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Meinung

Die 15 besten Game-Verfilmungen

Nach den 15 schlechtesten Game-Verfilmungen präsentiere ich dir die 15 besten. Sie beweisen, dass der Sprung vom Bildschirm auf die Kinoleinwand auch gut gehen kann.

Game-Verfilmungen, die bei Kritikern und Zuschauern gut ankommen, sind rar. Mit einem weniger strengen Auge betrachtet, gibt es mittlerweile aber einige, die man ironiefrei geniessen kann. Hier sind meine 15 Favoriten plus vier Bonus-Tipps. Ich habe sie absteigend sortiert von gut-gut bis zu trashig-gut.

Falls du masochistisch veranlagt bist und schlechte Game-Verfilmungen suchst, habe ich bereits vorgesorgt.

  • Meinung

    Die 15 schlechtesten Game-Verfilmungen aller Zeiten

    von Philipp Rüegg

«Exit 8» 2025

Der einzige Film, der länger ist als das Spiel. «The Exit 8» ist ein fantastisches Game, in dem du in einer japanischen U-Bahn gefangen bist. Egal, wie weit du läufst, du landest immer wieder an der gleichen Stelle. Nur wenn du die sterile, weisse U-Bahn-Station genau beobachtest, findest du den rettenden Ausgang. Der Protagonist des gleichnamigen Films steht vor dem exakt gleichen Dilemma. Was unscheinbar beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Horrortrip.

Wer sich so freut, in einer U-Bahn-Station zu sein, dem ist nicht zu trauen.
Wer sich so freut, in einer U-Bahn-Station zu sein, dem ist nicht zu trauen.
Quelle: Neon

Budget: unbekannt
Einspielergebnis: 40 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 93 % bei Kritikern, 86 % beim Publikum

«Werewolves Within» 2021

Die wenigsten werden sich an Ubisofts VR-Game erinnern. Dennoch diente es als Vorlage für die gleichnamige Verfilmung. Im Multiplayer-Spiel geht es darum, herauszufinden, wer ein Werwolf ist. Im Film treibt sich in einem eingeschneiten Kaff ebenfalls ein geheimnisvolles Monster herum. Ein Förster (Sam Richardson) versucht gemeinsam mit der Postbotin (Milana Vayntrub) den Fall aufzuklären. Klassisches «Who’s dunnit»-Konzept – aber mit überraschenden Wendungen und einem tollen Setting, bei dem man sich perfekt vor dem Fernseher einkuscheln kann.

Ist der Mörder drinnen oder draussen?
Ist der Mörder drinnen oder draussen?
Quelle: IFC Films.

Budget: 6.5 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 1 Million US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 86 % bei Kritikern, 80 % beim Publikum

«Sonic the Hedgehog 3» 2024

Auch wenn die Designentscheidung, Sonic menschliche Zähne zu spendieren, nach dem ersten Trailer rückgängig gemacht wurde, dürfte das Bild immer noch vielen Albträume bescheren. Drei kolossale Kinoerfolge später können es die Macher als clevere Marketingmassnahme verbuchen. Alle drei Teile sind nämlich aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz richtig gut – mit unterhaltsamer Story, einer Hauptfigur mit Persönlichkeit und einem überdrehten Jim Carrey in der Rolle des fiesen Oberschurken Robotnik.

Für diese Rolle ist Jim Carrey aus dem Ruhestand zurückgekehrt.
Für diese Rolle ist Jim Carrey aus dem Ruhestand zurückgekehrt.
Quelle: Paramount Pictures

Das ist mehr, als ein anderes Konsolen-Maskottchen zu bieten hat, auch wenn es das zahlende Publikum anders sieht. Alle Teile sind gut, der beste ist aber eindeutig der dritte, in dem sich Sonic (Ben Schwartz), Knuckles (Idris Elba) und Tails (Colleen O'Shaughnessey) mit Shadow (Keanu Reeves) anlegen.

