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Michelle Brändle
News & Trends

Bunt, smart und mit neuer Hardware-Spielerei: Das ist die Pixel-11-Serie

Google stellt in Berlin seine neuesten Smartphones vor. Von Designanpassungen bis zu einer neuen Hardware-Funktion beim Pixel 11 Pro ist alles dabei.

Google überarbeitet die Smartphone-Serie nur sanft. Der neue Chip Tensor G6 sorgt für mehr Leistung, grössere Sensoren bei den Kameras helfen bei schlechten Lichtverhältnissen und die neuen bunten Farben bringen etwas mehr Spass in den Alltag. Farblich passend dazu stellt Google die Pixel-Watch in der 5. Generation vor, mit neuen Einhandgesten.

Die Produkte kannst du ab dem 12. August bei uns vorbestellen, versendet werden sie ab dem 20. August. Als Einführungspromotion gibt es bei uns bis zu 200 Franken Rabatt auf den Preis. Hier findest du alle Geräte. Gültig bis zum 6. September.

Das haben alle Pixel-11-Phones:

Alle Modelle gibt es in neuen Farben. Die Phones sind zudem nach Schutzklasse IP68 wasser- und staubbeständig. Jep, auch das Pixel 11 Pro Fold, aber das war schon beim Vorgänger-Foldable so.

Herzstück der neuen Serie ist Googles eigener Chip: der Tensor G6. Dieser ist laut Google dank verbesserter CPU bis zu 20 Prozent energieeffizienter als der Vorgänger und bietet schnellere App-Ladezeiten. Neu gibt es auch mehr Platz für Apps und Fotos: Statt 128 GB bekommst du bei allen Modellen mindestens 256 GB integrierten Speicher.

Die drei neuen Pixel-Modelle von links nach rechts: Pixel 11, 11 Pro und 11 Pro Fold.
Die drei neuen Pixel-Modelle von links nach rechts: Pixel 11, 11 Pro und 11 Pro Fold.

Google hat bei allen Pixel-11-Geräten die Kameraleiste überarbeitet. Nun ist sie durchgehend aus Glas mit Metallrahmen. Zudem hat die gesamte Pixel-Serie eine überarbeitete Dreifachkamera mit grösseren Sensoren und besserer Lichtempfindlichkeit bekommen.

Natürlich fehlt auch die KI Gemini bei den Geräten nicht – mit neuen Funktionen wie Live-Übersetzungen bei Videos, Podcasts und Sprachnachrichten.

Dateien und Infos teilst du mit anderen Android-Geräten per NFC oder über die Funktion «Zum Teilen antippen». Fürs Senden an Apple-Geräte funktioniert «Quick Share» nun nahtlos mit «Airdrop» – ohne Internetverbindung. Wie gut das klappt, zeigen spätere Tests.

Alle Modelle liefert Google mit Android 17. Updates und Sicherheitspatches bekommst du für sieben Jahre.

LED-Indikatoren für die Pro-Modelle

Google verbaut traditionsgemäss kleine Spielereien in ihre Premium-Modelle. Bei den beiden Pixel Pro 9 und 10 konntest du dank verbautem Thermometer heisse Gegenstände oder gar Fieber messen.

Der weisse Kreis rechts verbirgt mehrere LED für Benachrichtigungen und Gemini.
Der weisse Kreis rechts verbirgt mehrere LED für Benachrichtigungen und Gemini.

Nun ersetzt Google das Thermometer durch «HiLight». Darunter versteht Google die neuen LED rund um den Kamerablitz auf der Smartphonerückseite. Liegt das Smartphone mit dem Display nach unten, bekommst du über das Licht visuelle Hinweise aus zwei verschiedenen Kategorien:

Zum einen sind das Anrufe von ausgesuchten Kontakten. Die Farben kannst du an deine Lieblingsleute individuell anpassen. Sie ist zum Verkaufsstart bei der regulären Telefon-App und bei Whatsapp integriert.

Zum anderen leuchten die LED bei Gesprächen mit Gemini. So siehst du direkt, wann der KI-Assistent zuhört, Informationen verarbeitet oder im Begriff ist, zu antworten.

