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Florian Bodoky
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Deco 8 Ultra und Archer 8 Ultra: TP-Link bereitet sich auf Wi-Fi 8 vor

TP-Link zeigt zur IFA 2026 mit Archer 8 Ultra und Deco 8 Ultra die ersten Wi-Fi-8-Geräte. Aber noch ist Geduld gefragt.

Anlässlich der IFA 2026 in Berlin erweitert TP-Link sein Router- und Mesh-System-Portfolio. Das Flaggschiff ist der Archer 8 Ultra, ein Router mit Wi-Fi-8-Unterstützung. Zudem lancieren die Chinesen ein Mesh-System namens Deco 8 Ultra. Bis du die Geräte in Händen hältst, könnte es aber noch dauern. Der Archer 8 Ultra soll ab dem 30. September in den Vorverkauf gehen. «In ausgewählten Regionen», wie es heisst. Welche das sind, ist noch unklar – ebenso wie der Preis.

Antennen-Monster und versprochener Speed

Beim Archer 8 Ultra handelt es sich um einen Tri-Band-Router mit 18 verbauten Antennen, aber ohne Modem. Über seine drei Frequenzbänder mit 2,4, 5 und 6 GHz soll er auf eine Bandbreite von bis zu 19 Gbit/s kommen. Wenn du Geräte über das Kabel verbinden willst, stehen dir zwei 10-Gbit/s-Ports zur Verfügung. Ausserdem noch vier 2,5 GBit/s-Schnittstellen und einen 1 Gbit/s-Port. In Europa soll das Signal des Routers eine Fläche von bis zu 280 Quadratmetern abdecken.

Der Archer 8 Ultra ist ab dem 30. September vorbestellbar.
Der Archer 8 Ultra ist ab dem 30. September vorbestellbar.
Quelle: TP-Link

Das Mesh-Pendent Deco 8 Ultra bringt es ebenfalls auf bis zu 19 Gbit/s – zumindest in Europa. Die 22 Gbit/s, die TP-Link in anderen Regionen der Welt verspricht, fallen bei uns der unterschiedlichen Kanalvergabe zum Opfer. Auch hier gibt es zwei 10-Gbit/s-Ports und zwei mit 2,5 Gbit/s. Das Dreierpack an Satelliten deckt dem Hersteller zufolge bis zu 910 Quadratmeter mit WLAN ab. Ausserdem sollst du bis zu 200 Geräte gleichzeitig über das System laufen lassen können.

Der Deco 8 Ultra soll sich nahtlos ins Dekor der Wohnung einfügen.
Der Deco 8 Ultra soll sich nahtlos ins Dekor der Wohnung einfügen.
Quelle: TP-Link

TP-Link verabschiedet sich darüber hinaus vom Techie-Look. Beide Geräte kommen in einem runden, minimalistischen Design. Dies soll die Hemmungen senken, die Router sichtbar im Interieur zu platzieren, statt sie im Schrank zu verstauen, was die Funkleistung hemmt.

Wi-Fi 7 ist gerade erst gekommen, wieso jetzt Wi-Fi 8?

Das Wichtigste zuerst: Der Wi-Fi-8-Standard befindet sich technisch noch nicht im letzten Stadium. Er ist noch nicht verabschiedet. Vor dem Frühling 2027 wird es wohl auch noch keine Endgeräte – also Smartphones, Laptops und so weiter – geben, die den Standard überhaupt unterstützen. Auch danach wird er erst einmal die Ausnahme bleiben. Wenn du dir also ein Mesh-System oder einen Router mit Wi-Fi 8 kaufst, holst du dir primär Zukunftssicherheit ins Haus. Gibt es dann Wi-Fi-8-Geräte kommen die richtigen Vorteile.

Aber: Wi-Fi 8 ist nicht wirklich schneller als Wi-Fi 7. Der Spitzenspeed bleibt gleich. Es geht hauptsächlich um stabilere Verbindungen. TP-Link fasst die verschiedenen Wi-Fi-Technologien unter dem Begriff «Stability Engine». Unter dieser Bezeichnung sammeln sich die sogenannten Enhanced Long Range (ELR) und Distributed Resource Units (DRU). Diese sollen vor allem stromsparenden IoT-Geräten, die am Rand der WLAN-Reichweite stehen, weiterhin eine stabile Verbindung geben. Das Puzzleteil Dynamic Sub-Band Operation (DSO) ist dafür verantwortlich, dass jedem Gerät nur so viel Bandbreite zur Verfügung steht, wie es tatsächlich braucht, um zu funktionieren. Zu guter Letzt gibt es den Non-Primary-Channel-Access (NPCA), der bei Bedarf einen zweiten Kanal für das Signal öffnet, wenn der Hauptkanal an seine Grenzen stösst.

Welche Chipsätze TP-Link dafür allerdings verbaut hat, verrät der Hersteller nicht. In der Liste der Zulieferer für Wi-Fi 8 nennt TP-Link generell Broadcom, Mediatek und Qualcomm.

Titelbild: Florian Bodoky

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Seit ich herausgefunden habe, wie man bei der ISDN-Card beide Telefonkanäle für eine grössere Bandbreite aktivieren kann, bastle ich an digitalen Netzwerken herum. Seit ich sprechen kann, an analogen. Wahl-Winterthurer mit rotblauem Herzen.


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