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Hintergrund

Dreame, Bosch oder Tineco: Ersetzen Akku-Staubauger endlich meinen Schlittenstaubsauger?

Ich will meinen Schlittenstaubsauger endlich in Rente schicken. Bisher hat mich jedoch kein Akku-Staubsauger überzeugt. Können das die drei Spitzenkandidaten von Dreame, Bosch und Tineco ändern?

Ich hasse Schlittenstaubsauger: Ständig bleibt das Kabel hängen, sie kippen um, verursachen Dellen im Türrahmen und sind mühsam zu schleppen. Leider saugen sie nach wie vor besser als alle Akku-Staubsauger, die ich bisher gekauft habe. Die Hoffnung gebe ich aber nicht auf.

Mein aktuelles Akku-Gerät ist ein Miele Triflex HX2. Er war vor einigen Jahren Testsieger und gehört mit rund 600 Franken oder Euro ins Premium-Segment. Trotzdem bin ich enttäuscht: Die Saugleistung ist dürftig, das Entleeren eine Sauerei und der Akku reicht nicht für das ganze Haus. Wenn ich allmorgendlich die Müeslischlacht meiner Kinder beseitigen muss, greife ich zum Akkusauger, sonst meist zum alten Schlittenstaubsauger.

Damit soll endlich Schluss sein.

Es muss doch mittlerweile Akku-Staubsauger geben, die genug Leistung bringen und nicht nach wenigen Zimmern schlappmachen. Nach längerer Recherche habe ich drei potenzielle Kandidaten herausgesucht. Sie gehören angeblich zum Besten, was derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Das schlägt sich auch im Preis nieder – aber wenn sie halten, was sie versprechen, ist es mir das wert:

Tineco PURE ONE A90S Akku-Staubsauger, 270AW, 105
Staubsauger
EUR592,–

Tineco PURE ONE A90S Akku-Staubsauger, 270AW, 105

Zu den entscheidenden Leistungsdaten gehören die Saugleistung und die Akkulaufzeit. Die Saugleistung wird in Airwatt (AW), Pascal (Pa) oder schlicht Watt (W) angegeben. Allerdings ist umstritten, wie aussagekräftig diese Werte tatsächlich sind. Dreame hat auf dem Papier die Nase vorn und bietet fast die gleiche Leistung wie mein Schlittenstaubsauger. Fast genauso wichtig ist jedoch die Bürste, die diese Power auch auf den Boden bringt.

  • Dreame V30: 330 AW, 880 W
  • Tineco A90S: 290 AW, 650 W
  • Bosch Unlimited 10: keine vergleichbaren Daten vorhanden

Dreame V30: unhandlich, eher laut, aber saugstark

Der Dreame V30 hinterlässt einen guten ersten Eindruck. Er verfügt über eine Station, die ich einfach auf den Boden stellen kann. Sie schwankt zwar etwas und der Staubsauger muss gezielt in einen Schlitz eingesetzt werden, aber sie erfüllt ihren Zweck. Im Lieferumfang enthalten ist eine Universalbürste für Hartböden und Teppiche. Dazu kommen die üblichen Aufsätze für Zwischenräume, Decken sowie eine kleine motorisierte Bürste für Polster. Die Aufsätze lassen sich an der Station befestigen, allerdings so weit unten, dass ich mich jedes Mal tief bücken muss.

Die Station ist verhältnismässig diskret, dafür ist das Zubehör schlechter erreichbar.
Die Station ist verhältnismässig diskret, dafür ist das Zubehör schlechter erreichbar.

Was mir sofort gefällt, ist das blaue Licht an der Bürste, das wirklich jedes Staubkorn sichtbar macht. Aus unerklärlichen Gründen ist die Beleuchtung nicht mittig, sondern am rechten Rand platziert. Dennoch erfüllt sie ihren Zweck.

Von allen drei Modellen macht der Tineco (links) den Schmutz am sichtbarsten. Der Kontrast ist deutlich besser als beim weissen Licht des Bosch (mitte). Das Licht beim Dreame (rechts) wäre in der Mitte besser platziert.
Von allen drei Modellen macht der Tineco (links) den Schmutz am sichtbarsten. Der Kontrast ist deutlich besser als beim weissen Licht des Bosch (mitte). Das Licht beim Dreame (rechts) wäre in der Mitte besser platziert.