Pixel 11: eine solide Basis

Das unspektakulärste Smartphone der neuen Serie ist das Pixel 11. Das Vorgängermodell Pixel 10 war grundsolide, dank guter Hardware, guten Kameras und langer Akkulaufzeit. Auch das Pixel 11 wird vermutlich fast schon langweilig gut sein.

Die wichtigsten Details: Das Pixel 11 kommt mit einem 6,3-Zoll-OLED-Display und einer Auflösung von 1080 × 2424 Pixeln. Die Bildwiederholrate liegt bei 60 bis 120 Hertz. Geschützt wird es mit Corning Gorilla Glass Victus 2. Das soll Kratzer doppelt so gut fernhalten wie der Vorgänger. Das Display strahlt dir mit bis zu 3000 Nits entgegen.

Das reguläre Pixel 11 (rechts) sticht dank knalliger Farbe heraus.
Das reguläre Pixel 11 (rechts) sticht dank knalliger Farbe heraus.

Der 4840-mAh-Akku hält laut Google bis zu 30 Stunden durch und lädt anschliessend mit bis zu 30 Watt wieder auf. So kommt es in 30 Minuten auf 55 Prozent Akkuleistung. Kabellos sind 25 Watt möglich – dank Qi2.2.

Google wirbt mit einem überarbeiteten Kameramodul, das lichtempfindlicher ist, mit grösseren Sensoren als beim Vorgänger. Videos erstellst du in 4K mit bis zu 60 FPS. Der digitale Videozoom reicht bis zur 20-fachen Vergrösserung. Hier die verbauten Linsen:

  • Weitwinkel mit Makro: 48 MP, f/1,7, 1/1,56 Zoll
  • Ultraweitwinkel: 13 MP, f/2.2, 1/3,1 Zoll
  • Telefoto: 10,8 MP, f/3,1, 1/3,2", 5-fach optischer Zoom
  • Front: 10,5 MP, f/2,2

Erhältlich ist das Pixel 11 in den Farben Frost (Weiss), Pistachio (Grün), Hibiscus (Pink), und Obsidian (Schwarz). Die Preise sind überraschenderweise nicht angestiegen – allerdings gibt es keine Speichervariante von 128 GB mehr. Deshalb startet das günstigste Modell, mit 256 GB Speicher und 12 GB RAM bei 899 Franken.

Pixel 11 Pro und 11 Pro XL: von allem etwas mehr

Die neuen Farben der Pro-Modelle finde ich echt schick, allen voran Rosa und Olivgrün. Neu am Design (im Vergleich zur Pixel-10-Serie) ist zudem die durchgängig verglaste Kameraleiste.

Meine Lieblingsversion des neuen Pixel 11 Pro: Canyon mit goldenen Highlights.
Meine Lieblingsversion des neuen Pixel 11 Pro: Canyon mit goldenen Highlights.

Zum Glück bietet Google das Gerät wieder in zwei Grössen an. Die Unterschiede sind abgesehen von der Grösse minimal. Das OLED-Display, einmal mit 6,3 Zoll und einmal mit 6,8 Zoll, strahlt bei beiden mit bis zu 3600 Nits und soll laut Hersteller auch bei Sonneneinstrahlung noch klar erkennbar sein. Die Auflösung beträgt beim regulären 11 Pro 1280 × 2856 Pixel, beim XL-Modell sind es 1344 × 2992 Pixel. Die Bildwiederholrate liegt jeweils bei 1-120 Hertz.

Den 4707-mAh-Akku des Pixel 11 Pro lädst du in 30 Minuten auf 55 Prozent mit bis zu 30 Watt. Beim XL ist der Akku leicht grösser mit 5000 mAh. Hier schaffst du in der gleichen Ladezeit 75 Prozent mit bis zu 45 Watt. Ein passendes Netzteil legt Google nicht bei. Kabellos lädt das Pixel 11 Pro etwas schneller als der Vorgänger dank neuem Qi2.2-Standard. Bei vollem Akku sollst du bis zu 30 Stunden Laufzeit erhalten. Das klappt unter anderem dank intelligenter Funktionen, wie einem automatischen Energiesparmodus bei Apps, die du selten nutzt.

