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Bestseller Sachbücher von Nimbus

Auf dieser Seite findest du eine Rangliste der besten Sachbücher von Nimbus. Um dir einen schnellen Überblick zu verschaffen, haben wir die wichtigsten Informationen bereits für dich zusammengestellt. Diese Seite bleibt immer aktuell und wird automatisch aktualisiert.

1. Nimbus Bilder meines Lebens

Man kennt sie unter zwei Namen: als die Fotografin Marianne Breslauer und als die Kunsthändlerin Marianne Feilchenfeldt. In beiden Bereichen war sie Avantgarde: Sie gehörte zu den ersten jungen Frauen, die in den 1920er Jahren die Ateliers verliessen, um Porträts in ungestellten Situationen zu machen, als Reporterinnen zu arbeiten und auf Reisen zu fotografieren. Später, nach dem Zweiten Weltkrieg, war sie die erste Frau, die Kunsthandel auf höchstem internationalen Niveau betrieb. Ihre Erinnerungen hat Marianne Feilchenfeldt kurz vor ihrem Tod im Jahr 2001 vollenden können. In farbig erzählten Kapiteln blickt sie zurück auf ihr ereignisreiches, neun Jahrzehnte umfassendes Leben: die Kindheit und Jugend im Berliner Grunewald als Tochter eines bedeutenden Architekten, ihre ersten Erfahrungen als Fotografin in Paris Ende der 1920er Jahre, wo sie unter anderem in Man Rays Atelier arbeitete. 

Bilder meines Lebens (Deutsch, Marianne Feilchenfeldt Breslauer, 2012)
Sachbücher
EUR24,–

Bilder meines Lebens

Deutsch, Marianne Feilchenfeldt Breslauer, 2012

2. Nimbus Walter Benjamin. Das Pariser Adressbuch

Leben und Werk von Walter Benjamin (1892–1940) stellen auch mehr als zwei Generationen nach seinem Tod ein ausserordentliches Faszinosum dar. War Benjamin zu Lebzeiten durch zwei akademische Bücher und einen schmalen Band literarisch-philosophischer Denkbilder nur Insidern bekannt, so entwickelte er sich ab den 1960er Jahren zu einer zentralen Anregerfigur der intellektuellen Diskurse innerhalb und ausserhalb der Geisteswissenschaften. Dies ist umso erstaunlicher, als der überwiegende Teil seines Werks aus Kritiken und Aufsätzen in Zeitschriften besteht, während sein Opus magnum – das Passagen-Werk – Fragment blieb. Dies war vor allem den Umständen des Exils geschuldet, das von permanenter Ungewissheit geprägt war: den eingeschränkten Publikations- und Verdienstmöglichkeiten sowie den veränderten Bedingungen des geistigen Austausches, da viele von Benjamins bisherigen Diskussionspartnern ebenfalls emigriert und in alle Welt verstreut waren. Desto begieriger nutzte er jeden Kontakt, der Anregungen, nützliche Verbindungen und Hilfe versprach. Seit je gewohnt, alles Wichtige mit graziler Schrift auf engstem Raum festzuhalten, entwickelte sich sein Adressbuch nun zum zentralen Datenspeicher. Benjamins gesamte Lebensumstände bilden sich hier in verdichteter und verkürzter Weise ab, wobei die Notate fast ebenso viele Rätsel aufgeben, wie sie Angaben enthalten. Verzeichnet sind fast 300 Personen, mit denen Benjamin in den siebeneinhalb Jahren seines Exils in Verbindung stand (wobei noch einige Adressen berücksichtigt sind, die er an anderer Stelle notierte). Dass er während dieser Zeit vereinsamt und isoliert gewesen sei, wie es bisherige Biographien darstellen, ist ein Mythos, der durch das Adressbuch widerlegt wird. Nachdem 2006 bereits ein unzulänglicher Versuch gemacht worden war, das Material zu erschliessen, hat sich Georg Wiesing-Brandes die Aufgabe gestellt, allen Informationen des Adressbuchs bis ins Detail nachzugehen und nicht eher zu ruhen, bis die. 

Walter Benjamin. Das Pariser Adressbuch (Deutsch, Georg Wiesing-Brandes, 2025)
Sachbücher
EUR48,–

Walter Benjamin. Das Pariser Adressbuch

Deutsch, Georg Wiesing-Brandes, 2025

3. Nimbus Zürcher Totentanz

Während der Lockdown-Wochen nach Ostern 2020 konnte jeder, der durch das weitgehend verlassene Zürich schlenderte, fast jeden Tag eine neue Entdeckung machen: tanzende Skelette an Gebäudewänden und Zäunen – gesprüht von Harald Naegeli. Eines lugte hinter Rodins "Höllenpforte" im Kunsthaus hervor, ein anderes schwang seine Sichel am Fuss des Waldmann-Denkmals, eines bewachte den ordnungsgemäss leeren Restauranttisch an der Schifflände, und sogar am Eingang des Kantonsspitals wartete ein Sensenmann auf die Besucher. Insgesamt gab es etwa fünfzig Zeichnungen, aber die meisten existierten nur kurz – oft innerhalb von 24 Stunden weggewaschen, gelöscht oder zerstört – als ob der Gedanke an den Tod nicht ertragen werden konnte.