Handhabung: schwer und etwas instabil

Der Staubsauger wirkt etwas instabil, besonders wenn ich das Saugrohr auf die volle Länge ausfahre. Praktisch ist, dass ich es in der Mitte knicken kann, um unter Möbeln zu saugen, ohne mich bücken zu müssen. Bis ganz in die Sofaecken komme ich so allerdings nicht, unter anderem, weil der obenliegende Motor am Möbel anstösst.

Weil beim Dreame der Motor oberhalb des Griffes ist, kommt er manchmal in die Quere.
Weil beim Dreame der Motor oberhalb des Griffes ist, kommt er manchmal in die Quere.

Wie alle Akku-Staubsauger ist auch der Dreame V30 kein Leichtgewicht. Während beim Schlittenstaubsauger das Hauptgewicht auf Rollen hinterhergezogen wird, trage ich hier fast das gesamte Gewicht mit einer Hand. Von den drei Testgeräten saugt es sich mit dem Dreame am mühsamsten, da die Gewichtsverteilung kopflastig ist. So muss ich das Gewicht eher nach oben stossen, als es bequem zu führen. Von alleine stehen kann übrigens keiner der drei – im Gegensatz zu meinem alten Miele.

Saugleistung und Akkulaufzeit: top

Bei der reinen Saugleistung liegt der V30 ganz vorne. Das merke ich bereits, wenn ich die Handfläche an die Saugöffnung halte. Ebenso wichtig ist jedoch der motorisierte Bürstenkopf. Beim Mehltest auf Parkett hinterlässt er zunächst weisse Spuren, sodass ich mehrmals drüberfahren muss. Cornflakes, der Erzfeind in unserem Haushalt, saugt er jedoch am besten auf – nur die spezielle Hartbodenbürste von Bosch ist noch effizienter.

Der Dreame V30 (links) setzt auf eine typische Universalbürste. Tineco (oben links) versucht es mit einer Kombi aus harten und weichen Borsten. Bosch (rechts) legt zwei Bürsten bei, je nach Bedarf.
Der Dreame V30 (links) setzt auf eine typische Universalbürste. Tineco (oben links) versucht es mit einer Kombi aus harten und weichen Borsten. Bosch (rechts) legt zwei Bürsten bei, je nach Bedarf.

Mit der Innenreinigung unseres Autos kämpfen alle drei Sauger – das gilt allerdings auch für meinen Schlittenstaubsauger. Der Stoff in unserem Skoda scheint Schmutz regelrecht festzukrallen. Mit der kleinen Motorbürste des Dreame V30 werde ich dem Schmutz zwar Herr, brauche aber meist beide Hände, da das Gerät in dieser Konfiguration schwer und durch den Motor sperrig ist. Etwa im Fussraum erreiche ich nicht alle Stellen. Mit maximaler Saugleistung – die hier zwingend nötig ist – reicht der Akku gerade so für das ganze Auto.

Für unser dreistöckiges Haus genügt der Automatik-Modus. Dann hält auch der Akku lange genug durch. Die angepriesenen 90 Minuten Laufzeit dürften sich allerdings auf den Eco-Modus beziehen, der für eine gründliche Reinigung zu schwach ist.

Mit der mitgelieferten Mini-Bürste ist das Sofa im Nu sauber.
Mit der mitgelieferten Mini-Bürste ist das Sofa im Nu sauber.

Der V30 ist der lauteste Staubsauger im Trio. Das liegt primär an der Bürste, die ein hörbares, surrendes Geräusch verursacht.

Reinigung: gut, aber Luft nach oben

Den Behälter löse ich auf Knopfdruck. Ein weiterer Klick öffnet den Deckel, woraufhin der meiste Schmutz herausfällt. Mit einer Drehung lässt sich der Filtereinsatz entnehmen, um ihn abzuklopfen und Haare zu entfernen. Der V30 ist zwar nicht der hygienischste Kandidat, aber der Prozess ist solide gelöst. Die Bürstenrolle lässt sich ebenfalls einfach entnehmen. Dank integrierter Zacken wickeln sich kaum Haare um die Walze: vorbildlich.

