
«Fire Emblem: Fortune's Weave» ist das bisher beste Switch-2-Exklusivspiel
«Fire Emblem: Fortune's Weave» ist ein Game der Superlative. Das monströse Strategie-Rollenspiel gehört zu den grössten und ambitioniertesten Titeln, die Nintendo je veröffentlicht hat. Ein Meisterwerk von A bis Z.
Nach über 150 Stunden mit «Fire Emblem: Fortune's Weave» raucht mir der Kopf. Wie soll ich all die Eindrücke, Anekdoten und Gedanken zu diesem epischen Meisterwerk bloss in einen Testbericht packen?
Nintendo und Entwicklerstudio Intelligent Systems haben mit «Fire Emblem Fortune's Weave» ein unglaublich ambitioniertes Strategie-Epos fast perfekt umgesetzt. Mit seinem gewaltigen Umfang stellt das Game jegliche Switch-2-Konkurrenz in den Schatten und setzt neue Massstäbe für die Serie. Es ist das bisher beste exklusive Game für die Switch 2 – und eines der besten Games, das ich je gespielt habe.
150 bis 200 Stunden Spielzeit? Easy!
«Fire Emblem: Fortune's Weave» ist riesig. Meine über 150 Stunden Spielzeit hätte ich locker auf 200 Stunden strecken können. Schuld an dieser epischen Länge sind eine spannende Zeitreise-Story und die damit verbundene eigenwillige Spielstruktur.
Ich übernehme die Rolle der mysteriösen Kriegerin Eshmel, die von den Göttern auf den beinahe komplett zerstörten Kontinent Dagda geschickt wird. Dort wütet der Dämonengott Balor, der zahlreiche Pforten zur Hölle geöffnet und Untote ins Reich der Lebenden geschickt hat.
Meine Aufgabe besteht darin, den Dämonengott zu besiegen – logisch. Das muss ich nicht alleine tun. Die Gottheit Fortuna gewährt mir zum Glück (pun intended) die Fähigkeit, fünf Jahre in der Zeit zurückzureisen. So soll ich in der Vergangenheit vier legendäre Helden vor dem Tod bewahren, damit sie mich in der Gegenwart gegen Balor unterstützen.

Quelle: Nintendo
Wünsch dir was an den Heroenspielen
Im ersten und grössten Teil des Games schlüpfe ich in die Rollen der vier Helden und spiele ihre individuellen Geschichten in der Vergangenheit durch. Sie alle nehmen an den «Heroenspielen» in der Hauptstadt Dagsion teil. In diesem brutalen Gladiatorenwettbewerb wird dem Siegerteam ein beliebiger Wunsch erfüllt.

Im Gegensatz zu «Fire Emblem: Three Houses» muss ich mich nicht für einen Pfad entscheiden. Ich kann jederzeit zwischen den Protagonisten hin- und herwechseln, um ihre Schicksale zu ändern und sie zum Sieg zu führen.
Das Game lässt mir zudem die Wahl, wie viele Helden ich überhaupt retten möchte. Ich kann alle vier Protagonisten rekrutieren oder – wenn ich komplett wahnsinnig bin – alleine in die Schlacht gegen den Dämonengott ziehen.

Quelle: Nintendo
Die vier Helden und ihre Motivationen für die Teilnahme an den Heroenspielen könnten nicht unterschiedlicher sein. Der kleine Junge Cai versucht, seinen Vater vor der Hinrichtung zu bewahren. Dietrich, ein legendärer Krieger, sucht einfach einen würdigen Gegner. Königin Theodora will mit dem Sieg einen lang gehegten Wunsch ihrer Untertanen erfüllen. Die Tänzerin Leda ist von Rachsucht getrieben und versucht, den Mörder ihres Vaters zu finden.
Das Storytelling im ersten Teil ist über die vier Pfade verwoben. In einem Pfad bekomme ich jeweils nur einen Bruchteil der komplexen Hintergrundgeschichte mit. Diese nichtlineare Erzählweise wirkt wie ein grosses Puzzle. Mit jedem Durchlauf verstehe ich gewisse Mysterien besser und erfahre mehr über die Charaktere, weil ich die Geschichte aus einer anderen Sichtweise betrachte. Ganz grosses Kino!