Alles begann viele Jahre zuvor: zuerst mit dem "Kölner Totentanz" von 1980/81 und dann 2004 mit einer Anfrage für ein offizielles Projekt in Naegelis Heimatstadt Zürich. Damals wandte er sich mit dem Wunsch an das Grossmünster, einen Totentanz im Treppenhaus der Kirchtürme zu zeichnen. Es gab eine Abstimmung in der Gemeinde, Verhandlungen mit dem Kanton fanden statt, und 14 Jahre bürokratisches Hin und Her vergingen, bevor Naegeli die Erlaubnis erhielt, an bestimmten Orten zu sprühen – mit der Auflage, dass die Zeichnungen nach vier Jahren entfernt werden sollten. Im Herbst 2019 schuf Naegeli die ersten beiden Figuren, und während das Genie der Freiheit seine Hand leitete, ging er unerwartet ein paar Zentimeter über den erlaubten Bereich hinaus. Das Projekt wurde ausgesetzt, aber Naegeli entschied, seine Kunst nicht befehlen zu lassen. So streifte er, wie vierzig Jahre zuvor, wieder nachts als Sprayer durch Zürich. Seltsamerweise waren die Reaktionen manchmal so, als wäre die Zeit stehen geblieben: da waren sie wieder – die Ressentiments, die in Naegelis Bildern nur eine Verunstaltung sahen, das starre Ordnungsempfinden, das es nicht ertragen konnte, von der Kunst blossgestellt und überlistet zu werden. Viele jedoch reagierten anders und schätzten die vergängliche Natur der Werke.
 

Zürcher Totentanz (Deutsch, Harald Naegeli, 2022)
Sachbücher
EUR38,–

Zürcher Totentanz

Deutsch, Harald Naegeli, 2022

4. Nimbus Erinnerungen an Rainer Maria Rilke

Der Sohn eines Eisenbahnbeamten, der so gerne adlig gewesen wäre. Der Paris-Flaneur, der im norddeutschen Moor eine Familie gründete. Der Kriegshasser, der eines der auflagenstärksten Heldengedichte des Ersten Weltkriegs verfasste. Der heimatlos Umherziehende, der vorzugsweise in Schlössern residierte. Ein Liebling der Frauen, der auf mönchische Zurückgezogenheit hielt. Der Turmbewohner im Wallis, der einen der berühmtesten Gedichtzyklen der Weltliteratur schuf. Doch was weiss man tatsächlich über den Menschen Rainer Maria Rilke? Kaum ein anderer Autor scheint besser geeignet, en face porträtiert zu werden als Rilke - schon sein Äusseres wirkte auf viele Zeitgenossen faszinierend: seine eisblauen Augen, sein Seehundschnauzbart und seine sensiblen Hände. Rätselhaft erschien sein bindungsloses Leben zwischen Prag, Berlin, München, Worpswede, Wien, Venedig, Rom und Duino. Vor allem aber übte s. 

Erinnerungen an Rainer Maria Rilke (Deutsch, 2022)
Sachbücher
EUR98,–

Erinnerungen an Rainer Maria Rilke

Deutsch, 2022

5. Nimbus Briefe 1905-1942

Sophie Taeuber-Arp (1889-1943) zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Schweiz im 20. Jahrhundert. Als Avantgardistin der ersten Stunde war sie in verschiedenen Kunstsparten tätig: in Malerei und Grafik, in Plastik und textilem Gestalten, in Tanz und Marionettentheater sowie in der Architektur. Daneben trat sie als Herausgeberin einer bedeutenden Kunstzeitschrift hervor. Nach ihrer Ausbildung in angewandter und freier Kunst in München liess sich Sophie Taeuber-Arp 1914 in Zürich nieder. Sie arbeitete als freischaffende Kunstgewerblerin und leitete ab 1916 die Textilklasse an der Zürcher Gewerbeschule. In der Galerie Tanner lernte sie ihren späteren Mann Hans Arp kennen und trat als Tänzerin an mehreren Dada-Soiréen auf. Ab Mitte der 1920er-Jahre übernahm sie die innenarchitektonische Gestaltung verschiedener Gebäude in Strassburg und Paris, wohin sie Ende der 1920er-Jahre übersiedelte. Dort trat sie der Gruppe „Abstraction-Création“ bei und gab die Zeitschrift „Plastique“ (1935-1937) heraus. Die Flucht vor den deutschen Truppen führte sie 1940 zunächst nach Grasse und 1942 in die Schweiz, wo sie im Haus von Max Bill in der Nacht vom 12./13. Januar 1943 an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung starb. Als Ehegattin von Hans Arp stand Sophie Taeuber-Arp zeitweise im Schatten von dessen Ruhm, doch gilt sie heute unbestritten als Künstlerpersönlichkeit von ebenbürtigem, herausragendem Rang, was sich in zahlreichen internationalen Ausstellungen niederschlug. 

Briefe 1905-1942 (Deutsch, Sophie Taeuber-Arp, 2021)
Sachbücher
EUR148,–

Briefe 1905-1942

Deutsch, Sophie Taeuber-Arp, 2021

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