Der Schmutzbehälter öffnet sich auf Knopfdruck
Der Schmutzbehälter öffnet sich auf Knopfdruck

Pro

  • gute Saugleistung
  • Station steht von allein
  • Akku hält für drei Stockwerke
  • Akku einfach austauschbar
  • Länge verstellbar

Contra

  • schlechte Gewichtsverteilung
  • wackelig, besonders bei maximaler Länge
  • Schmutzlicht nicht in der Mitte
  • Bürstenaufsätze bei Station sind sehr tief unten

Bosch Unlimited 10: der stabile

Der Bosch Unlimited 10 ist das eleganteste Gerät im Test und auch das am besten verarbeitete. Hier wackelt nichts. Auch nicht, wenn ich das Gerät knicke, um unter dem Sofa zu saugen. Enthalten sind die typischen Bürsten. Nur die kleine Turbobürste für den Handbetrieb fehlt in meinem Set. Dafür ist eine Hartbodenbürste enthalten. Anders als Tineco und Dreame setzt Bosch bei der Station auf eine klassische Wandmontage. Dort kann ich alles Zubehör verstauen und es ist erst noch auf einer bequemen Höhe.

Als einziges Gerät muss die Station bei Bosch an der Wand befestigt werden. Dafür ist danach alles auf einer angenehmen Höhe.
Als einziges Gerät muss die Station bei Bosch an der Wand befestigt werden. Dafür ist danach alles auf einer angenehmen Höhe.

Der Bosch besitzt eine weisse LED, um Staub sichtbar zu machen. Das ist weniger wirksam als die farbigen LEDs von Tineco und Dreame, reicht aber auch.

Handhabung: völlig von der Rolle

Der Bosch Unlimited 10 gleitet förmlich über den Boden. Er rollt fast schon zu leichtgängig, besonders mit der Hartbodenrolle. Obwohl auch er kein Leichtgewicht ist, gefällt mir die Gewichtsverteilung hier am besten. Nach drei Stockwerken bin ich mit dem Bosch am wenigsten aus der Puste.

Saugleistung und Akkulaufzeit: nicht der Ausdauerndste, dafür der Hartbodenking

Unser Haus hat Holzböden und Fliesen. Hinzu kommen ein paar Teppiche. Wenn ich die Bürste nicht ständig wechseln will, könnte ich durchgehend die Universalbürste verwenden. Die saugt auf Teppichen definitiv besser. Grössere Mengen Cornflakes schiebt sie allerdings hauptsächlich vor sich her, und ich muss den Sauger mehrmals anheben und absetzen, um alles aufzusaugen. Die Hartbodenbürste saugt die Frühstücksreste fast in einem Wisch komplett ein. Für unseren Haushalt ist sie eindeutig die beste Lösung.

Der Bosch Unlimited 10 saugt zuverlässig – besonder auf Hartboden mit der passenden Bürste.
Der Bosch Unlimited 10 saugt zuverlässig – besonder auf Hartboden mit der passenden Bürste.

Der Bosch Unlimited 10 ist minimal leiser als die beiden anderen Kandidaten.

Der Akku reicht im Automatik-Betrieb, um unser ganzes Haus zu saugen. Es bleiben zwischen fünf und zehn Minuten Reserve. Beim Auto, wo ich auf maximale Leistung angewiesen bin, wird er gerade so fertig. Hier würde ich mir allerdings die motorisierte Minibürste dazukaufen.

Reinigung: Optimierungspotenzial

Den Schmutzbehälter löse ich auf Knopfdruck. Ein zweiter Knopf öffnet die Klappe. Fällt der Schmutz nicht von allein heraus, helfe ich mit einem Schieber nach. Eine clevere Lösung – so mache ich mir nicht die Hände schmutzig. Dafür fällt manchmal etwas Schmutz heraus, wenn ich den Behälter vom Staubsauger entferne.

Beim Rausnehmen des Behälters fällt manchmal Schmutz raus.
Beim Rausnehmen des Behälters fällt manchmal Schmutz raus.

