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Nintendo
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Das «Ocarina of Time»-Remake sieht sensationell aus

Nintendo feiert den 40. Geburtstag von «The Legend of Zelda». Das grösste Geschenk für alle «Zelda»-Fans: ein wunderschönes Remake von «Ocarina of Time».

40 Jahre ist es her, seit Link sein erstes Abenteuer in «The Legend of Zelda» auf dem Famicom (hierzulande: NES) bestritten hat. Nintendo schmeisst eine Party und stellt in einer Direct-Präsentation diverse Feierlichkeiten zum Jubiläum vor – allen voran: das «Ocarina of Time»-Remake.

Hier findest du alle wichtigen Informationen aus der Direct.

«The Legend of Zelda: Ocarina of Time» – das musst du wissen

Das Wichtigste zuerst: Nintendo bestätigt den Releasetermin des heiss erwarteten Remakes. «The Legend of Zelda: Ocarina of Time» erscheint am 5. November, exklusiv für die Switch 2. Damit ist Nintendo eines der wenigen Unternehmen, das sich traut, im sonst leeren November gegen «GTA 6» anzutreten.

In der «Nintendo Direct»-Präsentation führt der Produzent der Spielreihe, Eiji Aonuma, durch eine Gameplay-Demo des Titels. Auonuma spricht von einer «originalgetreuen Adaption», die mit «moderner Technologie» neu interpretiert wurde.

Sprich: Allzu grosse Änderungen am Gameplay und an der Struktur des Spiels solltest du nicht erwarten. Der Produzent betont, dass Fans kein Spielerlebnis à la «Breath of the Wild» erleben werden. «Ocarina of Time» ist und bleibt ein Oldschool-«Zelda» – selbst die Ladesequenzen zwischen den einzelnen Spielbereichen wurden beibehalten, um «das klassische Spielgefühl nachzubilden».

Auonuma beginnt die Gameplay-Demo mit einem Spaziergang durch den Kokiri-Wald. Der erste Eindruck überzeugt. Die gesamte Spielumgebung wurde von Grund auf neu entwickelt und sieht wie ein moderner AAA-Titel aus. Besonders gefällt mir die Beleuchtung und der atmosphärische Nebel im Wald.

Erster Eindruck: Top!
Erster Eindruck: Top!

Das Entwicklerteam habe laut Aonuma viel über das Charakterdesign diskutiert. Schliesslich habe man sich auf einen Stil geeinigt, der gleichermassen vertraut und frisch aussehen soll. Links Charaktermodell erinnert tatsächlich an das Original aus dem Jahr 1998. Die zusätzlichen Feinheiten und die detaillierten Texturen seiner Bekleidung und Ausrüstung verleihen dem spitzohrigen Helden einen moderneren Look.

Link sieht super aus.
Link sieht super aus.

Auch die restlichen Charaktere gefallen. Nintendo erschafft eine einzigartige Mischung aus Comic-Look und Realismus, der perfekt zum märchenhaften Setting passt.

Toll ist auch, dass Nintendo die Spielfiguren in den Zwischensequenzen komplett vertont hat. Link selbst bleibt natürlich weiterhin stumm.

Auch die anderen Charaktere überzeugen.
Auch die anderen Charaktere überzeugen.

Neben audiovisuellen Änderungen gibt es auch einige Neuheiten im Gameplay. Im Gegensatz zum Original kannst du die Kamera im Remake mit dem rechten Stick frei bewegen. Zur Erinnerung: Der N64‑Controller hatte nur einen Analogstick.

Ebenfalls neu: Link kann nun mit einem Druck auf den X-Knopf jederzeit hüpfen. Im alten «Ocarina of Time» passierte das in der Nähe von Abgründen noch automatisch. Link ist im Remake auch schneller unterwegs. Hältst du nach einem Purzelbaum den A-Knopf gedrückt, sprintet der grüne Held.

Ich bin gespannt, welche Auswirkungen diese kleinen, aber potenziell weitreichenden Änderungen auf das Leveldesign haben werden.

Hüpfen macht Spass.
Hüpfen macht Spass.

Aonuma zeigt in der Demo Eindrücke des ersten Dungeons im Spiel: der Grosse Deku-Baum. Auch hier stellt der Produzent einige Neuerungen vor. Die Items kannst du wie in «Breath of the Wild» und «Tears of the Kingdom» mit einem Knopfdruck via horizontalem Pop-Up-Menü auswählen. Und: Fernkampfwaffen bedienst du neu mit Bewegungssteuerung. Top!