Budget: 122 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 492 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 86 % bei Kritikern, 95 % beim Publikum

«Pokémon Detective Pikachu» 2019

Selbst für jemanden, der nichts mit Pokémon anfangen kann, bietet dieser Film beste Unterhaltung. Nicht zuletzt, weil der gelbe Wollknäuel Pikachu – eigentlich völlig unpassend und genau darum perfekt – von Ryan Reynolds gesprochen wird. Sonst ist das Blitzmonster eher einsilbig unterwegs und piepst höchstens mal «Pika, Pika» durch die Gegend. Hier greift er dem 21-jährigen Versicherungsvertreter Tim Goodman unter die Arme, der den Tod seines Vaters aufklären will. Die grosse Wendung ist zwar absehbarer als der Erfolg dieses Films an der Kinokasse, aber das kreative Auftreten der Pokémon sorgt für viele Lacher. Ich sage nur: Folterszene mit Pantimosi.

Pssst, nicht umdrehen. Hinter euch ist jemand.
Pssst, nicht umdrehen. Hinter euch ist jemand.
Quelle: Warner Bros.

Budget: 150 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 433 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 68 % bei Kritikern, 79 % beim Publikum

«The Super Mario Bros. Movie» 2023

Objektiv betrachtet ist «The Super Mario Bros. Movie» ein neunzigminütiger Werbespot für Nintendo. Als Fan komme ich trotzdem nicht drum herum, mich an den vielen Referenzen, Soundeffekten und wunderschönen Animationen zu erfreuen. Da verzeihe ich auch, dass Mario absolut langweilig von Chris Pratt gesprochen wird. Das passt sogar zum roten Klempner, der in seiner 41-jährigen Karriere fast alles erreicht hat, ausser eine Persönlichkeit zu entwickeln. Dafür erhält Mario prominente Schützenhilfe in Form von Seth Rogen als Donkey Kong, Charlie Day als Luigi und allen voran Jack Black als Bowser.

Über eine Milliarde US-Dollar an der Kinokasse, das kann sogar Mario nicht glauben.
Über eine Milliarde US-Dollar an der Kinokasse, das kann sogar Mario nicht glauben.
Quelle: Nintendo

Budget: 100 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 1,36 Milliarden US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 59 % bei Kritikern, 95 % beim Publikum

«A Minecraft Movie» 2025

Das Hirn lässt du auch bei der «Minecraft»-Verfilmung besser am Kinoeingang. Die Story ist von A bis Z bescheuert und wer die Hauptfigur ist, habe ich längst wieder vergessen. Für mich sind es Jack Black und Jason Momoa. Als Minecraft-Steve, respektive Garrett «The Garbage Man» Garrison, einen einstigen Videospiel-Champion, geben sie ein herrlich bescheuertes Duo ab.

The Garbage Man und Minecraft-Steve werden schnell zu Buddies.
The Garbage Man und Minecraft-Steve werden schnell zu Buddies.
Quelle: Warner Bros.

Bist du über 12 Jahre alt, kein «Minecraft»-Supernerd oder Fan von Jack Black, gibt es für dich jedoch nichts zu sehen. Die Regieanweisung an Black war wohl einfach: Sei Jack Black! Als Minecraft-Steve erfüllt er sich als Erwachsener seinen Kindheitstraum und buddelt sich in eine Mine. Dort findet er ein Portal und damit den Eingang zur Minecraft-Welt. Dann passieren viele zusammenhangslose Sachen, aber es fallen genug dumme Sprüche, dass die 100 Minuten wie im Flug vergehen.

Budget: 150 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 961 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 47 % bei Kritikern, 84 % beim Publikum

«The Angry Birds Movie 2» 2019

Geflogen wird auch im «The Angry Birds Movie». Die erste Adaption der einstigen Mobile-Game-Sensation war höchstens Mittelmass. Umso mehr überrascht der Nachfolger, in dem die wütenden Vögel sich mit ihren Erzfeinden, den grünen Schweinen, anfreunden. Zusammen stellen sie sich einer neuen Bedrohung. Ähnlich wie «Minions», nur mit mehr Dialogen – wenn auch nicht tiefgründigeren.