Die Bürstenrolle an der Düse entferne ich mit einer kurzen Drehung. Schade, dass sie keine Zacken hat, um Haare von der Rolle fernzuhalten, wie bei Tineco und Dreame.

Pro

  • elegantes Design
  • am besten verarbeitet
  • etwas ergonomischer als die anderen beiden
  • zusätzliche Hartbodenrolle enthalten
  • saugt auf Hartboden am gründlichsten
  • Station klein, diskret und auf passender Höhe
  • praktischer Auswurfmechanismus beim Schmutzbehälter

Contra

  • keine motorisierte Handbürste dabei
  • weisses Licht macht Staub weniger gut sichtbar
  • Station muss an Wand befestigt werden
  • beim Leeren des Behälters fällt manchmal Schmutz raus
  • Länge nicht verstellbar

Tineco A90S: die hellste Leuchte

Der dritte Akku-Sauger im Bunde kommt von Tineco. Mit der Marke hatte ich bereits das Vergnügen – oder eben auch nicht. Nach einer kurzen Flitterwochen-Phase stieg der Unmut über mangelnde Saug- und Akkuleistung beim damaligen Sauger, bevor ich ihn gegen den Miele eintauschte.

Die Station ist im nu zusammengesteckt.
Die Station ist im nu zusammengesteckt.

Die Station gefällt mir schon mal. Ich kann sie einfach auf den Boden stellen. Im Gegensatz zu Dreames Version besitzt sie eine vertikale Stange, an der das Zubehör befestigt wird. Ich kann es schnell abnehmen, ohne mich bücken zu müssen.

Beim Staublicht macht dem A90S niemand etwas vor. Vor den zwei grünen LEDs kann sich kein Staub verstecken. Hinzu kommt eine Anzeige oberhalb der Bürste. Sie zeigt den Verschmutzungsgrad an und ob Hartboden oder Teppich erkannt wird. Braucht kein Mensch, aber als Kind der 1980er-Jahre erinnert mich das sofort an K.I.T.T. aus «Knight Rider». Dank App-Unterstützung könnte ich vielleicht sogar per Smartwatch mit dem Sauger kommunizieren. Für einen Akku-Sauger will ich aber keine App installieren müssen.

Handhabung: Wackelkandidat

Der Sauger ist äusserst wackelig, das gefällt mir gar nicht. Die Diskrepanz zum Bosch könnte nicht grösser sein. Wenn ich den Griff hin und her bewege, macht das Saugrohr eine Welle, als wäre es im Fussballstadion. Das hat zwar keinen negativen Einfluss auf das Staubsaugen, aber es fühlt sich nicht gut an. Auch klemmt die 2-in-1-Fugenbürste mittlerweile etwas, wenn ich zwischen den beiden Varianten hin- und herwechseln will. Ansonsten schätze ich die Beweglichkeit des A90S. Ich kann den Staubsauger drehen und wenden und komme problemlos auch unter schmale Möbel.

Der Tineco A90S ist sehr beweglich.
Der Tineco A90S ist sehr beweglich.

Der Motor ist wie bei Bosch auf der Unterseite des Griffes angebracht. Damit verteilt sich das Gewicht etwas gleichmässiger. Ganz so ergonomisch wie der Bosch ist der Tineco aber nicht.

Saugleistung und Akkulaufzeit: ausdauernder ist niemand

Tineco setzt auf eine Universalbürste, die aus harten Borsten für Teppich und weichen für Hartböden besteht. Zusätzlich gibt es einen Schalter, mit dem ich zwischen grossen und kleinen Schmutzpartikeln wechseln kann. Damit öffne oder verschliesse ich den Saugeinlass. Schade, macht es das Gerät nicht selbstständig. Immerhin merke ich sofort einen Unterschied. Mit der Grobeinstellung saugt es Müeslireste äusserst effizient ein.

Ist der Hebel auf «fein», schiebt der Tineco A90S groben Schmutz nur vor sich her.
Ist der Hebel auf «fein», schiebt der Tineco A90S groben Schmutz nur vor sich her.

Auf Hartboden saugt der Bosch Unlimited 10 etwas gründlicher als seine Konkurrenten. Auf Teppich nehmen sich die drei Geräte wenig.

