

Ja, deine Mascara-Wahl ist wichtig, aber die(se) Technik macht den Unterschied
Beim Schminken gibt's kein Richtig oder Falsch. Aber es gibt Techniken, die deutlich eindrucksvollere Ergebnisse aus deinen Produkten rausholen als andere. So wie die hier für deine Mascara.
Im Zickzack. So tuschen die meisten Leute (mich bis vor Kurzem eingeschlossen) ihre Wimpern. Das heisst: Sie setzen mit der Mascara-Bürste unten am Wimpernkranz an und arbeiten sich dann in horizontalen Hin-und-her-Bewegungen hoch zur Wimpernspitze. Und das meist in mehreren Schichten. Das geht zwar ruckzuck, bringt aber auch Nachteile mit sich: Die Wimpern werden schwer und träge oder verklumpen nahe dem Ansatz, wo die Haare dicht nebeneinander wachsen.
Es geht aber auch anders. Mit der Treppen-Technik – so nenne ich die Methode – baust du maximale Länge auf, ohne die Haare unnötig zu beschweren. Und die Härchen wirken sauber getrennt.
So geht’s
Schritt 1:
Bring mit einer Wimpernzange Schwung in deine Wimpern: am Ansatz ansetzen, 10 Sekunden lang zudrücken. Wandere anschliessend etwas nach oben mit der Zange. Etwa auf die mittlere Höhe deiner Wimpern. Erneut zudrücken, 10 Sekunden warten. Wiederhole das ein letztes Mal direkt unter den Wimpernspitzchen.

Schritt 2:
Schnapp dir deine Lieblings-Mascara. Wenn besonders viel Tusche an deiner Bürste klebt, empfehle ich, sie vorsichtig an einem Kosmetiktuch abzustreifen.
Schritt 3:
Tusche zu Beginn nur deine Wimpernspitzen mit einer vertikalen Bewegung. Von vorne als auch von der Rückseite, sofern es der Raum zwischen Wimpern und Augenlid zulässt. Lass diese erste Schicht 20 Sekunden antrocknen.

Schritt 4:
Für die zweite Schicht setzt du auf mittlerer Höhe deiner Wimpern an und tuschst dann in Richtung Spitze. Lass auch diese Schicht 20 Sekunden antrocknen. Wenn du auf einen möglichst natürlichen und gelifteten Look stehst, kannst du hier schon Feierabend machen. Die Lücke, die zwischen deinem Lidrand und der Tusche entsteht, öffnet deinen Blick optisch.

Schritt 5:
Für das Maximum an Länge empfehle ich eine dritte und letzte Runde. Diesmal setzt du die Bürste am Wimpernansatz an und ziehst die Tusche über die gesamte Länge deiner Wimpern.

Voilà.
Ich habe durch diese Vorgehensweise einen deutlichen Unterschied im Ergebnis festgestellt. Meine Wimpernspitzen werden stärker betont und der Schwung der Wimpernzange hält länger. Zudem wirkt alles etwas softer, weil der Grossteil der Tusche an den Spitzen sitzt und nicht direkt über dem Lidrand. Einfach mal ausprobieren!



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Manchmal entscheiden Feinheiten darüber, wie gut uns eine Frisur oder ein Make-up gelingt. In der Serie «Beauty-Blitztipp» teile ich nützliche Techniken mit dir, die ich mir entweder durch eigene Erfahrungen angeeignet oder bei den Profis abgeschaut habe.
Als Disney-Fan trage ich nonstop die rosarote Brille, verehre Serien aus den 90ern und zähle Meerjungfrauen zu meiner Religion. Wenn ich mal nicht gerade im Glitzerregen tanze, findet man mich auf Pyjama-Partys oder an meinem Schminktisch. PS: Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse, sondern auch mich.
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