Das Pixel 11 Pro in den vier erhältlichen Farben, schön bunt aber nicht aufdringlich.
Das Pixel 11 Pro in den vier erhältlichen Farben, schön bunt aber nicht aufdringlich.

Ausserdem kühlt eine Dampfkammer den Prozessor und den Akku, so dass das Smartphone angenehm kühl bleiben soll laut Hersteller. Verbaut sind jeweils 12 GB oder 16 GB RAM und 256, 512 oder 1000 GB interner Speicher.

Für Fotos halten in beiden Smartphone-Grössen folgende Linsen her:

  • Weitwinkel: 50 MP, f1,68, 1/1,3 Zoll
  • Ultraweitwinkel: 48 MP, f/1,7, 1/2,51 Zoll
  • Telefoto: 48 MP, f/2,8, 1/1,95 Zoll, 5-fach optischer Zoom
  • Front: 42 MP, f/2,2

Den Superzoom mit 100-facher (digitaler) Vergrösserung gibt es neu als Prozoom mit 120-facher Vergrösserung, ebenfalls digital. 8K-Videos erstellst du mit bis zu 30 FPS, 4K-Videos mit bis zu 60 FPS.

Das Pixel 11 Pro gibt es in den Farben Obsidian (Schwarz), Olive (Grün), Fog (Weiss) und Canyon (Rosa). In der Speichervariante mit 256 GB bezahlst du 1049 Franken für das reguläre Pixel 11 Pro und 1249 Franken für die XL-Variante.

Pixel 11 Pro Fold: praktischer Falter

Auf den ersten Blick sieht man dem Pixel 11 Pro Fold nicht viel Veränderung an. Die Masse sind nur minimal anders: Es ist (geschlossen) mit 10,1 Millimeter Dicke nur einen Millimeter dünner als sein Vorgänger, das Pixel 10 Pro Fold. Auffällig anders zum Voränger ist allerdings die Kameraleiste.

Links das Pixel 10 Pro Fold, rechts das neue 11 Pro Fold mit dünnerer Kameraleiste.
Links das Pixel 10 Pro Fold, rechts das neue 11 Pro Fold mit dünnerer Kameraleiste.

Mit 6,5 Zoll ist das Aussendisplay ebenfalls nur um 0,1 Zoll gewachsen. Geöffnet bleibt es bei den grosszügigen 8 Zoll. Das Aussendisplay besitzt eine Auflösung von 1080 × 2342 Pixeln, innen sind es 2076 × 2152. Die Bildwiederholrate beträgt in beiden Fällen adaptive 1–120 Hertz und die Helligkeit liegt bei bis zu 3600 Nits.

Mit 240 Gramm ist es lediglich 40 Gramm schwerer als ein reguläres Smartphone mit nur einem Display. Das klingt insgesamt sehr positiv. Dafür ist allerdings der Akku etwas geschrumpft: 4750 mAh statt der 5015 mAh vom letzten Jahr. Aber auch dieser soll dich mit einer Laufzeit von 24 Stunden gut durch den Tag bringen. Bis zur Hälfte geladen ist dieser mit bis zu 30 Watt in einer halben Stunde. Ansonsten klappt es auch drahtlos mit 25 Watt über Qi2.2. Arbeitsspeicher packt Google direkt 16 GB rein, beim internen Speicher wählst du zwischen 256, 512 oder 1000 GB.

Ein schickes Teil, das neue Pixel 11 Pro Fold.
Ein schickes Teil, das neue Pixel 11 Pro Fold.

Folgende Kameras stehen dir zur Verfügung, sie unterscheiden sich nur teilweise vom Setup des Pixel 11. Sprich: Weitwinkel und Tele sind gleich, Ultraweitwinkel und Front haben beim regulären Modell ein paar Megapixel mehr.