Man muss es selbst gesehen haben, um zu glauben, dass eine «The Angry Birds»-Verfilmung gut sein kann.
Man muss es selbst gesehen haben, um zu glauben, dass eine «The Angry Birds»-Verfilmung gut sein kann.
Quelle: Sony

Budget: 65 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 153 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 72 % bei Kritikern, 84 % beim Publikum

«Resident Evil» 2002

«Resident Evil»-Filme breiten sich schneller aus als das T-Virus. Mittlerweile gibt es fast so viele Teile wie Spiele. Die Qualität nimmt fast mit jedem neuen Teil ab. Der beste bleibt für mich der erste. Unter der Regie von Paul W. S. Anderson versucht Milla Jovovich zusammen mit Michelle Rodriguez einen Zombieausbruch aufzuhalten. Würden nicht ein paar Begriffe wie Raccoon City, Umbrella Corporation oder T-Virus fallen, wüsste ich nicht, dass ich hier die Adaption von Capcoms Kultserie schaue. Die Hauptfigur heisst Alice. Who the Fuck is Alice? Egal. Ich kenne Milla und Paul und die beiden wissen, wie der Hase läuft.

Milla taucht in so vielen Verfilmungen auf, dass sie eigentlich auch mal in einem Game dabei sein sollte.
Milla taucht in so vielen Verfilmungen auf, dass sie eigentlich auch mal in einem Game dabei sein sollte.
Quelle: Screen Gems

Budget: 33 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 103 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 36 % bei Kritikern, 67 % beim Publikum

«Silent Hill» 2006

Bis heute habe ich kein «Silent Hill» durchgespielt. Müsste ich sagen, worum es geht, kämen mir Nebel, gruselige Krankenschwestern, ein Monster mit Pyramidenkopf und natürlich die gleichnamige Stadt in den Sinn. So scheint es auch den Machern des Films «Silent Hill» gegangen zu sein. Diesmal hat das fehlende Game-Wissen keinen negativen Einfluss auf die Umsetzung. «Silent Hill» überzeugt durch unheimliche Bilder, gute Schockmomente und Sean Bean, der für einmal nicht tut, was er immer tut.

Ich meinte nicht Schwester, ich meinte Pflegefachfrau, PFLEGEFACHFRAU. Ahhhh.
Ich meinte nicht Schwester, ich meinte Pflegefachfrau, PFLEGEFACHFRAU. Ahhhh.
Quelle: Sony

Budget: 50 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 101 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 34 % bei Kritikern, 63 % beim Publikum

«Five Nights at Freddy’s» 2023

In Five Nights at Freddy’s starrst du auf Überwachungskameras und versuchst, animatronische Figuren davon abzuhalten, in dein Büro zu gelangen und dich zu meucheln. Dass die Serie, die hauptsächlich aus Jumpscares besteht, eine komplexe Geschichte verbirgt, würden die wenigsten erwarten. Aber genau die bildet die Grundlage für die Filmumsetzung.

Wir wollen doch nur spielen – mit deinen Innereien.
Wir wollen doch nur spielen – mit deinen Innereien.
Quelle: Blumhouse

Josh Hutcherson spielt einen alleinerziehenden Vater, der aus Geldnot nachts eine verlassene Pizzeria bewachen soll. Warum diese fragwürdige Aufgabe bezahlt wird, findet er schnell heraus: Die mechanischen Maskottchen, welche die Kinder einst bespassten, ziehen nachts mordend durch die Gegend. Der Film hat herrlich gruselige Monsterfratzen, Schockmomente und eine überraschend düstere Geschichte. Schade, liefert der zweite Teil nichts Vergleichbares nach.

Budget: 20 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 297 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 33 % bei Kritikern, 86 % beim Publikum

«Gran Turismo» 2023

«Gran Turismo» hat ebenfalls eine komplexe Geschichte und die geht so: Auto macht wrumm. Weil das selbst für die anspruchslosesten Gemüter zu dünn ist, nahmen sich die Macher eine wahre Geschichte als Vorlage: Um den sinkenden Verkäufen entgegenzuwirken, gründete Nissan die GT Academy, bei der «Gran Turismo»-Spieler zu echten Rennfahrern ausgebildet werden. Das Drama ist angenehm kitschig verpackt und hält ein paar Höhepunkte bereit. Wunderbares Popcorn-Kino.