Die Eskalation: Krieg und Erlösung
Der zweite Teil von «Fortune's Weave» spielt einige Zeit nach den Heroenspielen, jedoch immer noch in der Vergangenheit. In Dagda bricht Krieg aus und ich kämpfe mit den vier Helden an vorderster Front – nicht vereint, sondern wieder in separaten Zeitsträngen. Das Spiel legt hier den Fokus auf eine epische Geschichte, verglichen mit den intimen Momenten im ersten Teil.
Wer gegen wen und wieso Krieg führt, verrate ich nicht – Spoiler und so. Hast du im ersten Teil jedoch gut aufgepasst, darfst du dich auf einige spannende Twists und starke Charaktermomente freuen.

Habe ich den Krieg mit meinen Helden überlebt, beginnt die Schlacht gegen Balor in der Gegenwart. Hier fliessen alle Zeitstränge zusammen und die Helden kämpfen mit vereinten Kräften. Das Spiel nennt das finale Kapitel «Erlösung». Episch.
Je nachdem, wie viele Helden ich gerettet habe, verlaufen die finalen Kämpfe anders. Meine Entscheidungen in der Vergangenheit beeinflussen somit direkt die Schwierigkeit des dritten Spielteils – und den Ausgang der Geschichte.
In meinem Playthrough rette ich alle Helden. Es fühlt sich unheimlich cool an, «meine» vier Spielfiguren (und ihre Verbündeten) in der Gegenwart zu sehen. Ich habe diese Charaktere gerettet, unzählige Stunden mit ihnen verbracht und zugesehen, wie sie stärker wurden. Und jetzt sind sie da. Sichtbar älter, vom Leben gezeichnet. Aber am Leben. Und bereit, die Welt zu retten.

Klassisches «Fire Emblem»-Feeling
Falls du schon mal ein «Fire Emblem» gespielt hast, wirst du dich in den Kämpfen von «Fortune's Weave» sofort zuhause fühlen. Tipp für Genre-Kenner: Spiele unbedingt auf dem höheren Schwierigkeitsgrad – sonst verkommen viele optionale Kämpfe zu trivialen Begegnungen, bei denen du nichts richtig machen musst und trotzdem gewinnst.
Ich kommandiere mein Team in rundenbasierten Schlachten auf einem gerasterten Spielfeld herum. Jede Einheit gehört einer eigenen Klasse mit individuellen Stärken und Schwächen an. Um Kämpfe zu gewinnen, muss ich mir der Wechselwirkungen verschiedener Klassen- und Waffentypen bewusst sein. Magier killen etwa stark gepanzerte Einheiten easy aus der Entfernung, sind dafür anfällig für physische Angriffe. Bogenschützen holen Flugeinheiten mit Pfeilen vom Himmel, können bei Nahangriffen jedoch nicht kontern.
Die Klassen in «Fortune's Weave» sind keine starren Gebilde. So kann ich einen Schwertkämpfer in schwarzer Magie trainieren und ihn zu einem Alleskönner ausbilden. Das vertieft das ohnehin schon komplexe und befriedigende Kampfsystem noch weiter.

In «Fortune's Weave» gibt es einige neue Klassen, die für frischen Wind sorgen. Meine Favoriten sind der Elefantenreiter und der Wagenlenker. Beides brachiale Einheiten, die mit ihren Spezialattacken über das Schlachtfeld brettern und eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.
Das sieht verdammt lustig aus, fühlt sich befriedigend an und kann den Verlauf einer Schlacht massgeblich beeinflussen.

Bei den Waffen gibt es zwei grosse Änderungen. Neu nutzen sich Schwerter, Speere und Bögen bei normalen Angriffen nicht mehr ab. Nur der Einsatz von mächtigen Kampftechniken beschädigt die Waffen. Das heisst: Weniger Besuche beim Schmied, um meine Ausrüstung zu reparieren, yay!