  • Weitwinkel mit Makro: 48 MP, f/1,7, 1/1,56 Zoll
  • Ultraweitwinkel: 10,5 MP, f/2,2, 1/3,4 Zoll
  • Tele: 10,8 MP, f/3,1, 1/3,2 Zoll, 5-fach optischer Zoom
  • Front: 10 MP, f/2,2
  • Innen: 10 MP, f/2,2

Das Pixel 11 Pro Fold gibt es in den Farben Olive (Grün) und Obsidian (Schwarz). Mit einem Speicher von 256 GB kostet es dich 1799 Franken.

Pixel Watch 5: neu mit Gestensteuerung

Im Vergleich zum Vorgängermodell, der Pixel Watch 4, verbaut Google in der Pixel Watch 5 einen schnelleren Chip: den Snapdragon W5 von Qualcomm. Ansonsten hat sich bei der Hardware nichts getan zum Vorgänger.

Google bietet die Uhren wiederum in zwei Grössen an: 45 und 41 Millimeter, jeweils mit OLED-Display. Beide Grössen erreichen eine Bildwiederholrate von 60 Hertz und eine Helligkeit von 3000 Nits. Beim Akku gibt es Unterschiede: 465 mAh bei der grossen Watch und 332 mAh bei der kleinen. Das macht einen erheblichen Unterschied für die Akkulaufzeit. Die 45-mm-Watch kommt auf bis zu 40 Stunden mit Always-on-Display, die 41-mm-Watch erreicht noch 30 Stunden. Die Uhren sind wie die Smartphones IP-68-zertifiziert.

Die neue Pixel Watch 5 in Grün und Rosa.
Die neue Pixel Watch 5 in Grün und Rosa.

Die Watch lässt sich mit Android-12-Phones oder neuer verbinden und setzt einen Google Account voraus. Eine Nutzung mit iOS klappt also auch bei diesem Watch-Modell nicht.

Spannend sind vor allem die Software-Updates. Die sollen teils auch auf ältere Modelle bis zur Pixel Watch 3 kommen, genaue Angaben gibt Google bisher nicht.

Neu kannst du die Watch teilweise per Einhand-Geste bedienen. Hebst du dein Handgelenk, sprichst du direkt mit Gemini. Um in den Benachrichtigungen zu scrollen oder eine anzuklicken, tippst du Zeigefinger und Daumen zusammen. Viel mehr ist aktuell nicht möglich.

Zusätzlich hat Google das GPS-Tracking überarbeitet für eine bessere Genauigkeit. Ebenfalls praktisch: Gemini funktioniert für kleinere Aufgaben nun auch offline auf der Watch, wie beispielsweise zum Stellen eines Timers oder zum Übersetzen.

Nicht zuletzt bietet der Hersteller auch eine kleine Spielerei an: generative Watch-Faces. Per Prompt beschreibe ich der Uhr, wie ich das Ziffernblatt gerne hätte. Anhand verschiedener, vorprogrammierter Watch-Faces generiert mir die Uhr so etwas Neues.

Als Beispiel für ein eigenes Watch-Face habe ich einen Prompt mit Rosa und Glitzer zusammengedichtet.
Als Beispiel für ein eigenes Watch-Face habe ich einen Prompt mit Rosa und Glitzer zusammengedichtet.

Die neue Pixel Watch 5 bekommst du in der Grösse von 41mm ab 369 Franken, jene mit 45-mm-Durchmesser gibt es ab 399 Franken. Wählen kannst du zudem zwischen vier Gehäuse-Armband-Kombos: Mattschwarz mit schwarzem Armband, poliertes Silber mit hellblauem Armband, Satin Pyrite (Gold) mit olivgrünem Armband sowie Champagne Gold (Roségold) mit rosa Armband.

Titelbild: Michelle Brändle

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Seit ich einen Stift halten kann, kritzel ich die Welt bunt. Dank iPad kommt auch die digitale Kunst nicht zu kurz. Daher teste ich am liebsten Tablets – für die Grafik und normale. Will ich meine Kreativität mit leichtem Gepäck ausleben, schnappe ich mir die neuesten Smartphones und knippse drauf los. 


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