Natürlich darf auch ein abgehalfterter Ex-Profi nicht helfen, der mehr Weisheiten produziert als ein Glückskeks.
Natürlich darf auch ein abgehalfterter Ex-Profi nicht helfen, der mehr Weisheiten produziert als ein Glückskeks.
Quelle: Sony

Budget: 60 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 122 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 65 % bei Kritikern, 98 % beim Publikum

«Prince of Persia: The Sands of Time» 2010

Bevor Jake Gyllenhaal oder «jilenhaal», wie er die originalschwedische Betonung einmal gegenüber Conan O’Brian erklärt hat, zum Superstar wurde, war er primär als der depressive Nerd in «Donnie Darko» bekannt. Dass er Jahre später die Hauptrolle in der Verfilmung eines der besten Ubisoft-Spiele bekam, fand ich faszinierend genug, um mir diese Transformation anzusehen. «The Sands of Time» ist ein seichter, aber herzhafter Abenteuerstreifen im Stile von «Die Mumie». Er erreicht zwar nie das Flair von Brendan Fraser und Rachel Weisz, aber was Gameverfilmungen anbelangt, war das nach dem «Max Payne»-Trauma eine Offenbarung.

Wenn wir schon kein Remake des Spiels erhalten, können wir uns wenigstens ab diesem Film erfreuen.
Wenn wir schon kein Remake des Spiels erhalten, können wir uns wenigstens ab diesem Film erfreuen.
Quelle: Disney

Budget: 150–200 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 336 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 37 % bei Kritikern, 58 % beim Publikum

«Lara Croft: Tomb Raider» 2001

Wir müssen nicht darüber diskutieren, warum Angelina Jolie 2001 die perfekte Wahl für Lara Croft war – Es war definitiv ihr schauspielerisches Können, das junge Erwachsene wie mich ins Kino lockte. Zu meiner Überraschung liefert der Film aber ab. Die weibliche Version von Indiana Jones erlebt ein fantastisches Abenteuer um ein seltenes Artefakt, das sie rund um den Globus führt. Dabei gibt es viele coole Sprüche, akrobatische Actioneinlagen und etwas fürs Auge. Sehenswürdigkeiten, ich rede von Sehenswürdigkeiten.

Angelina Jolie war 2001 die perfekte Besetzung für die Rolle.
Angelina Jolie war 2001 die perfekte Besetzung für die Rolle.
Quelle: Paramount

Budget: 115 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 275 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 21 % bei Kritikern, 47 % beim Publikum

«Rampage» 2018

«Rampage» ist ein 80er-Jahre-Arcade-Game, in dem du als Riesenmonster Hochhäuser demolierst und Helikopter boxt. Am lustigsten ist es zu zweit, weil man sich gegenseitig durch die Gegend prügeln kann. Wie die meisten Games von damals ist es eintönig und anspruchslos, aber ich habe es geliebt. Genauso unterkomplex ist die Verfilmung mit Dwayne Johnson. Ich verschwende gar nicht erst deine Zeit mit der Geschichte – auch weil ich mich an nichts erinnern kann. Es gibt Riesenmonster und die machen Sachen kaputt, dazu gibt es jede Menge platte Sprüche. Was willst du mehr?

Phuu, hier braucht wohl jemand ein Tictac.
Phuu, hier braucht wohl jemand ein Tictac.
Quelle: Warner Bros.

Budget: 120 -140 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 428 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 51 % bei Kritikern, 71 % beim Publikum

«Mortal Kombat» 1995

Paul W. S. Andersons nächster Streich hat es in sich. Kaum ein Film surft die Trashwelle besser als der erste «Mortal Kombat». Laute Technomusik, Kostüme, die meine Kinder zur Fasnacht tragen könnten und Computeranimationen, über die wir schon damals gelacht haben. Klingt alles nach einem Kandidaten für meine Liste der Schande. Aber anders als Uwe Boll, der sich auch gerne an Videospielen vergeht, gelingt es Anderson, die Essenz der Vorlage einzufangen.

