
Hobot HB 298 Fensterputzroboter

Hobot HB 298 Fensterputzroboter
Diesen Kommentar verfasse ich, nachdem ich die 30 Fenster unseres Hauses mit dem Hobot 298 bearbeitet und zwei der mitgelieferten Pads viermal gewaschen habe. Der Hobot 298 hat Mühe mit den Aussenseiten, die naturgemäss stärker verschmutzt sind; man muss die Pads dann sehr häufig auswechseln. Er lässt bei vielen Fenstern einen 1 cm breiten Rand, der nicht geputzt ist. Die Ecken kann er nicht putzen (konstruktionsbedingt). Es ist somit immer manuelles Nachputzen notwendig, auch um Putzstreifen zu beseitigen. Die Rahmen muss man eh selber putzen. Um ein annehmbares Resultat zu bekommen, muss man ihn meistens im Vollprogramm mehrfach auf den Weg schicken. Das gibt einen Stern Abzug. Die Steuerung ist eher seltsam. Manchmal vollführt der Hobot 298 wilde „Tänze“ und lässt einfach eine Fläche ungeputzt. Man muss ihn dann nochmals losschicken. Die Sprühdüse sprüht munter drauflos, auch wenn sich der Hobot schon am Fensterrand befindet: „Sprühen wir doch einfach noch den Rahmen voll.“ Auch kommt er nie zum Ausgangspunkt zurück, sondern hält irgendwo an, so dass man ihn manuell holen muss. Die „AI“ weiss nicht wirklich, wo sich das Gerät befindet. Da sind Mähroboter schon viel weiter. Das gibt einen zweiten Stern Abzug.
Fazit: Der Hobot 298 ist besser als nichts. Wer nicht auf die Ränder und die Ecken schaut und gerne gelbe Pads wäscht, wird mit ihm zufrieden sein. Wer perfekt saubere Fenster haben will, putzt selber oder beauftragt ein Reinigungsinstitut.
Pro
Contra