere Nutzerinnen und Nutzer über die Betrugsmasche. Zum Beispiel bei der cybercrimepolice.ch, der Deutschen Verbraucherzentrale oder bei watchlist-internet.at.

Du hast bereits Daten eingegeben?

Falls du deine Kreditkartendaten übermittelt hast, kontaktiere sofort dein Finanzinstitut und lass die betroffene Karte sperren. Hast du Adressdaten angegeben, sei in den kommenden Wochen aufmerksam bei unerwarteten Bestellungen oder Rechnungen in deinem Namen. Erstatte zudem Anzeige bei der Polizei und melde den Betrugsversuch bei cybercrimepolice.

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Als Multimedia-Produzent ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, Inhalte auf vielfältige Art und Weise aufzubereiten. In meiner Freizeit zieht es mich in die Berge, sei es zum Skifahren, Mountainbiken oder Wandern. Und natürlich habe ich meine Kamera immer griffbereit, genauso wie meine FPV-Drohne. 


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