Kukuck.
Kukuck.
Quelle: New Line Cinema

Sonya Blade, Liu Kang, Johnny Cage und Donnergott Raiden legen sich mit dem bösen Zauberer Shang Tsung an und kämpfen am legendären «Mortal Kombat»-Turnier um das Schicksal der Erde. Der Film begeistert mit der richtigen Mischung aus Trash und Ernsthaftigkeit. Viele ikonische Moves aus den Spielen sind dabei, wie Johnny Cage, der Goro in die Familienjuwelen boxt. Wer nach diesem Film nicht laut: Mortal Kooooombat ruft, verdient ein Babality.

Budget: 20 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis: 122 Millionen US-Dollar
Rotten-Tomatoes-Wertung: 43 % bei Kritikern, 58 % beim Publikum

Schlecht, aber trotzdem gut

Als Bonus habe ich noch vier weitere Game-Verfilmungen, die ich immer wieder gerne schaue, obwohl sie objektiv gesehen schlecht sind.

«Street Fighter» 1994

Während «Mortal Kombat» die Gratwanderung zwischen Trash und Stil gelingt, ist «Street Fighter» eher unfreiwillig komisch. Die bescheuerten Outfits könnten auch von einer meiner kostümierten Geburtstagsfeier stammen. Und die Kämpfe sind meist so langsam, dass sogar ich sie nachspielen könnte. Dazu gibt es Jean-Claude Van Damme als Guile. Hat gelegentlich Längen, aber schaue ich mir sicher nochmal an, bevor die Neuauflage mit Jason Momoa und Co. im Kino läuft.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Quelle: Universal

«Doom» 2005

Dwayne Johnson und Karl Urban reisen als Teil eines Spezialkommandos auf den Mars. Dort finden sie heraus, dass aus einem Fossil ein Chromosom entnommen wurde, das Menschen in Monster verwandelt. Ein Tor zur Unterwelt wie im Game öffnet sich leider nicht, aber auch so bleibt der Film höllisch trashig. Es gibt eine BFG (Big Fucking Gun), einen Wissenschaftler, der Carmack heisst (wie der legendäre Game-Entwickler) und am Ende gibt es sogar eine Passage aus der Egoperspektive. Chef’s Kiss.

Da war Rock noch ein Röckchen, aber dafür hat er ja die BFG.
Da war Rock noch ein Röckchen, aber dafür hat er ja die BFG.
Quelle: Universal

«Super Mario Bros.» 1993

Zum Schluss der am unfreiwilligsten komische Film. «Super Mario Bros.» sollte erwachsen sein und nicht nur das typische Kinderpublikum ansprechen. So entstand ein absoluter Fiebertraum von einem Film, dessen Dreharbeiten mindestens so wild wie der Film waren. Bob Hoskins und John Leguizamo ertrugen das Ganze offenbar nur, indem sie sich täglich einen hinter die Binde kippten.

Eins zu eins wie im Spiel: ein Goomba.
Eins zu eins wie im Spiel: ein Goomba.
Quelle: Concorde

Als Mario und Luigi finden sie sich in einem Paralleluniversum namens Dinohatten wieder. Dort treffen sie auf Goombas, die als Trenchcoat tragende Monster mit winzigem Echsenkopf dargestellt werden. Prinzessin Daisy hat einen Vater, der sich in einen schleimigen Pilz verwandelt hat. Toad ist ein singender Punk, der gegen König Koopa rebelliert. Dieser wird von Dennis Hopper porträtiert, der sich am Ende in einen T-Rex verwandelt. Um noch etwas Nintendo-Werbung einzustreuen, töten ihn Mario und Luigi mit ihren Super-Scope-Lightguns. Also wenn das kein sehenswerter Film ist, weiss ich auch nicht.

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Als Kind durfte ich keine Konsolen haben. Erst mit dem 486er-Familien-PC eröffnete sich mir die magische Welt der Games. Entsprechend stark überkompensiere ich heute. Nur der Mangel an Zeit und Geld hält mich davon ab, jedes Spiel auszuprobieren, das es gibt und mein Regal mit seltenen Retro-Konsolen zu schmücken. 


Meinung

Hier liest du eine subjektive Meinung der Redaktion. Sie entspricht nicht zwingend der Haltung des Unternehmens.

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