Waffen auswählen geht jetzt schnell und unkompliziert.
Waffen auswählen geht jetzt schnell und unkompliziert.

Weiter zeigt Auonuma erste Eindrücke von der Hyrule-Ebene – dem zentralen Hub des Spiels. Die Neuauflage besticht mit einer schönen Weitsicht. Ikonische Landschaftsmerkmale wie der Todesberg und das Schloss Hyrule sind von Weitem sichtbar.

Ich möchte JETZT in diese Spielwelt eintauchen.
Ich möchte JETZT in diese Spielwelt eintauchen.

Besonders beeindruckend ist Hyrule-Stadt. Die Siedlung beheimatet kleine Details, NPCs und Geheimnisse. Es gibt keine festen Kameraeinstellungen mehr, du erkundest die Stadt völlig frei und redest mit NPCs, bestreitest Minispiele und nimmst Quests an.

«Vielleicht werden manche Spieler hier viel Zeit verbringen», meint Aonuma. Ja, das werde ich.

Im Original blieb die Zeit in Hyrule-Stadt stehen. Im Remake schreitet sie voran, während du die Siedlung erkundest.
Im Original blieb die Zeit in Hyrule-Stadt stehen. Im Remake schreitet sie voran, während du die Siedlung erkundest.

Natürlich kannst du in der Neuauflage wieder auf der titelgebenden Okarina spielen, um etwa die Tageszeit zu ändern. Statt das virtuelle Instrument mit Knöpfen zu bedienen, kannst du neu auch das Mikrofon der Switch 2 nutzen und ein bestimmtes Lied nachsingen oder summen, um es zu aktivieren. Typisch Nintendo – dafür liebe ich das japanische Unternehmen.

Aonuma demonstriert die neue Funktion mit einer «echten» Okarina, die du im Nintendo Store erwerben kannst (dazu weiter unten mehr).

Lieder spielen statt Knöpfchen drücken – ein lustiges Feature und typisch Nintendo.
Lieder spielen statt Knöpfchen drücken – ein lustiges Feature und typisch Nintendo.

Auonuma und Co-Produzent Hidemaro Fujibayashi zeigen zudem einige organisatorische Neuerungen. Mit der In-Game-Funktion «Spuren der Zeit» kannst du deine Quests und den bisherigen Stand der Story jederzeit nachverfolgen.

Die «Zelda Notes»-Funktion in der «Nintendo Switch»-Smartphone-App erhält zudem ein Update für das «Ocarina of Time»-Remake. Bisher wurde die App für die Switch-2-Editionen von «Breath of the Wild» und «Tears of the Kingdom» genutzt. Zumindest theoretisch. Ich kenne niemanden, der die App auch nur ausprobiert hat. Vielleicht wird sich das mit dem Remake ändern.

Unter anderem sollen folgende Funktionen zum Launch verfügbar sein:

  • Tagebuch: Mit dieser Funktion trackst du deinen Fortschritt. Du siehst, wie viel du gespielt hast, wie viele Gegner du gekillt hast und womit du am meisten Zeit verbracht hast. Das Game macht automatisch Screenshots, die in die App hochgeladen werden.
  • Mythenforschung: Du erhältst Hinweise zu mysteriösen Orten, die du im Game suchen musst. Als Belohnung erhältst du Punkte, die du für In-App-Belohnungen eintauschst.
  • Okarina spielen: Na, was kannst du mit dieser Funktion wohl anstellen? Richtig. Okarina spielen. Du kannst eigene Stücke komponieren und per QR-Code teilen oder vorgefertigte Tracks mit verdienten Punkten aus der Mythenforschung freischalten.
  • «Ocarina of Time»-Quiz: ein Quiz mit über 2000 Fragen zum ikonischen Spiel.
Mehr als eine nette Spielerei scheint die App nicht zu sein.
Mehr als eine nette Spielerei scheint die App nicht zu sein.

Zum Schluss zeigt Aonuma einen epischen Trailer zum Remake, der Einblicke in zahlreiche Locations, Bossgegner und Zwischensequenzen gibt.

Chapeau, Nintendo. Das sieht umwerfend gut aus.

Und sonst so?

Neben dem grossen «Ocarina of Time»-Highlight zeigt Nintendo diverse weitere Initiativen, mit denen der 40. Geburtstag von «The Legend of Zelda» gefeiert wird.