Ich nenne es Handmodus, aber eigentlich brauche ich meist zwei Hände beim Saugen.
Ich nenne es Handmodus, aber eigentlich brauche ich meist zwei Hände beim Saugen.

Tineco gibt bei der Akkuleistung 105 Minuten an. Das sind 15 beziehungsweise 25 Minuten mehr als die Konkurrenz. Im Alltag mit Automatik-Modus sind es deutlich weniger. Nach drei Stockwerken hat der A90S jedoch mit rund 15 Minuten die grössten Reserven.

Reinigung: So geht das

Einfacher kann die Entleerung nicht sein: Den Behälter löse ich mit einem Schalter. Dann laufe ich zum Mülleimer und schiebe einen Regler nach vorne, der gleichzeitig den Behälter öffnet und den Schmutz rausschiebt.

Die Bürstenrolle wird wie bei den anderen mit einer Drehung entfernt. Tineco setzt ebenfalls auf eine Reihe aus Zacken, um Haare abzufangen.

Pro

  • ausdauerndstes Gerät
  • kann zwischen grobem und feinem Schmutz wechseln
  • und saugt beides zuverlässig weg
  • freistehende Station
  • bestes Schmutzlicht
  • einfachste Schmutzbehälter-Leerung

Contra

  • Wechsel zwischen grobem und feinem Schmutz sollte automatisch passieren
  • Staubsauger sehr wackelig
  • sperriges Gerät
  • Länge nicht verstellbar
Alle drei Sauger überzeugen – keiner jedoch auf ganzer Linie.
Alle drei Sauger überzeugen – keiner jedoch auf ganzer Linie.

Fazit: kein eindeutiger Sieger, aber deutliche Fortschritte

In den vier Jahren seit meinem letzten Akku-Staubsauger hat die Technik keine Quantensprünge gemacht. Die Geräte sind immer noch massiv teurer als Bodenstaubsauger, ohne sie beim entscheidenden Faktor zu übertrumpfen: der Saugleistung. Das Testtrio hat aber deutlich Boden gutgemacht gegenüber meinem bisherigen Akku-Staubsauger.

Die Geräte saugen bereits im automatischen Modus sehr anständig – wenn auch immer noch etwas schlechter als ein guter Schlittenstaubsauger. Und mit der richtigen Rolle beziehungsweise dem richtigen Saugmodus schieben zumindest der Tineco A90S und der Bosch Unlimited 10 auch groben Schmutz nicht einfach vor sich her.

Beim Härtetest im Auto kommen sie jedoch an ihre Grenzen – sowohl bei der Saugkraft als auch beim Akku. Bei der Ausstattung, den Wechselakkus und der Funktionalität sind sie fast identisch.

Begrüssenswert sind die Stationen, die ohne Bohren auskommen. Schade nur, dass die Zusatzaufsätze beim Dreame und Tineco etwas tief platziert sind. Ich ziehe das Loch in der Wand vor, wenn ich mich dafür nicht jedes Mal bücken muss.

Das Entleeren funktioniert bei allen mit wenigen Griffen und meist ohne grössere Sauerei. Wenn du dich vom Gewicht nicht abschrecken lässt, kann ich dir alle drei Akku-Staubsauger empfehlen. Einen eindeutigen Sieger gibt es nicht, meine Präferenz ist der Bosch Unlimited 10. Die Verarbeitung, die Hartbodenrolle und die höhere Halterung geben den Ausschlag. Für die normale Hausreinigung ziehe ich nach diesem Test alle drei durch ihre besseren Motore, ihrer Mobilität und dem beutellosen Design meinem Schlittenstaubsauger vor.

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Als Kind durfte ich keine Konsolen haben. Erst mit dem 486er-Familien-PC eröffnete sich mir die magische Welt der Games. Entsprechend stark überkompensiere ich heute. Nur der Mangel an Zeit und Geld hält mich davon ab, jedes Spiel auszuprobieren, das es gibt und mein Regal mit seltenen Retro-Konsolen zu schmücken. 


Hintergrund

Interessantes aus der Welt der Produkte, Blicke hinter die Kulissen von Herstellern und Portraits von interessanten Menschen.

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