Intelligent Systems erweitert die Waffenauswahl zudem um neue Laserpistolen, mit denen ich magische Fernangriffe starte. Bitte was? Sci-Fi-Pistolen in einem Fantasy-Spiel?
Was anfangs deplatziert und lächerlich wirkt, wird im weiteren Spielverlauf erklärt – glaub mir, es funktioniert verdammt gut. Die Knarren erweisen sich nicht nur als willkommene Gameplay-Neuerung, sondern auch als spannendes Storytelling-Element, das die Hintergrundgeschichte des Spiels vorantreibt.

Vier Helden, vier Kampfstile
Damit sich die vier Heldenpfade spielerisch voneinander unterscheiden, verpasst Intelligent Systems den Protagonisten sogenannte «Brandtechniken». Das sind mächtige, aber leider verfluchte, Spezialattacken. Jeder Einsatz kostet Lebensenergie und sollte deshalb gut überlegt sein.
Cai brutzelt Feinde mit breitflächigen Feuerattacken. Dietrich teleportiert sich mehrere Felder vorwärts. Leda spielt magische Lieder, mit denen sie Bestien beschwört, die an ihrer Seite kämpfen.

Am meisten überzeugt mich Königin Theodora. Die mächtige Monarchin reisst Brocken aus der Erde und wirft sie über das halbe Schlachtfeld. Das sieht so herrlich bescheuert aus, dass ich jedes Mal laut lachen muss.
Theodora hat aber noch ein weiteres Ass im Ärmel. Sie und ihre Einheiten können sogenannte Bataillone rekrutieren und einsetzen. Das sind mächtige Streitkräfte, mit denen ich flächendeckende Spezialangriffe oder defensive Manöver starte.

Besonders spektakulär wird es, wenn alle Helden und ihre Spezialfähigkeiten im dritten Spielteil (Erlösung) zusammenkommen. Das Ausmass an Chaos, das ich auf dem Schlachtfeld veranstalten kann, sehe ich mir nur allzu gerne an.
Ein süchtig machender Sog an Freizeitaktivitäten
Zwischen den Story-Schlachten haben die Helden und ihre Teammitglieder frei und können machen, was sie wollen. Ich habe ein fixes Zeitbudget, das ich mit verschiedenen Aktionen aufbrauche. Alles machen kann ich nicht – ich sollte mir deshalb gut überlegen, wie ich meine Freizeit gestalte.

Quelle: Nintendo
Dagsion dient als Basis aller vier Helden. Hier erledige ich in meiner Freizeit zahlreiche Aufgaben, die an Life-Sim-Spielreihen wie «Persona» erinnern.
Ich lade meine Teammitglieder zum Essen ein, um unsere Bindung zu stärken – hilfreich für brenzlige Situationen auf dem Schlachtfeld. In Tempeln verrichte ich Dienste, um Segen (temporäre Perks für Schlachten) freizuschalten, und in der Arena trainiere ich, um meine Kampfstatistiken zu verbessern. Ich erledige fleissig Nebenaufgaben und steigere so meine Reputation. Je bekannter ich werde, desto bessere Teammitglieder kann ich rekrutieren – aber nur, wenn ich sie vorher mit Geschenken und Essen umworben habe.
Die Life-Sim-Aufgaben sind Fleissarbeit. Sie machen mir trotzdem Spass, weil sie schnell erledigt sind und ich ständig Fortschritte mache. Eine willkommene Abwechslung und Pause zum bisweilen anstrengenden Strategie-Gameplay.

Richtig spannend wird es, wenn ich Dagsions schützende Mauern verlasse. Die Übersichtskarte von Dagda erkunde ich wie ein Brettspiel – jeder Zug kostet mich wertvolle Zeit. Planlos umherzulaufen ist also keine gute Idee.
Dabei gibt es verdammt viel zu entdecken. In fernen Siedlungen finde ich wertvolle Waren und Waffen. Banditen und Monster warten darauf, von mir vermöbelt zu werden. Ich sammle zahlreiche Ressourcen, die ich für Quests oder für das Reparieren und Veredeln meiner Ausrüstung brauche. Ich liebe es, über die Map zu flitzen und wie im Rausch Aufgaben zu erledigen. Einziger Kritikpunkt: Viele optionale Schlachten sind sehr einfach und bieten im Vergleich zu den obligatorischen Story-Schlachten kaum spannende Aufgabenstellungen.
Je nach ausgewähltem Held stehen mir verschiedene Aktivitäten auf der Map zur Verfügung. Cai pflanzt auf freien Feldern Gemüse an, Dietrich sucht mit seinem magischen Schwert nach mächtigen Feinden, Leda tanzt für Geld und XP in Siedlungen und Theodora rekrutiert Bataillons, die sie in Schlachten einsetzt.

