

Das ist der wohl praktischste Schmuck-Trend seit Jahren
Statementketten müssen gerade mehr können als nur schmücken: Sie schliessen Türen auf, geben Feuer, musizieren und schreiben. Was es damit auf sich hat, liest du hier.
Markante Statementketten sind zurück – doch diesmal mit einem neuen Anspruch. 2026 sollen sie nicht mehr nur schmücken, sondern auch praktisch sein. Anstelle filigraner Charms hängen wir uns Geldbeutel, Feuerzeug und Kugelschreiber um den Hals. Alltagsgegenstände werden so sichtbar getragen statt verstaut, ganz im Sinne einer Mode, die Funktion bewusst zur Schau stellt.
Vom Utensil zum Schmuckstück
Diese Entwicklung führt gleich drei Trends aus den letzten Saisons zusammen: skulpturale Statement-Schmuckstücke, Funktionskleidung, etwa aus dem Outdoor-Bereich, und den anhaltenden Charm-Boom. Während Handtaschen zuletzt mit dekorativen, teils sogar praktischen Anhängern regelrecht in klimpernde Mini-Museen verwandelt wurden, verlagert sich diese Idee nun unmittelbar auf den Körper.

Quelle: Launchmetrics/Spotlight

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Was im Alltag längst vertraut ist – etwa Handyketten oder Schlüsselanhänger zum Umhängen – wird auf den Laufstegen derzeit kreativ weitergesponnen. Besonders konsequent verfolgt das Label Lemaire diesen Ansatz. Ganz im Sinne des cabinet de curiosité, einer Wunderkammer voller sorgfältig kuratierter Objekte, verschiebt der französische Brand bewusst die Grenze zwischen Schmuck und Utensil. Gua-Sha-Tools, Maultrommeln oder als Kastagnetten getarnte Klappspiegel erscheinen als Halskette inszeniert in einem neuen Kontext. Dieses Verständnis von Statement-Schmuck ist erfrischend, mitunter amüsant – auffällig, aber nicht abgehoben.

Quelle: Launchmetrics/Spotlight
Nützlicher Schmuck hat Tradition
Essentials griffbereit am Körper zu tragen, kann dabei unabhängig von der Taschengrösse ganz schön praktisch sein: weniger mühseliges Kramen in Maxi-Bags, mehr Stauraum in Mini-Bags. Und wer generell ohne Tasche unterwegs ist, bekommt hiermit eine elegante Hands-free-Lösung, die deutlich stilvoller wirkt als ausgebeulte Hosentaschen.

Quelle: Launchmetrics/Spotlight

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Schmuck als Aufbewahrungslösung an sich ist natürlich alles andere als eine Neuentdeckung. Ein Blick in die Modegeschichte zeigt: Schon im viktorianischen Zeitalter waren sogenannte Châtelaines beliebt – an der Hüfte befestigte Accessoires, an denen kleine Alltagsgegenstände wie Scheren, Schlüssel, Nähutensilien oder Duftfläschchen griffbereit hingen. Die neueste Generation von Statementketten knüpft damit an eine lange Tradition an und unterstreicht, dass Funktion und Stil seit jeher zusammengehören.




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