«The Legend of Zelda»-Film

Etwas enttäuschend gibt es noch keine Eindrücke zur Film-Adaption von «The Legend of Zelda». Die Realverfilmung soll am 30. April 2027 in die Kinos kommen.

«Zelda»-Schöpfer Shigeru Miyamoto bestätigt den Titel – der Film heisst lediglich «The Legend of Zelda». Kein Untertitel, kein Schnickschnack. Der Grund dafür soll klar werden, wenn man den Film gesehen hat.

Das Logo. Simpel, wie der Titel.
Das Logo. Simpel, wie der Titel.

Der Film ist keine Eins-zu-Eins-Adaption eines bestimmten «Zelda»-Ablegers. Er basiert gemäss Miyamoto auf «Ideen und Konzepten, die wir in den 40 Jahren der Reihe aufgebaut haben.»

Miyamoto und das Nintendo-Entwicklerteam sind an der Produktion beteiligt. Der legendäre Spielschöpfer spricht von einem «Meisterwerk, das der ‹The Legend of Zelda›-Reihe würdig ist».

Neue Hardware

Nintendo verpasst der Switch 2 einen Zelda-Anstrich. Und der sieht mindestens so episch aus wie das Remake. Das grösste Highlight für mich sind die farbigen Joy-Cons. Endlich! Zudem gibt's einen schicken Pro-Controller und ein «Ocarina of Time»-Case für die Konsole.

Neue Sammlerstücke

Amiibo-Fans bekommen zwei neue Sammlerstücke. Im Remake schalten sie spezielle Low-Poly-Masken frei. Cool!

Muss ich haben.
Muss ich haben.

Bock, selbst Okarina zu spielen? Nintendo bringt gleich zwei Versionen des ikonischen Instruments auf den Markt.

Links eine «normale» Okarina, rechts eine batteriebetriebene elektronische Version. Wie die wohl klingt?!
Links eine «normale» Okarina, rechts eine batteriebetriebene elektronische Version. Wie die wohl klingt?!

Lieber basteln statt spielen? Im neuen «Zelda»-Lego-Set stellst du dir den erwachsenen Link und Epona aus «Ocarina of Time» zusammen.

Pass auf, dass du nicht vom Pferd fällst.
Pass auf, dass du nicht vom Pferd fällst.

«Tears of the Kingdom»-Fans freuen sich über das Mineru-Konstrukt-Amiibo.

Auch Fans der neuen Games kommen auf ihre Kosten.
Auch Fans der neuen Games kommen auf ihre Kosten.

Hasbro veröffentlicht diverse Spielzeuge aus dem «Zelda»-Universum. Was es wohl mit dem elektronischen Master-Schwert auf sich hat?

Ich bin neugierig.
Ich bin neugierig.

Der japanische Brain-Teaser-Hersteller Hanayama veröffentlicht ein mysteriöses Produkt mit dem Master-Schwert und dem ikonischen Hylia-Schild.

Ich bin noch neugieriger.
Ich bin noch neugieriger.

Konzertreihe

Bald kannst du den epischen «The Legend of Zelda»-Soundtrack mit grossem Orchester erleben. Die europäische Tour soll am 3. April in London starten. In der Direct-Präsentation gibt’s einen ersten Vorgeschmack. Mir kommen vor nostalgischer Freude die Tränen.

Sonstige Kleinigkeiten

Falls du in nächster Zeit in Japan unterwegs bist, lohnt sich ein Besuch im Nintendo-Museum. Zur Feier des «Zelda»-Geburtstags gibt es unter anderem spezielle Eintrittstickets, neue Ausstellungsstücke und ein «Super Family Restaurant», in dem unter anderem Link und Co. mit dir essen.

Ich will da hin und mit Link essen.
Ich will da hin und mit Link essen.

Nintendo kündigt zudem neue «Zelda»-Designs für die «Nintendo Today»-App sowie ein erstes Musikstück aus dem «Ocarina of Time»-Remake für die «Nintendo Music»-App an.

«The Legend of Zelda: Ocarina of Time Remake»

Hat dich die Präsentation überzeugt? Wie viele Sterne vergibst du dem Ersteindruck zum «Ocarina of Time»-Remake?

Titelbild: Nintendo

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Meine Liebe zu Videospielen wurde im zarten Alter von fünf Jahren mit dem ersten Gameboy geweckt und ist im Laufe der Jahre sprunghaft gewachsen.


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