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Dyson
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Huch, wo ist der Akku hin? Dyson lanciert neues Glätteisen-Modell

Von allen Haartools, die Dyson je herausgebracht hat, war der «Corrale» für mich bisher die grösste Enttäuschung. Der Haarglätter hat nun ein Update erhalten. Und das fällt ganz anders aus, als ich erwartet habe.

Mit dem Dyson Corrale bin ich nie so wirklich warm geworden. Und das, obwohl der Luxus-Haarglätter praktischerweise akkubetrieben ist. Sechseinhalb Jahre nach seiner Markteinführung stellt das Technologieunternehmen die neue Generation vor: den Corrale CoolShine.

Wurde auch Zeit. Nur ... irgendwie habe ich mir das Update anders vorgestellt.

Corrale vs. Corrale CoolShine: Was ist neu?

Aktive Kühlung durch einen Aufsatz
Die biegsamen Heizplatten aus einer Kupfer-Mangan-Legierung kennen wir bereits. Neu ist hingegen der (abnehmbare) Kühlaufsatz mit wärmeableitenden Kupferrohren. Sie enthalten Wasser und führen überschüssige Hitze direkt während des Stylings ab. So soll das Haar noch während des Glättens gekühlt und Hitzeschäden um bis zu 29 Prozent reduziert werden. Sagt Dyson. Damit hätten wir das «Cool» im Namen geklärt. Fehlt nur noch das «Shine»: Gemäss der Medienmitteilung soll die geglättete Mähne im Vergleich zum ungestylten Haar auch bis zu 154 Prozent stärker glänzen.

Der Corrale CoolShine ohne ...
Der Corrale CoolShine ohne ...
Quelle: Dyson
... und mit Aufsatz.
... und mit Aufsatz.
Quelle: Dyson

Neue Hitzestufe
Während der bisherige Corrale drei Hitzestufen zur Auswahl stellt (165, 185 und 210 Grad Celsius), sind es beim Corrale CoolShine vier. Also eine mehr, nämlich 145 Grad. Diese niedrigste Stufe soll sich besonders dazu eignen, Frisuren aufzufrischen. Insgesamt soll für jeden Haartyp was dabei sein. Dyson betont, dass der CoolShine bereits nach 15 Sekunden aufgeheizt und einsatzbereit ist.

Universalspannung
Wie die letzten Neuheiten aus Dysons Beauty-Labor soll auch der Corrale CoolShine dank Universalspannung problemlos zum Jetsetter werden.

Was ist mit dem Akku geschehen?

Einer meiner grössten Kritikpunkte am Vorgängermodell: Es ist schwer wie ein Ziegelstein. 550 Gramm! Das lag in erster Linie an dem verbauten Akku. Den Corrale konnte ich nämlich mit oder ohne Kabel nutzen. Ein gut gemeintes Feature, das an der gewichtigen Praxis scheiterte.

Der Corrale CoolShine scheint mit 200 Gramm eine schlankere Figur zu machen. Der Aufsatz schlägt mit zusätzlichen 85 Gramm zu Buche. Mein erster Gedanke: Endlich kabelloses Glätten ohne Bizeps-Training! Doch weshalb steht in der Pressemitteilung nichts über einen Akku? Und überhaupt gibt es kein Bild, auf dem das Gerät ohne Kabel zu sehen ist. Das lässt nur eine Vermutung zu: Der Corrale CoolShine ist bloss deshalb leichter, weil der Akku herausoperiert wurde. Dyson bestätigt mir das auf Anfrage.

Ich bin unschlüssig, wie ich das finden soll. Schlauer bin ich bestimmt, sobald ich das Gerät in den Händen gehalten und getestet habe. Bis dahin werde ich mich noch etwas gedulden müssen. Das Glätteisen soll am 15. September auf den Markt kommen. Preispunkt: 299 Euro respektive 299 Franken.

Titelbild: Dyson

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Als Disney-Fan trage ich nonstop die rosarote Brille, verehre Serien aus den 90ern und zähle Meerjungfrauen zu meiner Religion. Wenn ich mal nicht gerade im Glitzerregen tanze, findet man mich auf Pyjama-Partys oder an meinem Schminktisch. PS: Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse, sondern auch mich. 


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