Sogar Dungeons finde ich in Dagda. In diesen Spielabschnitten wechselt «Fortune's Weave» in einen JRPG-Modus. Ich erkunde verwinkelte Verliese, sammle wertvollen Loot und bekämpfe wilde Tiere oder menschliche Gegner. Meine Ressourcen (Lebensenergie, Angriffspunkte und Magie) sind dabei begrenzt – jeder Ausflug in einen Dungeon birgt Risiken.
Die Kämpfe verlaufen wie in einem klassischen Rollenspiel. Meinen Einheiten stehen dieselben Waffen und Angriffe wie in normalen Schlachten zur Verfügung – sie funktionieren aber teilweise anders. So teilt sich mein gesamtes Team eine Lebens- und Magieleiste sowie «Verbindungspunkte», mit denen ich mächtige Kombo-Attacken auslöse.

Und gerade als ich das Gefühl habe, mich mit den Spielmechaniken auszukennen, überrascht mich «Fortune's Weave» nach Abschluss des ersten Spielteils mit weitreichenden Änderungen im Gameplay-Loop zwischen den Kämpfen.
Aufgrund dieser Änderungen fühlen sich Teil zwei (Krieg) und Teil drei (Erlösung) bisweilen wie komplett neue Spiele an. Die mutigen Änderungen sorgen dafür, dass mir trotz extrem langer Spieldauer bis zur finalen Schlacht gegen Balor nie langweilig wird.
Einfach nur Wahnsinn, wie viel Abwechslung «Fortune's Weave» bietet.

Skip, skip, Hurra!
Die einzigartige Spielstruktur von «Fire Emblem: Fortune's Weave» bringt nicht nur Vorteile mit sich. An den Heroenspielen kommt es zwischen den vier Pfaden zwangsläufig zu Überschneidungen. Ich erledige dieselben Missionen, rekrutiere dieselben Teammitglieder, schalte dieselben Waffen frei und erledige dieselbe Fleissarbeit in meiner Freizeit.
Dass immer gleiche Abläufe mit der Zeit repetitiv sein können, scheint auch Intelligent Systems bemerkt zu haben. Deshalb bietet «Fortune's Weave» ein cleveres, übergreifendes Fortschrittssystem, mit dem ich viele Prozesse beschleunige. So kann ich mit zunehmendem Spielverlauf etwa XP-Boosts aktivieren und so schneller im Level aufsteigen, rekrutieren, Waffen sammeln, und so weiter.
Das eliminiert die teilweise arbeitsintensiven Aufgaben im Gameplay-Loop nicht ganz – sie gehören zum Kerndesign des Spiels. Das Fortschrittssystem reduziert aber den Grind und die Wiederholung signifikant.

