Mit der Dji Mavic Pro in die Ferien
Produktvorstellung

Mit der Dji Mavic Pro in die Ferien

Thomas Kunz
Thomas Kunz
Zürich, am 20.07.2017
Auf Reisen lassen sich mit Drohnen einzigartige Aufnahmen aus der Luft einfangen. Bei der Planung für Ferien mit einer Drohne stellte sich heraus, dass es doch einiges zu beachten gibt.

Vorbereitung

Zwei Wochen vor den geplanten Ferien in Französisch Polynesien konnte ich nicht mehr widerstehen. Es musste doch noch eine fliegende Kamera für den Urlaub her. Die Drohnen von Dji faszinierten mich schon länger. Als ich dann den Bericht: «Die faltbare Drohne: Dji Mavic Pro» von Lilian gelesen habe, gab es kein Halten mehr. Die innovativen Funktionen, verbaut in einer handlichen, kompakten Grösse waren für mich entscheidend. Zum Grundset kaufte ich mir einen zweiten Akku, eine Schultertasche sowie das «PolarPro»-Filterset.

Erste Flugversuche

Bei ersten Testflügen in der Schweiz konnte ich mich mit der Steuerung und den Funktionen vertraut machen. Als Neuling konzentriert man sich am besten zuerst auf's Fliegen und erst im zweiten Schritt auf's Filmen.

Alles ins Handgepäck

Die Akkus müssen bei fast allen Fluggesellschaften im Handgepäck transportiert werden. Zudem sind pro Person nur eine gewisse Anzahl Lipo-Akkus im Flugzeug zulässig. Da jede Fluggesellschaft andere Richtlinien hat, kontaktierst du am besten vor der Abreise die entsprechende Gesellschaft oder findest die Informationen auf ihrer Webseite. Auf den Flügen von Zürich-London-Los Angeles-Tahiti (mit British Airways, Air New Zealand und Air Tahiti) hatte ich mit meiner Drohne, zwei Akkus und dem Ladegerät im Handgepäck keine Probleme.

Drohne sicher verstauen

Transportiere deine Drohne sicher und gut verstaut. Für grössere Drohnen eignen sich Transportkoffer. Für die kleineren reicht oftmals auch eine gepolsterte Schultertasche.

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Aus der Vogelperspektive mit einem Zirkular-Polfilter. Dank des Filters entstehen deutlich weniger Spiegelungen.

Zubehör und Ersatz

Äste und Bäume sind anziehend. Falls einmal ein Propeller kaputt geht ist das halb so schlimm. Mühsamer ist es, wenn du keinen Ersatz dabei hast. Pack deshalb besser Ersatzpropeller ein. Wieviele Akkus du brauchst hängt davon ab, wie intensiv du fliegen möchtest oder wie lange du auf der Reise ohne Stromanschluss auskommen musst. Die meisten Drohnen filmen in hochauflösendem 4K. Mindestens eine 64GB-Speicherkarte sollte es schon sein. Diese schafft ca. 200 Minuten Video oder ca. 2.500 Fotos im DNG-Format.

microSDXC Ultimate 633x UHS-I U3 mit Adapter (microSDXC, 64GB, U3, UHS-I)
Transcend microSDXC Ultimate 633x UHS-I U3 mit Adapter (microSDXC, 64GB, U3, UHS-I)

Vor dem ersten Flug

Schau dir alle Flugvorschriften für Drohnen des jeweiligen Land genau an. Beachte Flugdistanzen, gesperrte Bereiche und Verbote. Suche dir einen ruhigen Platz für den ersten Flug. Versuche andere Gäste mit deiner Drohne nicht zu stören.

Einstellungen

Filme im manuellen Modus. So hast du die Kontrolle über ISO, Belichtungszeit und bei Bedarf auch über den Fokus. In den Einstellungen für den Gimbal kannst du die Sensitivität für Kamerabewegungen verlangsamen. So werden diese beim Fliegen um einiges ruhiger. Stelle Schärfe, Farbe, den Weissabgleich sowie Stil nach deinem Geschmack ein.

Video-Tipps

Sanfte Videos erzeugst du zudem mit einer Belichtungszeit, die der doppelten Framerate entspricht. Mit einer Framerate von 24fps sollte eine Belichtungszeit von 1/50 eingestellt werden. Da bei der Mavic die Blende nicht geändert werden kann, solltest du hierfür bei schönem Wetter einen ND-Filter verwenden. Das Filterset von Polarpro eignet sich ausgezeichnet für Aufnahmen bei sonnigem Wetter. Das Set ist mit drei verschiedenen Filtern ausgestattet. Nimm immer einen Reinigungspinsel oder ein Mikrofasertuch mit. Es ist fast unmöglich die kleinen Filter auf der Kamera zu montieren, ohne Fingerabdrücke zu hinterlassen.

Im Set enthalten:
CP-Filter: Dieser Zirkular-Polfilter reduziert Spiegelungen. Zum Beispiel auf dem Wasser oder bei Autos. Ausserdem steigert er die Farbintensität.
ND8-Filter: Der Graufilter lässt weniger Licht auf den Sensor. So kannst du Videos mit tieferen Belichtungszeiten filmen. Diese erscheinen bei einer Belichtungszeit von 1/50 weniger ruckartig und sind dadurch angenehmer Anzuschauen als bei einer Belichtungszeit von 1/1200.
ND16-Filter: Um so höher die «ND»-Filterzahl, umso weniger Licht wird auf den Sensor durchgelassen. Daher eignet sich der ND16-Filter für sehr sonnige Tage.

Die ersten Testvideos mit der Dji Mavic Pro habe ich mit der Software «Imovie» bearbeitet.

Videobearbeitung

Zurück aus den Ferien geht es ans Schneiden der Videos. Ich muss zugeben, Videobearbeitung ist nicht meine Stärke. Je nach dem was du mit deinen Videos machen möchtest, eignen sich verschiedene Bearbeitungssoftwares. Mit der Quick-App von Gopro kannst du deine Video auf dem Smartphone oder dem Tablett von Apple und Android direkt bearbeiten. Adobe Premier Elements 15, iMovie oder Microsoft Movie Maker sind weitere praktische Programme für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Hilfreiche Apps und Webseiten

Die Webseite TravelbyDrohne zeigt dir Drohnenvideos auf einer Weltkarte. So kannst du schauen, ob in der gewünschten Destination bereits gefilmt und wie es gefilmt wurde. Ich finde die Webseite sehr inspirativ. In der Dji Trainings-Anleitung findest du praktische Informationen und Anleitungen fürs Fliegen. Mehr zum Thema Versicherungen findest du hier. Fotos und Videos von tomblend.com

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Thomas Kunz
Thomas Kunz
Photographer, Zürich
Als Fotograf, Mensch und Papa erzähle ich Geschichten so nahe am Leben wie möglich. Mit all ihren Ecken, Emotionen und Einzigartigkeiten.

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