Einige Spielabschnitte lassen sich sogar komplett automatisieren oder deaktivieren. So etwa der gesamte zweite Teil. Ich muss den Krieg in Dagda nur mit einem Helden manuell durchspielen und kann ihn für die restlichen drei Helden überspringen und direkt zum finalen Akt springen.
Sound top, Grafik geht so
Die ambitionierte Geschichte von «Fire Emblem: Fortune's Weave» wäre ohne den bombastischen Soundtrack nur halb so episch. Wenn während eines Bosskampfs ein riesiges Orchester und göttliche Chorgesänge aus meinen Boxen dröhnen, bekomme ich Gänsehaut. Ein nachträgliches Sorry an meine Nachbarn – aber «Fortune's Weave» muss man einfach auf voller Lautstärke spielen, bis die Wände beben und die Fenster zittern.
Besonderes Lob verdienen die verschiedenen Arrangements derselben Musikstücke, die sich in den vier Pfaden unterscheiden. Während Flötenklänge Cais Kampfmusik begleiten, höre ich in Dietrichs Pfad harte E-Gitarrenklänge. Die subtilen Änderungen akzentuieren die unterschiedlichen Charaktereigenschaften und verleihen dem sonst schon hervorragenden Soundtrack zusätzlichen Charme.
Gelungen ist auch die englische Vertonung der zahlreichen Charaktere. Die Schauspielerinnen und Schauspieler tragen ihre Dialoge selbstbewusst, voller Energie und Attitüde vor. Die Performances passen perfekt zum übertrieben bunten Anime-Stil des Spiels. Wenn Dietrich mit psychopathischem Blick über seinen nächsten Kampf sinniert, sitze ich lächelnd vor dem Fernseher.

Visuell ist Intelligent Systems ein riesiger Sprung im Vergleich zu den «Fire Emblem»-Games auf der Switch 1 gelungen. «Fire Emblem» hat noch nie so gut ausgesehen – sowohl in den Zwischensequenzen als auch im Gameplay. Vor allem die detaillierten Charakterdesigns begeistern mit kreativen Rüstungen, verrückten Frisuren, opulentem Schmuck und weiteren Feinheiten.

Negativ fallen triste Umgebungsgrafiken auf, die wie Relikte aus vergangenen PS3‑Zeiten aussehen. Unscharfe Matsch-Texuren, kantige Objekte, niedrige Weitsicht.
Angesichts des immensen Spielumfangs verzeihe ich Intelligent Systems diese vereinzelten Fehlgriffe. Was bleibt, sind die Erinnerungen an eines der besten Games, die ich je gespielt habe. Ach, könnte ich doch nur die Zeit zurückdrehen, um dieses Meisterwerk noch einmal zu erleben. Wo bleibt Eshmel, wenn man sie mal braucht?
«Fire Emblem: Fortune's Weave» erscheint am 17. September für die Switch 2. Das Spiel wurde mir zu Testzwecken von Nintendo zur Verfügung gestellt.
Fazit
Ein episches Strategie-Meisterwerk – und das bisher beste Switch-2-Exklusivspiel
«Fire Emblem: Fortune's Weave» ist ein riesiges Spiel, das mich mit einer epischen Geschichte und spannenden Charakteren begeistert. Die einzigartige Spielstruktur gibt mir viele Freiheiten und überrascht mich auch nach über hundert Stunden Spielzeit mit frischen Ideen. Das rundenbasierte Strategie-Gameplay überzeugt mit bewährter Formel und spannenden Twists. Besonders gelungen sind auch die Nebenaktivitäten, die mich zwischen den Story-Kämpfen auf einer riesigen Map süchtig machen. Die repetitiven Gameplay-Elemente könnten auf einige Spielerinnen und Spieler abschreckend wirken – auch wenn sich «Fortune's Weave» mit cleveren Systemen Mühe gibt, Repetition auf ein Minimum zu beschränken.
Visuell macht das Game mit schönen Zwischensequenzen und ideenreichen Charakterdesigns vieles richtig. Schade, schwankt die grafische Qualität in einigen Spielabschnitten stark. Durchs Band hindurch überzeugt der bombastische Soundtrack. Eine perfekte musikalische Untermalung für ein Meisterwerk wie «Fire Emblem: Fortune's Weave».
Pro
- epische Geschichte mit Dutzenden spannender Charaktere
- einzigartige Struktur und Freiheit in der Spielgestaltung
- klassisches «Fire Emblem»-Strategie-Gameplay mit neuen Twists
- süchtig machender Mix aus Nebenaktivitäten
- die Musik – oh mein Gott, die Musik
Contra
- visuell stellenweise mau
- einige repetitive Gameplay-Elemente können auf die Stimmung drücken
Meine Liebe zu Videospielen wurde im zarten Alter von fünf Jahren mit dem ersten Gameboy geweckt und ist im Laufe der Jahre sprunghaft gewachsen.
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